Neuer iMac von Apple

07. Aug 2007 22:00 Uhr - sw

Im Rahmen einer Pressekonferenz in der Unternehmenszentrale in Cupertino hat Apple heute die nächste Generation des iMac vorgestellt. Die neuen All-in-One-Computer verfügen über ein dünnes Gehäuse aus Aluminium und Glas, sind mit neuester Technik ausgerüstet und ab sofort in zwei Bildschirmgrößen mit bis zu 24 Zoll zu Preisen ab 1199 Euro erhältlich. Alle Details zu den neuen iMacs finden Sie in unserem Special Report.

iMacDie neue iMac-Produktlinie basiert auf der aktuellen Intel-Mobilplattform "Santa Rosa". Diese bietet einen Frontside-Bus von 800 MHz und ermöglicht die Verwendung von bis zu vier GB Arbeitsspeicher - bei den alten iMacs waren es 667 MHz bzw. maximal drei GB. Als Prozessor kommt der Core 2 Duo (vier MB L2-Cache) in Taktraten von 2,0, 2,4 und 2,8 GHz zum Einsatz. Serienmäßig gibt es 1024 MB Arbeitsspeicher (2048 MB beim 2,8 GHz-Modell) und Festplatten mit bis zu 500 GB Speicherkapazität.

Als Grafikchips kommen der Radeon HD 2400 XT mit 128 MB GDDR3-RAM (2,0 GHz-Modell) bzw. der Radeon HD 2600 PRO mit 256 MB GDDR3-RAM (2,4 und 2,8 GHz-Modelle) zum Einsatz – beide sollten auch für anspruchsvolle Spiele genügend Leistung bereitstellen. Weitere Ausstattungsmerkmale sind ein 8x DVD-Brenner (4x Dual Layer), eine iSight-Webcam, 1x FireWire 400, 1x FireWire 800, 3x USB 2.0, Gigabit-Ethernet, WLAN nach 802.11n, Bluetooth 2.0+EDR, zwei Lautsprecher mit 24 Watt-Verstärker, die Apple Remote-Fernbedienung und kombinierte optisch/digitale Ein/Ausgänge für Audio.

Das Gehäuse ist deutlich dünner als bei der Vorgängerserie und wirkt edler. "Die elegante Glas-Front des iMac schließt exakt mit dem Aluminiumgehäuse zu einer fast nahtlosen Oberfläche ab", so Apple. Durch den Einsatz von Aluminium und Glas sei der Computer sehr gut recyclebar. Die Hochglanz-Breitbilddisplays mit 20 und 24 Zoll sollen eine scharfe Bilddarstellung garantieren. Das 17 Zoll-Modell fällt weg, dafür sind die 20/24 Zoll-iMacs um bis zu 300 Euro günstiger als ihre Vorgänger. Beim Stromverbrauch sollen die neuen iMacs die Anforderungen der Energy Star 4.0-Richtlinie erfüllen.

Mit dem überarbeiteten iMac führt Apple eine neue, äußerst flache Tastatur ein, die an der Vorderkante eine Höhe von weniger als 1 cm aufweist. Die aus eloxiertem Aluminium gefertigte Tastatur verfügt über zwei USB 2.0-Schnittstellen und diverse Zusatztasten für häufig genutzte Betriebssystemfunktionen. Sie ist auch einzeln für 49 Euro erhältlich. Die Bluetooth-Variante kostet 79 Euro (Lieferzeit drei bis fünf Wochen) - interessanterweise fehlt bei ihr der Ziffernblock.

Neben der neuen Tastatur gehören außerdem die heute vorgestellte Multimedia-Suite iLife '08 und die Mighty Mouse zum Lieferumfang, als Betriebssystem ist Mac OS X 10.4.10 vorinstalliert. Die neuen iMacs sind ab sofort verfügbar.

Die neuen iMacs

Modellübersicht:

iMac mit 20 Zoll-Breitbilddisplay, 2,0 GHz Core 2 Duo, 1024 MB RAM, 8x Dual-Layer DVD-Brenner, Radeon HD 2400 XT mit 128 MB VRAM, 802.11n, iSight, 250 GB-Festplatte. Empfohlener Verkaufspreis in Deutschland und Österreich: 1199 Euro (Schweiz: 1749 Franken).

iMac mit 20 Zoll-Breitbilddisplay, 2,4 GHz Core 2 Duo, 1024 MB RAM, 8x Dual-Layer DVD-Brenner, Radeon HD 2600 PRO mit 256 MB VRAM, 802.11n, iSight, 320 GB-Festplatte. Empfohlener Verkaufspreis in Deutschland und Österreich: 1449 Euro (Schweiz: 2099 Franken).

iMac mit 24 Zoll-Breitbilddisplay, 2,4 GHz Core 2 Duo, 1024 MB RAM, 8x Dual-Layer DVD-Brenner, Radeon HD 2600 PRO mit 256 MB VRAM, 802.11n, iSight, 320 GB-Festplatte. Empfohlener Verkaufspreis in Deutschland und Österreich: 1749 Euro (Schweiz: 2449 Franken).

iMac mit 24 Zoll-Breitbilddisplay, 2,8 GHz Core 2 Duo Extreme, 2048 MB RAM, 8x Dual-Layer DVD-Brenner, Radeon HD 2600 PRO mit 256 MB VRAM, 802.11n, iSight, 500 GB-Festplatte. Empfohlener Verkaufspreis in Deutschland und Österreich: 2219 Euro (Schweiz: 3199 Franken).

Kommentare

Schick! Und auch preislich schwer in Ordnung.

Ob der schwarze Rand vielleicht beim Arbeiten stört?

Ich bin absolut begeistert vom Design und der Ausstattung der neuen iMacs. Leider hat sich bei der Modellübersicht des Modells für 1749 Euro ein Fehler eingeschlichen. Dieses Modell wird standardmäßig nur mit 1024 MB RAM ausgeliefert. Mit 2048 MB RAM wäre ein höherer Preis fällig.

Den schwarzen Rand finde ich auf den ersten Blick eher störend aber auf den zwieten ist er doch ein ganz schickes Designelement. Allerdings haben solche schwarzen Ränder ja nicht den besten Ruf. Wurden sie doch meist als optischer Displayvergrößerer eingesetzt. Zudem bekommen Monitore, glaube ich, nicht das TCO Zeichen wenn die einen solchen Rand haben. Soll angeblich ablenken. Mit meinem Samsung Monitor hab ich da allerdings keine Probleme.
Ansonsten fairer Preis und gute Ausstattung. Am besten jedoch finde ich die neue Tastatur.... mal sehen wies es sich damit tippen läst..

Gruß bad-dragon

Hmm ich wüsste auf Anhieb nicht, was an dem schwarzen Rand jetzt störend sein sollte. Ich denke es ist wie bei so vielen Apple-Produkten, die man sich erst mal in natura ansehen muss. Über das Glossy-Display des MacBook hat auch fast jeder gejammert, und schließlich fand es der größte Teil geil. ;)