Neue MacBook-Pro-Modelle mit schnelleren Prozessoren und Thunderbolt-Schnittstelle

Apple hat heute eine neue MacBook-Pro-Generation auf den Markt gebracht. Fünf Modelle mit 13,3-Zoll-, 15,4-Zoll- oder 17-Zoll-Display sind ab sofort zu Preisen ab 1149 Euro bzw. 1399 Franken im Handel erhältlich. Die wichtigsten Neuerungen: Schnellere Intel-Prozessoren mit bis zu vier Kernen, eine Hochleistungs-Schnittstelle namens Thunderbolt, schnellere Grafikchips und eine höher auflösende Videokamera.

Neueste Prozessortechnik von Intel

Apple verbaut in den neuen MacBook-Pro-Modellen die aktuelle, im Januar von Intel vorgestellte "Sandy Bridge"-Prozessorarchitektur. Diese bietet gegenüber der Vorgängergeneration eine deutlich höhere Leistung. Erstmals kommen im MacBook Pro auch Vierkernprozessoren zum Einsatz. Apple setzt auf den Core i5 mit zwei Kernen (2,3 GHz), den Core i7 mit zwei Kernen (2,7 GHz) und den Core i7 mit vier Kernen (2,0, 2,2 oder 2,3 GHz). Je nach Ausführung stehen drei, vier, sechs oder acht MB L3-Cache zur Verfügung. Von den angestaubten Core-2-Duo-Prozessoren hat sich Apple im MacBook Pro verabschiedet.

Neue MacBook-Pro-Produktlinie

Apple verspricht für die neuen MacBook-Pro-Modelle eine deutlich höhere Rechenleistung
Bild: Apple.com


Die Taktung des Arbeitsspeichers wurde von 1066 auf 1333 MHz angehoben. Alle MacBook-Pro-Modelle werden serienmäßig mit vier GB Arbeitsspeicher geliefert. Der Arbeitsspeicher kann, wie bisher, auf bis zu acht GB erweitert werden.

Neue Hochleistungs-Schnittstelle: Thunderbolt

In puncto externer Schnittstellen hielt Apple jahrelang an USB 2.0 und FireWire 800 fest, obwohl diese schon etliche Jahre auf dem Buckel haben. Dies sorgte zuletzt für vielfache Kritik seitens der Anwender, die von Apple schnellere Schnittstellentechniken forderten. Nun hat der Hersteller die Antwort gegeben: Die Zukunft heißt Thunderbolt. Die Thunderbolt-Schnittstelle (früherer Codename "Light Peak") ermöglicht einen zwölfmal schnelleren Datendurchsatz als FireWire 800 und ist für alle Gerätetypen, wie beispielsweise RAID-Speichersysteme, Bildschirme oder Netzwerkhardware, ausgelegt. Bestehende Peripherie lässt sich über Adapter anschließen.

Thunderbolt-Schnittstelle

Thunderbolt: Neue Hochleistungs-Schnittstelle
Bild: Apple.com


Dazu Apple: "MacBook Pro ist der erste Computer auf dem Markt mit der bahnbrechenden Thunderbolt I/O Technologie. Von Intel in Zusammenarbeit mit Apple entwickelt, ermöglicht Thunderbolt die Erweiterbarkeit eines Notebook Computers wie es bisher in dieser Art noch nicht möglich war. Es bietet zwei bi-direktionale Kanäle für eine unglaubliche Datendurchsatz-Geschwindigkeit von jeweils bis zu 10 Gbps. Thunderbolt liefert PCI Express direkt an externe Hochleistungs-Peripheriegeräte wie RAID Arrays und kann FireWire- und USB Endverbraucher-Geräte sowie Gigabit Ethernet Netzwerke über Adapter unterstützen. Thunderbolt unterstützt außerdem den DisplayPort für hochauflösende Displays und arbeitet mit bestehenden Adaptern für HDMI-, DVI- und VGA-Displays. Frei verfügbar für die Implementierung in Systemen, Kabeln und Geräten, ist zu erwarten, dass Thunderbolt weithin als neuer Standard für leistungsstarke I/O-Technologie angenommen wird."

"Mehrere innovative Unternehmen wie Aja, Apogee, Avid, Blackmagic, LaCie, Promise, und Western Digital haben Produkte basierend auf der Tunderbolt Technologie angekündigt oder planen die Thunderbolt Technologie in künftigen Produkten einzusetzen. Intel arbeitet mit der Industrie zusammen um unter anderem Computer, Monitore, Storage-, Audio- und Video-Geräte, Kameras, Dockingstationen mit Thunderbolt Technologie anbieten zu können", teilte Intel mit.

