Apple: Preissenkung für Mac mini

02. Nov 2010 11:45 Uhr - sw

Apple hat die Preise des Mac mini deutlich reduziert. In Deutschland ist das Modell mit 2,4-GHz-Prozessor und 320-GB-Festplatte ab sofort für 709 Euro (zuvor 809 Euro) zu haben. In Österreich beträgt der Preis 699 Euro (vormals 809 Euro), in der Schweiz 849 Franken (999 Franken). Der Preis der Mac-mini-Serverkonfiguration (2,66 GHz, zwei Festplatten mit je 500 GB und Mac OS X Server) sank in Deutschland und in Österreich von 1149 auf 999 Euro. In der Schweiz kostet der Server nun 1249 statt 1449 Franken.

Der aktuelle Mac mini wurde Mitte Juni vorgestellt. Er wird von Core-2-Duo-Prozessoren angetrieben und bietet im Vergleich zur Vorgängergeneration etliche Neuerungen, wie zum Beispiel den schnelleren Grafikchip GeForce 320M, Unterstützung für bis zu acht GB Arbeitsspeicher, ein SD-Speicherkartenslot, ein HDMI-Ausgang, ein verringerter Stromverbrauch und ein schlankeres Gehäuse mit integriertem Netzteil und der Möglichkeit der Speicheraufrüstung über eine Klappe an der Unterseite.

Mac Mini

Mac mini: Um bis zu 150 Euro im Preis gesenkt
Foto: Apple


Die ursprünglichen Preise des Mac mini wurden im Mac-Markt zum Teil kontrovers diskutiert, da zahlreiche Anwender sie als zu hoch empfanden. Mit der Preissenkung um bis zu 150 Euro ist der Mac mini nun deutlich attraktiver als zuvor.

Kommentare

Jetzt werde ich mir den neuen Mac mini höchstwahrscheinlich kaufen. Der Preis zuvor schreckte mich ein wenig ab. Aber eine Preissenkung um 100€ ist schon eine klare Ansage. Danke, Apple!

Schon interessant, wie 100€ Preissenkung das Ding als günstig erscheinen lassen...

Muss hierbei mal sagen, dass ich es echt krass finde, wie die Preise angezogen haben, besonders hier in Europa/Deutschland.

Also ich nach dem C2D Wechsel auf Mac umgestiegen bin, gabs den mittleren iMac (heute wohl der größere der kleinen) für 1470€. Hab ihn für glaub ich 1299€ geshoppt und er läuft noch, Inzw besuche ich ihn zwar nur noch bei Bekannten, aber Technik Ende 2006, Core2Duo 2,16GHz.
Und das die DuoProzessoren ausgetauscht wurden, hat bis jetzt gedauert?? Und dann i3 in den ersten beiden?
Ist ja echt lachhaft. Fast 4 Jahre.
Und der Mini ist von 1,83 auf 2,4 GHz Taktung gesprungen? Wahnsinn.
Klar, ist nicht alles, die alte GraKa war Müll, keine Frage, aber abgesehen von der 9400€ gabs jetzt nicht so die Neuerung außer dem Design (flacher ist zwar schöner, aber er wirkt einfach viel gewaltiger als der alte, durch die Abmessungen); und das kostet bei anderen Produkten ja auch nicht extra.
Fast. Wenn man bedenkt, dass die Modelle im Einstiegsbereich inzwischen schon preislich im Pro-Bereich kratzen, weil man ja zumindest beim RAM nachhelfen muss (Mini, MB, übers Air lässt sich nach Anwendungsgebiet streiten...)

über den iOS-Geräte Bereich will ich mal nichts schreiben...

Also, mein mini (late 2009) ächzt zwar hart unter der standardlast von skype, itunes und safari sobald dashboard oder was anderes dazuberaucht werden, aber denke, bevor ich hoffe, dass die Jungs bei uns mal über ihre Preispolitik nachdenken, werd ich ne SSD und schön RAM kaufen und das beste rausholen, bis mich irgendwann mal wieder das "one last thing" ohne Beigeschmack wirklich begeistert.

Besten Gruß an alle und sorry der vielen Worte wegen, musste das aber mal loswerden ;)

wenn man das Gesamtpaket betrachtet.

Aphorism, du scheinst etwas zu vertauschen. Der neue Mac mini hat einen GeForce 320M als GPU. Der ist um den Faktor 2 schneller als der GeForce 9400M des alten Mac mini. Mehr maximaler Arbeitsspeicher, stromsparender, HDMI und SD-Slot halte ich durchaus für gewichtige Verbesserungen.

Überhaupt kann ich die Kritik nicht ganz nachvollziehen. Apple ist mit dem Preis runter, und trotzdem gibts Kritik. Was soll Apple noch machen?

Der Mac mini ist das ideale Arbeitsgerät. Wer wegen den spiegelnden Display keinen iMac kaufen kann/will, findet im Mac mini die ideale Alternative. Und mal Hand aufs Herz: Ein Core 2 Duo mit 2,4 GHz reicht doch locker für die meisten Brot-und-Butter-Anwendungen aus! Der von Aphorism zitierte Core i3 ist übrigens auch nicht wesentlich schneller als ein Core 2 Duo. Ich tippe diese Zeilen auf einem Mac mini der Vorserie (2,0 GHz) und in 95% der Zeit liegt die Auslastung beider Prozessorkerne bei unter 10%. Ich surfe, schreibe Mails, tippe Texte, mache Datenbanken, schneide Videos mit iMovie, bissl Bildbearbeitung hier, bissl Kalender dort. Dazu ab und an Spiele, Excel und gelegentlich Windows via Parallels Desktop. Mein alter Mac mini kommt in Sachen CPU eigentlich nie an die Grenzen.

Bei der CPU-Debatte sollte auch mal die Relation zur tatsächlich benötigten Rechenleistung gewahrt werden.

Nicht zu vergessen sind auch folgende Gesichtspunkte: a) der hohe Wiederverkaufswert bei Macs, b) die integrierte iLife-Software und c) die hohe Qualität und gute Verarbeitung der Hardware.

Hi fruchtsaft,

bezüglich der CPU hast du recht, man braucht sie nicht so oft in voller Stärke und viele Dinge laufen ja doch nur auf einem Kern (z.B. Video).
Ich hab das Modell nach deinem und wenn es woran hapert liegt es eigentlich selten am Prozessor.

Hab mich vielleicht etwas darauf verschossen, wenngleich natürlich nicht nur zu sagen wäre, dass die Prozessorarchitektur stets erneuert wurde und es für die Basics voll ausreicht. Aber beispielsweise beim Kauf meines Unibody MBP late 2008 war die Gesamthardware ganz weit vorne, auch im Vergleich der Notebook der PC-Szene.

Der Mini hat natürlich andere Ansprüche und das weiß der Käufer auch. Ich fände bloß eine Anpassung angemessen.
Nur was mich stört ist der Preissprung von deinem Modell (9400M, 1GB RAM) mit 499 , über meins (9400M, 2 GB RAM, 2,26 GHz) für 549€ auf das letzte (320M, Unibody) für ursprünglich 809 Tacken einfach nicht tragbar, für das was sich verändert hat. Das sind mehr als 60% gewesen.
Und findest du dein Modell dem neuen Mini groß unterlegen?
Die 9400M war Grundlage für die Macs für anspruchsvollere Anwendungen wie 1080p Videos und hier,da mal ein Spiel, die neue merk ich bislang nicht so beim Testen.

Ich denke nur, dass der Mini extra jenseits der neuen Kategorie iPad angesiedelt wurde und deshalb Facelift und Preissprung zeitglich erhielt. Das, was Speed bringt, sind SSD und Ram, klar. Aber die HD kann man ja jetzt nicht mehr selbst wechseln, auch wieder so'n Ding...
Aber deine Punkte iLife, Wiederverkaufswert und Hardwarequali galten doch schon für die Alten.
Skurrilerweise sind die Preise ja auch nach Einführung des Unibody für unsere in die Höhe gegangen und immer noch extrem Hoch. Genau so viel wie ich mit Edu Rabatt bezahlt habe übrigens...

Und im iPad die Kamera rausnehmen und den RAM im Gegensatz zum gleichzeitig entwickelten iPhone halbieren, damit man das beim nächsten Update als neue Revolution verkünden kann?

Ich mache mir nur Sorgen, dass die Jungs in die Microsoftfalle tappen und sich ebenso unbeliebt machen, wie Ballmer und Konsorten.

