Greenpeace-Rangliste: Apple verliert Plätze

27. Okt 2010 15:15 Uhr - sw

Apple ist in der neuesten Ausgabe der Greenpeace-Untersuchung "Guide to Greener Electronics" vom fünften auf den neunten Platz zurückgefallen. Apple erzielte zwar wie bereits in der Mai-Ausgabe 4,9 Punkte, da jedoch die anderen von Greenpeace begutachteten Unternehmen Fortschritte beim Umweltschutzverhalten vermeldeten, verlor Apple einige Plätze. Im Rahmen der regelmäßig durchgeführten Erhebung bewertet Greenpeace die Umweltschutzbemühungen der weltgrößten Elektronikhersteller.

Greenpeace kritisiert weiterhin Apples Informationspolitik. Der Computerkonzern müsse endlich darlegen, in welchem Umfang erneuerbare Energien und recyceltes Plastik genutzt werden und bis wann diverse giftige Stoffe (darunter Antimon und Beryllium) aus den eigenen Produkten verbannt werden, fordern die Umweltschützer. Zudem müsse sich Apple noch deutlicher zur Reduktion von Treibhausgasen bekennen.

Guide to Greener Electronics
"Guide to Greener Electronics": Apple verliert Plätze


In anderen Bereichen gibt es hingegen Lob für Apple. Eine sehr gute Note erhielt Apple von Greenpeace für die Verbannung von Giftstoffen wie PVC, BFR oder Quecksilber aus seinen Produkten. Auch in den Bereichen "Rücknahme von Altgeräten", "Energieeffizienz von Produkten" und "Angaben zu den verursachten Treibhausgasen" schnitt das Unternehmen gut ab.

Das aktuelle Greenpeace-Ranking wird von Nokia (7,5 Punkte) angeführt, gefolgt von Sony Ericsson (6,9), Philips (5,5), HP (5,5) und Samsung (5,3). Schlusslichter sind Nintendo (1,8), Microsoft (1,9) und Toshiba (2,3).