Im neuen MacBook Pro hat Apple den Mini-DisplayPort und Thunderbolt zu einer gemeinsamen Schnittstelle kombiniert, d. h. dieser Anschluss dient sowohl zur Ansteuerung externer Displays als auch weiterer Hardware (beispielsweise im Zusammenspiel mit künftigen Thunderbolt-Hubs).

Nähere Informationen zu Thunderbolt sind auf dieser Web-Seite zu finden.

Schnellere Grafikprozessoren von AMD

Im 13,3-Zoll-MacBook-Pro kommt als Grafikprozessor der HD Graphics 3000 von Intel zum Einsatz, der bis zu 384 MB des Hauptspeichers für sich beansprucht. Tests haben gezeigt, dass der HD Graphics 3000 dem GeForce 320M, der in den 13,3-Zoll-Konfigurationen der Vorgängerserie zu finden ist, mindestens ebenbürtig ist. Zudem kann der GeForce 320M lediglich auf 256 MB Speicher zugreifen.

Neue MacBook-Pro-Produktlinie

Auch bei der Grafikleistung hat das MacBook Pro zugelegt
Bild: Apple.com


In den 15,4-Zoll- und 17-Zoll-Modellen setzt Apple weiterhin auf zwei Grafikprozessoren. Zum Einsatz kommen der HD Graphics 3000 und der AMD Radeon HD 6490M mit 256 MB VRAM bzw. der AMD Radeon HD 6750M mit 1024 MB VRAM. Laut Apple liefert der Radeon HD 6750M eine bis zu dreimal höhere Grafikleistung als der GeForce GT 330M von Nvidia der Vorgängergeneration. Standardmäßig ist der HD Graphics 3000 aktiv, bei Bedarf (d. h. bei Nutzung von grafikintensiven Anwendungen und Spielen) wird automatisch auf den Radeon HD umgeschaltet.

Bessere Videokamera, kürzere Akkulaufzeit

Statt eines SD- gibt es in allen Modellen nun einen SDXC-Speicherkartenslot. Die Auflösung der integrierten Videokamera wurde erhöht. Diese arbeitet nun mit einer Auflösung von bis zu 720p. "Das MacBook Pro verfügt nun über eine eingebaute FaceTime HD Kamera mit der dreifachen Auflösung des Vorgängermodells für klare Breitbild-Videotelefonate. [...] FaceTime kommt mit allen neuen MacBook Pro-Modellen und ist für andere Intel-basierte Macs für 79 Cent im Mac App Store erhältlich", so Apple.

Die Akkulaufzeit beträgt laut Apple bei allen Modellen bis zu sieben Stunden. Dies sind bis zu drei Stunden weniger als bei der Vorgängerserie.

Standardmäßig kommen im MacBook Pro weiterhin magnetische Festplatten mit 320, 500 oder 750 GB Speicherkapazität (5400 Umdrehungen pro Minute) zum Einsatz. Optional gibt es SSD-Laufwerke mit 128, 256 oder 512 GB sowie eine 500-GB-Festplatte mit 7200 Umdrehungen pro Minute.

UMTS-Technik sucht man im MacBook Pro weiterhin vergeblich.

Restliche Ausstattung unverändert

In puncto Displays gab es keine Veränderungen. Das 13,3-Zoll-MacBook-Pro bietet weiterhin eine Auflösung von 1280 mal 800 Bildpunkten. Beim 15,4-Zoll-MacBook-Pro sind es 1440 mal 900, beim 17-Zoll-MacBook-Pro 1920 mal 1200 Pixel. Gegen Aufpreis (100 Euro bzw. 120 Franken) ist das 15,4-Zoll-MacBook-Pro mit einem höher auflösenden Bildschirm (1680 mal 1050 Bildpunkte) erhältlich. Für 150 Euro bzw. 180 Franken Aufschlag gibt es ein mattes Display mit ebenfalls 1680 mal 1050 Pixeln. Auch für die 17-Zoll-Konfiguration wird ein mattes Display angeboten (Aufpreis: 50 Euro bzw. 60 Franken).

