Greenpeace bewertet Umweltschutzbemühungen von Apple

Greenpeace hat eine neue Ausgabe des Berichts "Guide to Greener Electronics" vorgelegt. Darin bewertet die Organisation die Umweltschutzbemühungen der weltgrößten Elektronikhersteller. Den Spitzenplatz mit 7,1 von zehn möglichen Punkten belegt die indische Firma Wipro, gefolgt von HP mit 5,7 Punkten, Nokia mit 5,4 Punkten, Acer mit 5,1 Punkten und Dell mit 4,6 Punkten. Apple landete mit 4,5 Punkten auf dem sechsten Platz. