Apple stellt Final Cut Express und Final Cut Server ein

22. Jun 2011 20:00 Uhr - sw

Die am Dienstag erfolgte Markteinführung von Final Cut Pro X bedeutet gleichzeitig das Aus für Final Cut Express und Final Cut Server: Apple hat beide Produkte eingestellt.

Final Cut Express und Final Cut Server sind nicht mehr im Online-Store des Unternehmens zu finden, die Produktwebseiten apple.com/finalcutexpress und apple.com/finalcutserver leiten nun auf die Webseite von Final Cut Pro X um.

Gegenüber Engadget erklärte Apple, dass es von Final Cut Pro X keine Express-Version geben wird.

Final Cut Express ist eine funktionell abgespeckte Ausführung von Final Cut Pro, die sich an Hobbyfilmer richtet. Final Cut Server ist ein Media-Asset-Management- und Workflow-Automations-Tool für Final Cut Pro.

Kommentare

Nach Einstellung von Xserve, Xserve RAID und Final Cut Server verfestigt sich der Eindruck, dass Apple sich zunehmend aus dem High-End-Sektor verabschiedet.

Und wie gehts überhaupt mit Logic weiter? Da hat sich fast 2 Jahre nix getan.

Logic, moment mal, war das nicht das einstige Vorzeigeprogramm der innovativen Firma Emagic ?

Das wird bestimmt demnächst auch umgebaut und wie immer absolutely awsome. Wahrscheinlich arbeitet es dann nur noch mit iPad und iPhone zusammen und man kann keine Drittanbieterhardware mehr anbinden, AU Plugins werden ebenfalls herausgenommen - braucht man eh nicht und wäre viel zu kompliziert - der Trend geht in Richtung Simplifizierung.

Der Name ändert sich dann vermutlich auch: Garageband Pro!

Echt traurig wie es Apple immer wieder schafft, gute Technologien einfach zu ruinieren (shake ist ja auch weg, ohne dass wirklich ein Nachfolgeprodukt präsentiert worden wäre. Color nun auch verschwunden - diese Software hatte einst mal ein Vermögen gekostet und nun einfach weg). Aber Hauptsache, die Aktionäre sind zufrieden.