Neue MacBook-Pro-Produktlinie

Schneller, mit Thunderbolt-Schnittstelle: Die neue MacBook-Pro-Produktlinie
Foto: Apple


Gehäusedesign, Abmessungen und Gewichte blieben gegenüber der Vorgängergeneration unverändert. Gleiches gilt für die restliche Ausstattung: Multi-Touch-Trackpad, 8fach DVD-Brenner, zwei USB-2.0-Anschlüsse (drei im 17-Zoll-MacBook Pro), eine FireWire-800-Schnittstelle, Bluetooth 2.1+EDR, WLAN nach 802.11n, Gigabit-Ethernet, Audio-Eingang/Ausgang, Stereolautsprecher mit Subwoofer, Mikrofon und eine beleuchtete Tastatur. Im 17-Zoll-MacBook-Pro gibt es zusätzlich einen ExpressCard/34-Erweiterungssteckplatz.

Die neue MacBook-Pro-Produktreihe im Überblick

13,3-Zoll-MacBook-Pro
• Core-i5-Prozessor mit 2,3 GHz (zwei Kerne) und drei MB L3-Cache, vier GB Arbeitsspeicher, 320-GB-Festplatte, HD-Graphics-3000-Grafikprozessor. Preis: 1149 Euro bzw. 1399 Franken.

• Core-i7-Prozessor mit 2,7 GHz (zwei Kerne) und vier MB L3-Cache, vier GB Arbeitsspeicher, 500-GB-Festplatte, HD-Graphics-3000-Grafikprozessor. Preis: 1449 Euro bzw. 1749 Franken.

15,4-Zoll-MacBook-Pro
• Core-i7-Prozessor mit 2,0 GHz (vier Kerne) und sechs MB L3-Cache, vier GB Arbeitsspeicher, 500-GB-Festplatte, HD-Graphics-3000-Grafikprozessor und Radeon-HD-6490M-Grafikprozessor mit 256 MB VRAM. Preis: 1749 Euro bzw. 2099 Franken.

• Core-i7-Prozessor mit 2,2 GHz (vier Kerne) und sechs MB L3-Cache, vier GB Arbeitsspeicher, 750-GB-Festplatte, HD-Graphics-3000-Grafikprozessor und Radeon-HD-6750M-Grafikprozessor mit 1024 MB VRAM. Preis: 2149 Euro bzw. 2549 Franken. Core i7 mit 2,3 GHz (vier Kerne) und acht MB L3-Cache gegen Aufpreis (250 Euro bzw. 300 Franken).

17-Zoll-MacBook-Pro
• Core-i7-Prozessor mit 2,2 GHz (vier Kerne) und sechs MB L3-Cache, vier GB Arbeitsspeicher, 750-GB-Festplatte, HD-Graphics-3000-Grafikprozessor und Radeon-HD-6750M-Grafikprozessor mit 1024 MB VRAM. Preis: 2499 Euro bzw. 2899 Franken. Core i7 mit 2,3 GHz (vier Kerne) und acht MB L3-Cache gegen Aufpreis (250 Euro bzw. 300 Franken).

Nachtrag (10. März): Neue MacBook-Pro-Modelle unterstützen 16 GB RAM

Kommentare

Endlich wieder interessant

Endlich werden die Macbooks wieder interessant. Schnellere CPUs und Thunderbolt - da kann man auf PCI Express getrost verzichten. Es wird sehr schnell einen Umschwung auf den Peripherie-Markt geben, ähnlich wie damals bei Firewire. Als Musiker und Tontechniker freue ich mich schon auf DSP-gestützte Hardware, die bisher Mac Pro & 17" Macbook Pro vorbehalten war. Es ist zu erwarten, dass die iMacs auch demnächst damit ausgerüstet werden. Und der Preis der Macbooks ist mehr als fair.

Matt ist NICHT entspiegelt!

Sorry, aber ein mattes Display ist NICHT ein entspiegeltes Display. Entspiegelte Monitore gab es bisher nur bei Röhrenmonitoren, nicht jedoch bei LC-Displays! Ein mattes Display spiegelt die selbe Menge Licht wie ein Glossy Display, das jedoch lediglich unscharf.

PCI-Express

Apple schreibt sogar, dass PCI-Express in Thunderbolt integriert ist: http://www.apple.com/de/thunderbolt/
Man muss also nicht auf PCI-Express verzichten. ;-)

iPad 2G ?

Ok, wenn jetzt die Macbook Pro schon aus dem Sack sind - wozu dann die Pressekonferenz am 2.3.? Das kann doch nur neue iPads bedeuten, oder?! ;-)

13 " Auflösung

Hm, da hat sich wohl nichts getan. Muss ich mir doch ein 15 " kaufen.

iPhone, iPad, iPod

Nun bin ich mal gespannt, wie lange es dauert, bis iPhone & Co Thunderbolt unterstützen.
Für Synchronisationen wäre das natürlich der Haaaammer. Schwups machts und die 30GB (und mehr) Songs und Filme sind geladen.

Schneller Schneller Schneller

Leute vergessen immer wieder daß bei der Geschwindigkeit der Speicher mitmachen muß - 10 GBit pro Sekunde sind schön, aber wenn die Daten nach wie vor nur mit 20 Mbit pro Sekunde hochgeschaufelt werden wird es nicht schneller.

Erinnert mich an einen Kollegen der unbedingt einen N-Router wollte damit sein DSL16,000 Internet schneller wird - DSL16,000 sind 2 MB pro Sek max, da reizt er seinen alten 54 MBit Router (6,75 MB/sek) nicht annähernd aus …

Am 02.03. gibt es iPad

Oliver schrieb:
Ok, wenn jetzt die Macbook Pro schon aus dem Sack sind - wozu dann die Pressekonferenz am 2.3.? Das kann doch nur neue iPads bedeuten, oder?! ;-)
Wenn Du Dir mal genau das Bild der Einladung ansiehst, dann siehst Du, dass es ganz deutlich ein iPad zeigt. ;-)

Ganz gutes Upgrade

Fassen wir zusammen:

Positiv:
- Schnellere CPUs
- Schnellere GPUs
- Thunderbolt
- Bessere Videocam

Negativ:
- Unveränderte Auflösungen (warum hat das 13er MacBook Air eine höhere Auflösung als das 13er MacBook Pro?)
- Kein USB 3.0 (bis sich Thunderbolt durchgesetzt hat bzw. bis ausreichend Peripherie da ist, werden noch Jahre vergehen; USB 3.0 wäre wichtig für den Übergang)
- Kein mattes Display für 13 Zoll
- Kein SSD-Startlaufwerk (hier lag die Gerüchteküche ja mal mächtig daneben, hätte ich mir aber dennoch gewünscht)

Unterm Strich ein gelungenes Upgrade. Endlich mal die modernste CPU-Technik in allen Modellen und mit Thunderbolt einen mutigen Schritt gewagt.

NO USB 3.0

Hannes schrieb:
- Kein USB 3.0 (bis sich Thunderbolt durchgesetzt hat bzw. bis ausreichend Peripherie da ist, werden noch Jahre vergehen; USB 3.0 wäre wichtig für den Übergang)

USB 3.0 gleich überspringen!
Gibt ja ohnehin noch nicht soo viel Peripherie damit.
Wenn nicht mal mehr FW3200 implementiert wird, kann man USB 3.0 gleich weglassen. Ist zwar etwas schneller als FW3200, aber trotzdem weniger hittig.

Das sehe ich nicht so

USB 3 hebt gerade ab. Sehr viele neue USB-Geräte kommen mit USB 3 statt USB 2. Bei neuen PCs ist USB 3 praktisch schon Standard.

Was hätte es Apple gekostet, USB 3 einzubauen? Vielleicht 50 Cent mehr? Lächerlich.

Ansonsten sind die neuen MBP wirklich nicht schlecht. Gut, das Thema Blu-ray ist immer noch offen, aber das wird Apple wohl nie kapieren.

Schon wieder nicht "Pro", weil generell ohne....

universellen Erweiterungssteckplatz. Was soll die Scheisse, Apple? Wo ist der Expresscard Port? Nur beim bleischweren, riesengroßen, schweineteuren 17" Modell. Dann liefert das Teil doch wenigstens mit Griff und Trolleyrädern aus.

Also werde ich mein gutes, altes 3,1 15" noch ein paar Jahre länger benutzen müssen.

USB3 ist bereits im Thunderbolt-Anschluss enthalten

Mac@Night schrieb:
Was hätte es Apple gekostet, USB 3 einzubauen? Vielleicht 50 Cent mehr? Lächerlich.
Nein, denn Intel bietet noch keinen USB-3.0-Chipsatz an. Daher wäre das erheblich teurer!

Außerdem ist USB 3.0 bereits im Thunderbolt-Anschluss enthalten. Einen extra USB 3.0 zu machen, wäre ziemlich überflüssig! ;-)

Es hat doch USB 3.0!