Bin jetzt auch etwas abgelenkt, aber würd mich freuen, noch was zu hören/lesen ;)

angenehmen Abend schonmal!

besten Gruß

Aphorism

Ich fand den aktuellen Mini bei Neuerscheinen auch zu teuer. Was mir aber egal war, da ich im Herbst 2009 den gerade frisch renovierten Mini gekauft habe. Mit 2GB Ram, 320GB-Pladde und 2,26 Ghz für 650 Euro bietet er ja - abgesehen von der Grafik - fast die gleiche Leistung. Aber rund 160 Euro günstiger. Mit der aktuellen Preissenkung ist der Preisvorteil des Alten auf 60 Euro geschrumpft, was ich für akzeptabel halte.

Leider hat der neue - so schick er ist - den Nachteil der geänderten Gehäusemaße. Da passt jetzt nicht mehr meine LaCie Mini-Festplatte drunter. Und ein SD-Schacht auf der Rückseite ist irgendwie witzlos.

Und wenn man zum Mini Tastatur, Maus und ein gutes TFT dazurechnet, ist man fast beim Preis eines iMac 21", den ich für das attraktivere Gesamtpaket halte.

Gut wiederum ist, dass durch das Wegfallen eines günstigeren Einsteigermacs die Gebrauchten wieder an Wert gewinnen. ;-)

[quote=Aphorism]Hab mich vielleicht etwas darauf verschossen, wenngleich natürlich nicht nur zu sagen wäre, dass die Prozessorarchitektur stets erneuert wurde und es für die Basics voll ausreicht. Aber beispielsweise beim Kauf meines Unibody MBP late 2008 war die Gesamthardware ganz weit vorne, auch im Vergleich der Notebook der PC-Szene.[/quote]

Ich gebe dir grundsätzlich recht, dass bei iMac & MacBook Pro eine schnellere Adaption der neuen Core-i-CPUs wünschenswert gewesen wäre. Jetzt sind aber beide Produktreihen wieder auf aktuellem Stand.

Bei Low-End-Produkten wie MacBook oder Mac mini ist das wieder etwas anderes. Aber wie bereits geschrieben, der Mehrzahl der Anwender dürfte die Rechenleistung des Core 2 Duo locker ausreichen.

[quote=Aphorism]Nur was mich stört ist der Preissprung von deinem Modell (9400M, 1GB RAM) mit 499 , über meins (9400M, 2 GB RAM, 2,26 GHz) für 549€ auf das letzte (320M, Unibody) für ursprünglich 809 Tacken einfach nicht tragbar, für das was sich verändert hat. Das sind mehr als 60% gewesen.[/quote]

Ich fand die 809€ ja auch zu hoch. Ein kleiner Gesichtspunkt noch: Damals musste Apple noch keine Urheberrechtsabgabe (ca. 20€) mit einrechnen. Das ist also eine kleine Verteuerung, für die Apple nichts kann. Ohne diese Abgabe würde der Mac mini jetzt knapp 20€ weniger kosten.

[quote=Aphorism]Und findest du dein Modell dem neuen Mini groß unterlegen?[/quote]

Die Grafik! Der Geforce 320M ist dem 9400M in allen Belangen deutlich überlegen, teilweise mehr als doppelt so schnell. Das ist für mich ein Killerargument. Auch der niedrigere Stromverbrauch ist ein Argument, da das System den ganzen Tag läuft. Und die Möglichkeit, das RAM über eine einfach zu öffnende Klappe auf bis zu 8 GB zu erweitern, nehme ich gerne mit.

Ich gehe mal davon aus, dass etliche Händler den neuen Mac mini für deutlich unter 700€ anbieten werden. Das ist für mich ein faires Angebot.

Wer mehr Speicher will, kann sich diesen günstig (z. B. bei DSP) bestellen. Die hohen Speicherpreise bei Apple muss niemand zahlen. Der neue Mac mini macht es schließlich möglich, das RAM binnen 5 Minuten zu wechseln bzw. zu erweitern.

Ich hatte auch mit dem mac mini geliebäugelt, aber als ich gesehen habe, dass der mac mini im US-store von Anfang an 699 Dollar gekostet hat und bei uns hier in DE 809 EUS, da muss ich doch sagen, dass eine Urheberrechtsabgabe von 20 Euro keine 100 Euro mehr rechtfertigen gegenüber dem Dollarpreis. Dass Apple jetzt 100 Euro runtergeht, war zu erwarten, jetzt zieht man zumindest gleich mit dem US-Preis, auch wenn der in Dollar ist. Also nichts Besonderes. Wenn Apple auf 609 Euro runtergegangen wäre, ja, dann wäre das was gewesen, aber hier auf 709 Euro runterzugehen, das ist nichts; und bitte tut nicht so, als wenn das eine irrer Preissprung wäre, das ist es nicht!

Nur zum Verständnis, ich bin absoluter Apple-Fan, ein sogenannter Nie-wieder-Windose-Käufer, aber da sind für mich die Preise in den refurbished Angeboten die größeren Sensationen...

Wobei man auch sagen muss, dass zur Zeit der Vorstellung des neuen Mini der Euro einem starken Kursverfall unterlag. Das hat sich jetzt wieder nivelliert. In den USA werden Preise übrigens grundsätzlich ohne Sales Tax angegeben, die aber noch draufkommen wie hier die MwSt.

Insofern wäre der deutsche Mini bei einem Preis von etwa 670 Euro anzusetzen. Die 40 Euro Mehrpreis halte ich aber angesichts der Tatsache, dass D ein kleinerer Markt ist als die USA und die Ware ja auch für unser Land lokalisiert werden muss, für akzeptabel.

Schließe mich meinem Vorredner an:
19 Prozent MwSt, außerdem Einfuhrzölle, Transportkosten und teurere Infrastruktur in Deutschland.
Ich denke mal, dass man die Preise einfach nicht miteinander vergleichen kann und darf.

Es gab immer wieder mal Preisvergleiche, wenn der Euro im Vergleich zum Dollar ziemlich stark war, die vor Augen gehalten haben, dass selbst dann meistens der Kauf in den USA nicht lohnt, weil insgesamt (sofern man den offiziellen Weg über den Zoll bestreitet) die Ware fast gleich viel kostet. Sobald der Container mit den fertigen Macs aus Asien eintrifft und europäischen Boden betritt, wird es nun einmal teuer. Doch darüber sollten wir uns nicht beschweren, denn schließlich wollen wir ja unsere Gehälter so behalten wie sie sind und nicht zu einem Billiglohnland mutieren, oder? Also müssen wir auch unser sauer verdientes Geld wieder re-investieren, um das zu erhalten. Jeder Preisverfall, egal auf welchem Segment, killt teure Jobs in Europa.

Also motzt nicht über die paar Euros, sondern freut euch, dass der Rechner nicht 3000 Euro kostet, denn soviel würde er kosten, wenn wir noch Anfang der 90er wären und Apples damaliger Preispolitik unterliegen würden. Ich hätte mich damals über einen Mac Mini gefreut, denn mein erster Mac hat soviel gekostet wie sechs gut ausgestattete Windows-PCs inklusive Monitor zusammen.

Hohe Qualität der Hardware?
Das war mal!!
Mein Macbook war dreimal zur Reparatur weil sich das Gehäuse auflöst - nach Aussagen des Servicecenters wurde an dem Modell auf Teufel komm raus auf Kosten der Qualität gespart!!
Und nur weil ich behindert bin wurde mir grosszügig zugestanden dass das Teil abgeholt und gebracht wird - ansonsten hätte ich 50 km zu Gravis (würg) fahren sollen und dort das Teil abgeben/abholen sollen.
Bei Billiganbieter Medion wird das Laptop ohne Diskussion abgeholt/gebracht und dort gibts zwei Jahre Garantie und nicht bloss eins!
Premiumanbieter - bei Qualität und Service garantiert nicht!
Für mich ist das Betriebssystem immer noch um Klassen besser als Windoof - und wenns bessere Hardware gäbe wäre ich nicht unglücklich!
Ich hoffe dass die jetzige Preissenkung nicht mit einer massiven Verschlechterung der Qualität bezahlt wird!

Mir geht es nicht ums motzen... Die separat ausgewiesene Sales Tax gilt in US auch nur für die Businesskunden, die 699 Dollar sind komplett für den Endverbraucher als auch Business plus minus ein paar Bugs.
Wenn wir vom Durchschnitt 1,30 Dollar ausgehen + die EfUst + 20 Euro, ja dann ist man bei 665 Euro all in. Ist schon komisch, dass trotz des schlechten Dollars Nur der Mini 100 Euro teurer im Vgl. zum Us-Store war... Apple hat hier gar nichts reduziert. Ich sag ja nur, deutlich reduziert ist völlig daneben gegriffen, angeglichen, ja!