Verbraucherschützer raten von Safari ab

05. Aug 2008 12:00 Uhr - sw

Consumer Reports, das Magazin der US-Verbraucherschutzorganisation Consumers Union, empfiehlt Mac-Usern, einen anderen Web-Browser als Safari zu benutzen. Grund: Die Apple-Software verfüge über keinerlei Phishing-Schutz. Daher werde ein Umstieg auf Browser wie Firefox 3.0 oder Opera 9.5 empfohlen, die mit solchen Technologien ausgestattet seien. Untersuchungen haben laut Consumer Reports gezeigt, dass Phishing-Attacken, mit denen sich Angreifer vertrauliche Zugangsdaten verschaffen wollen, nach wie vor auf der Tagesordnung stehen.

Davon seien Mac- wie Windows-Anwender gleichermaßen betroffen. Safari enthalte im Gegensatz zu Firefox oder Opera jedoch keine Tools, die auf unsichere Seiten aufmerksam machen. Die meisten Phishing-Attacken haben ihren Ursprung in E-Mails, die zwar die Corporate Identity von Banken, Online-Shops oder Social Networks nachahmen um Vertrauenswürdigkeit vorzugaukeln, aber den User in Wirklichkeit auf manipulierte Web-Seites locken wollen, um dort die Zugangsdaten abzugreifen.

Grundsätzlich gilt: Auf Mails, die unter einem Vorwand dazu auffordern, im Netz vertrauliche Daten einzugeben, niemals reagieren und Anhänge von Mails dubioser Herkunft nicht öffnen. Man sollte immer die URL der Bank, des Social-Network-Dienstes oder Online-Shops von Hand oder über ein selbst gesetztes Lesezeichen aufrufen.

Apple hat sich bislang nicht dazu geäußert, ob bzw. wann Safari um einen Phishing-Schutz ergänzt wird.

Kommentare

Warum soll man eine software mit sinnlosen Funktionen versehen und aufblähen wenn man beim Surfen nur ein *wenig* sein Gehirn benutzen kann?
Leuten die blind jeden Link anklicken und blind freimütig Passwörter, Kontonummern und sonstige Geheimzahlen eingeben geschieht es recht, wenn sie ein Opfer werden.

Wer sich heute im Internet bewegt, kann sich nicht darauf ausreden, dass er von so einer Gefahr nichts gewusst hätte.

cheers
hELMUT

Tja die Leichtgläubigkeit machts möglich. Warum gibt es Kettenbriefe?