Hannes schrieb:
- Kein USB 3.0 (bis sich Thunderbolt durchgesetzt hat bzw. bis ausreichend Peripherie da ist, werden noch Jahre vergehen; USB 3.0 wäre wichtig für den Übergang)
Nein, wäre es nicht! Denn USB 3.0 ist bereits im Thunderbolt-Anschluss enthalten. USB-3.0-Geräte kannst Du also anschließen. Du brauchst nur einen Adapter oder ein entsprechendes Kabel. Mehr nicht. Wozu dann noch einen extra-USB-3.0-Anschluss? Das ergibt keinen Sinn!

sei zufrieden, ..

sei zufrieden, sonst bräuchten wir ne Lupe als Dreingabe

meggow schrieb:
Hm, da hat sich wohl nichts getan. Muss ich mir doch ein 15 " kaufen.

Neues MacBook Pro

Das wieder einmal typisch: es wurde furchtbar viel Wind um verhältnismäßig wenig Neues von Apple gemacht; aber nicht von Apple, sondern von den -auch selbsternannten- Experten und das alles aus "gut unterrichteten" Kreisen.
Aber, was ist an den neuen (und alten) Macs denn schon "PRO" ? Als erstes natürlich der Preis. Vielleicht auch noch die neuen Prozessoren und die Grafikleistung. Alles andere altbacken. Für die verlangten Preise bekommt man auch ein tolles Sony-, Dell- oder Levorno-Notebook, um nur stellvertretend diese drei zu nennen! Apple, ich fühle mich veräppelt !!!

Nur wer will das?!?

Manfred Krause schrieb:
Alles andere altbacken. Für die verlangten Preise bekommt man auch ein tolles Sony-, Dell- oder Levorno-Notebook, um nur stellvertretend diese drei zu nennen! Apple, ich fühle mich veräppelt !!!
Ja, für diese Preise bekommst Du vielleicht die genannten Geräte. Nur wer will ein Laptop mit 3 h Laufzeit (Sony Vaio), der nach 2 Jahren keinen Pieps mehr von sich gibt? Und dann auch noch mit Windows! Selbst mein Powerbook G4 mit dem Original-Akku aus 2004 hat noch mehr Akkulaufzeit als das Vaio neu hatte!

Und besonders altbacken ist die Thunderbolt-Schnittstelle. ;-)

Ansonsten: Du hast doch die freie Wahl. Dann kaufe Dir doch einen dieser Laptops. Keiner zwingt Dich einen Apple zu kaufen. ;-)

PCI Express

Also, wenn ich das richtig verstehe, was Apple unter

http://www.apple.com/de/thunderbolt/

über Thunderbolt schreibt, so lassen sich ...

6 Geräte in Serie verbinden,
und zwar Displays und Festplatten etc. durcheinander,
weil Thunderbolt mit Adaptern (vermutlich nicht ganz billig, aber dafür 'stylish') mit folgendem kompatibel ist:

PCI Express, und damit auch
USB (3 ?)
Firewire
Gigabit Ethernet
Fibre Channel

... und zudem ...

DisplayPort
DVI
HDMI
VGA

Das ist schon eine ganze Menge !
Die Praxis wird zeigen, ob und wie das alles funktioniert.

In Zukunft soll aus Thunderbolt offenbar ein Lichtleiter-Interface werden ('Thunderbolt' hiess vorher ja 'Light Peak') - falls man dann sämtliche Geräte nochmals umstellen müsste, bin ich mir nicht sicher, ob ich mich darüber freuen soll.

Niemand.........

Manfred Krause schrieb:
. Für die verlangten Preise bekommt man auch ein tolles Sony-, Dell- oder Levorno-Notebook, um nur stellvertretend diese drei zu nennen! Apple, ich fühle mich veräppelt !!!

.........wird dich aufhalten einen PC von Sony- oder anderen Herstellern zu kaufen!

Was sollen solche Vergleiche hier ? Die neuen MacBook Pro finde ich super und noch besser ist das Arbeiten damit! Wir haben 17 Geräte in meiner Firma die zuverlässig und ohne Probleme laufen! Näheres zu unseren über 20 Windows Rechnern und den häufigen Wartungskosten erspare ich mir.

Oldmann

Welche Einladung?

