Apple verbessert Xserve

08. Jan 2008 14:30 Uhr - sw

Zusammen mit dem neuen Mac Pro stellte Apple heute auch ein stark überarbeitetes Xserve-Modell vor. Bis zu acht Prozessorkerne, ein höherer Speicherdurchsatz und bis zu drei TB Festplattenkapazität sind die Highlights des neuen Servers, der ab sofort im Handel erhältlich ist.

Der Xserve ist dank seines 1HE-Formats weiterhin für die Rackmontage geeignet und beinhaltet eine Mac OS X 10.5 Server-Lizenz mit einer unbegrenzten Zahl an Clients. Den Xserve gibt es mit einem 2,8 GHz-, mit zwei 2,8 GHz- oder mit zwei 3,0 GHz-Quad Core-Xeon 5400-Prozessoren (je Xservezwölf MB L2-Cache). Die neuen Prozessoren sollen gemeinsam mit schnellerem Frontsidebus (1600 MHz) und schnellerem Arbeitsspeicher (800 MHz) im Vergleich zum alten Xserve für einen 64-prozentigen Anstieg des Speicherdurchsatzes sorgen, verspricht Apple.

Weitere Neuerungen sind PCI Express 2.0 (zwei Steckplätze für Erweiterungskarten stehen zur Verfügung), ein USB 2.0-Anschluss an der Vorderseite und bis zu drei TB Speicherkapazität über drei Festplatteneinschübe. Diese lassen sich anstatt mit SATA- auch mit SAS-Laufwerken bestücken.

"Der neue Xserve verbessert die Energieeffizienz dank der 45 Nanometer Kern-Mikroarchitektur-Technologie von Intel. Die Prozessoren benötigen maximal 80 Watt und ihr Verbrauch sinkt auf gerade einmal 4 Watt bei Nicht-Nutzung. Die Netzteile übertreffen die Energy Star-Empfehlungen des US-Departments of Energy und die thermale Verwaltungstechnologie von Apple kühlt die Systeme äußerst effizient in verschiedensten Umgebungen, während der Stromverbrauch so gering wie möglich gehalten wird", so Apple.

Die Preise beginnen bei 2899 Euro für die Standardkonfiguration mit einem 2,8 GHz-Quad-Core-Prozessor, zwei GB RAM und 80 GB-SATA-Festplatte.