Gerhard Uhlhorn schrieb:
Wenn Du Dir mal genau das Bild der Einladung ansiehst, dann siehst Du, dass es ganz deutlich ein iPad zeigt. ;-)

Hi Gerhard, ich habe keine Einladung erhalten. ;-)
Kannst du mir sagen, wo ich die finde?

Gruß
Oli

UMTS wieder Fehlanzeige

Ich habe Privat eine MacBook Pro late 2007. Das funktioniert super und würde mir gern eines für die Arbeit zulegen. Aber mit Expresscard- oder USB-UMTS Karten kann das Macbook gar nicht arbeiten. Da hängt sich sogar das OSX auf, wie man es sonst nur von Windows kennt. Das geht gar nicht.

Bei unseren Firmen-Lenovos mit integriertem UMTS Modem hat sich gezeigt, das diese verbauten Teile stabiler schneller und besser funktionieren.
Wenn so was in ein iPad passt, warum dann nicht in ein Notebook, sei es das Air oder das Pro. Dieses Produktdenken verstehe ich nicht.

Ich bin halt viel unterwegs und möchte nicht permanent immer nen USB Stick mitschleppen und an/ abstöpseln. Die Zeiten sind vorbei.

Sorry, aber da wird's wohl wieder keinen Apple geben.

mobile router ftw

Zangetsu schrieb:
Ich habe Privat eine MacBook Pro late 2007. Das funktioniert super und würde mir gern eines für die Arbeit zulegen. Aber mit Expresscard- oder USB-UMTS Karten kann das Macbook gar nicht arbeiten. Da hängt sich sogar das OSX auf, wie man es sonst nur von Windows kennt. Das geht gar nicht.

Bei unseren Firmen-Lenovos mit integriertem UMTS Modem hat sich gezeigt, das diese verbauten Teile stabiler schneller und besser funktionieren.
Wenn so was in ein iPad passt, warum dann nicht in ein Notebook, sei es das Air oder das Pro. Dieses Produktdenken verstehe ich nicht.

Ich bin halt viel unterwegs und möchte nicht permanent immer nen USB Stick mitschleppen und an/ abstöpseln. Die Zeiten sind vorbei.

Sorry, aber da wird's wohl wieder keinen Apple geben.

Nimm doch ein mobilen router stattdessen. dann ist sogar das iphone auch noch im mobilen wifi (und was ist der unterschied zwischen dem mitschleppen eines usb-umts modems und eines surfsticks wenn ich das richtig verstanden habe wäre das ja "genehm" ??)

mobile router ftw

Zangetsu schrieb:
Ich habe Privat eine MacBook Pro late 2007. Das funktioniert super und würde mir gern eines für die Arbeit zulegen. Aber mit Expresscard- oder USB-UMTS Karten kann das Macbook gar nicht arbeiten. Da hängt sich sogar das OSX auf, wie man es sonst nur von Windows kennt. Das geht gar nicht.

Bei unseren Firmen-Lenovos mit integriertem UMTS Modem hat sich gezeigt, das diese verbauten Teile stabiler schneller und besser funktionieren.
Wenn so was in ein iPad passt, warum dann nicht in ein Notebook, sei es das Air oder das Pro. Dieses Produktdenken verstehe ich nicht.

Ich bin halt viel unterwegs und möchte nicht permanent immer nen USB Stick mitschleppen und an/ abstöpseln. Die Zeiten sind vorbei.

Sorry, aber da wird's wohl wieder keinen Apple geben.

Nimm doch ein mobilen router stattdessen. dann ist sogar das iphone auch noch im mobilen wifi (und was ist der unterschied zwischen dem mitschleppen eines usb-umts modems und eines surfsticks wenn ich das richtig verstanden habe wäre das ja "genehm" das ist doch das gleiche ?)
bei mir funktionieren sie einwandfrei übrigens

UMTS

Die Antwort ist doch ganz einfach:
Der Prozentsatz der Leute, die das bräuchten, ist extrem gering. Wir haben in den Städten mittlerweile ein sehr dichtes Hotspot-Netz. Fast jedes Café hat mittlerweile WLan. Mac Donald's, Burger King, Star Bucks......eigentlich fast alle Orte, wo man sich außerhalb des Büros mal aufhalten könnte, um zu arbeiten. Wer länger mit der Bahn unterwegs ist und dabei arbeiten möchte, kann die ICE Hotspots nutzen. Die wenigen Fälle, in denen man sich tatsächlich außerhalb von Hotspots aufhält, sitzt man entweder im Auto oder auf dem Dorf. Und dann ist ein günstiger UMTS-Stick doch kein Problem, oder? Wer möchte auch schon in der Stadt das langsamere UMTS-Netz nutzen, wenn man überall schnelle Hotspots hat?

Natürlich erkennt OSX nicht jeden Billgi-UMTS-Stick. Aber da kann man sich ja vorher erkundigen, welcher gut funktioniert und einen passenden kaufen.

Apple könnte immer noch dieses oder jenes Feature integrieren.....irgendjemand schreit immer danach. Doch muss man sich als Hersteller an der Masse orientieren, um zu verkaufen und nicht an Einzelpersonen.

Was Thunderbolt angeht, ist das genau der richtige Weg:
Ein Anschluss für alles (per Adapter) statt fünf verschiedene nebeneinander und doch nicht das dabei, was man gerade braucht.
Für zuhause wird es garantiert Hubs geben, die dann auf die einzelnen Schnittstellen aufsplitten, unterwegs benötige ich ja meistens nicht alles gleichzeitig (wer nimmt auch schon ein Arsenal an Peripherie mit?). Apple war mit Firewire schon visionär, mit Thunderbolt wird es nicht anders sein. Die Hersteller von Hardware werden es Apple und INTEL danken, denn sie müssen sich in Zukunft keine großen Gedanken mehr darum machen, welche Schnittstelle sie unterstützen wollen und welche nicht, um bloß keine Kundschaft zu vergraulen.

Thunderbolt = kleinste Dockingstation

Der Thunderbolt kommt ja fast einer Dockingstation nahe (wenn ich an Business DELL Rechner denke).
So könnte man mit nur einem Stecker Tastatur, Monitor und ext. Festplatte anschließen.
(oder was auch immer, es gehen ja bis zu 6 Geräte)

So eine Dockinstation habe ich bei den MacBook Pro´s immer vermisst, mit Thunderbolt ist das Thema (beinahe) erledigt.

Ich freue mich!

Kein Apple......

na dann ....
kauf dir was billigeres und von dem Rest ein Handy ..dann hast du UMTS..

also das halte ich....

Gerhard Uhlhorn schrieb:
Ja, für diese Preise bekommst Du vielleicht die genannten Geräte. Nur wer will ein Laptop mit 3 h Laufzeit (Sony Vaio), der nach 2 Jahren keinen Pieps mehr von sich gibt? Und dann auch noch mit Windows! Selbst mein Powerbook G4 mit dem Original-Akku aus 2004 hat noch mehr Akkulaufzeit als das Vaio neu hatte!

für ein gerücht. unser macbook pro ( 1 1/2 jahre alt) hält der akku nicht mal mehr 2-3 stunden, zudem reagiert das trackpat nur sehr schwer.
und ich kenne da ein paar leute, die ihr macbook pro kaum noch vom netzteil nehmen können, also bitte nicht übertreiben! das gilt für ältere modelle wie für die neuere generation. und mein macbook pro 2,2 ( intel core 2 duo von 2006/2007), hat nach etwas mehr als nur einem jahr keine 2 stunden laufzeit mehr gehabt...und die unzähligen foreneinträge in diversen foren über die rasant abnehmende laufzeit der mac-akkus belegen, dass es sich nicht um " ausnahmen " handelt. das was du hier schreibst ist pure träumerei..........

apple ist einfach die luxusmarke im " wirf weg und kauf neu nach 1-2 jahren " spiel.

UMTS und so weiter

Amaros schrieb:
Fast jedes Café hat mittlerweile WLan. Mac Donald's, Burger King, Star Bucks......eigentlich fast alle Orte, wo man sich außerhalb des Büros mal aufhalten könnte, um zu arbeiten. Wer länger mit der Bahn unterwegs ist und dabei arbeiten möchte, kann die ICE Hotspots nutzen.

Ja das stimmt, prinzipiell bin ich beruflich viel unterwegs und sitze in fremden Büros bei unterschiedlichen Kunden. Dort gibt es nicht überall WLan, geschweige denn Ethernet.

Daher nutze ich UMTS sehr oft. Leider kann ich mich nicht tagsüber in ein Café setzen um zu arbeiten.
Und nicht jeder Hotspot ist kostenlos, im ICE braucht man den T-Mobile Hotspot Zugang. Auch Hotels kassieren richtig dick ab für Internetzugänge.

Jeder hat halt so seine Präferenzen. Ich finde es einfach bequemer, wenn ich dafür nicht noch zusätzlich Hardware rumschleppen muss. Das ist alles. Ich denke, dass Leute die beruflich viel unterwegs sind ähnliche Anforderungen haben.
Ich denke, dass es sicherlich kein großer Aufwand ist so etwas einzubauen. Gerade beim MacBook Air welches extrem portabel ist, wäre es wirklich nützlich.

Ich glaube auch, dass der Businessbereich nicht mehr zu der Primär-Klientel von Apple gehört. Der Massenmarkt, der einfach nur cool sein will bringt vermutlich den größeren Umsatz.

was sollen dann auch solche aussagen hier?

Oldmann schrieb:

.........wird dich aufhalten einen PC von Sony- oder anderen Herstellern zu kaufen!

Was sollen solche Vergleiche hier ? Die neuen MacBook Pro finde ich super und noch besser ist das Arbeiten damit! Wir haben 17 Geräte in meiner Firma die zuverlässig und ohne Probleme laufen! Näheres zu unseren über 20 Windows Rechnern und den häufigen Wartungskosten erspare ich mir.

Oldmann


in unserem institut stehen annähernd 220 pc's, die für hochkomplexe berechnungen seit mehr als 10 jahren laufen und sie laufen einwandfrei. diese jobs sind mit einem mac-basierenden system nicht zu realisieren, allein schon weil die software nicht zur verfügung steht.
und ich sehe/erlebe das an vielen hochschulen ! also wenn jemand seine vorurteile hat, dann kann der das ja ruhig haben, weil menschlich. aber tu nicht so, als wäre deine erfahrung eine allgemeingültige ! vielleicht habt ihr einfach schlechte systemtechniker oder das billigste an pc rechnern was es so gibt, keine ahnung.
allmählich sollte diese kleinkarrierte denkweise: " mac ist das beste, egal wo und wie, pc ist das schlechteste etc.", mal beiseite gelegt werden. auch apple hat sich längst vom pfad der tugend abgewandt, späht seine user aus, bekam als erstes unternehmen nach 50 jahren eine klage wegen geplanter obsoleszens. sie sind nicht mehr die " guten ", ganz im gegenteil.....kein grund zum heulen, so ist wohl der lauf dieser zivilisation.
aber ich sage dir noch etwas:
einer meiner bekannten ist ein zertifizierter apple systemadmin, der hat zuhause schon lange einen pc mit linux, weil linuxserver definitiv mehr drauf hat. das instituit in dem er arbeitet hatte mit apple die arschkarte gezogen, jetzt, wo apple den server einstellt...aber er meinte, das wäre nicht so schlimm, bis auf die kosten, weil sie nun endlich auf ein vernünftiges linux serversystem umstellen können!!, wie gesagt, ein profi aus dem apple haus........und wie ist das mit dem server? was soll man von einem unternehmen halten, was versucht seinen profis zu verkaufen das ein teil wie macmini ein guter serverersatz sei, oder ein macpro? ich sage was ich denke: sie sind nicht dumm, sie wissen worüber sie reden und zu wem sie was sagen. aber entscheidender ist in dem fall worüber sie nicht reden: sie halten ihre user für bescheuert und glauben das die so blind sind, das sie ihnen alles verkaufen können. weil bei einer bescheidenen modifizeirung ihrer geräte alle immer jubeln, bis aus ein paar wenige - die den klaren blick für die zum teil mageren geräre updates bewahren......

und denke nicht das der text auf einem pc geschrieben ist........ich weiß sehr wohl wovon ich rede.

Das Web ist voll davon

Oliver schrieb:
Hi Gerhard, ich habe keine Einladung erhalten. ;-)
Kannst du mir sagen, wo ich die finde?

Oh, das Web ist voll davon:
Lasse bei Google nach „Einladung Apple März“ suchen. ;-)

Akku

demo schrieb:
unser macbook pro ( 1 1/2 jahre alt) hält der akku nicht mal mehr 2-3 stunden, …
Ja, wenn man den Akku falsch behandelt. Lithium-Akkus sollte man nicht unnötig unter 30 % entladen, denn dann altern sie schneller. Manche Leute entladen den Akku täglich bis er angeschlossen werden muss. Damit bekommt man ihn schnell verschlissen.

Bei mir habe ich bei Apple-Rechnern noch nie solche schwachen Akkus gehabt. Und wir haben schon einige Laptops von Apple in der Familie gehabt.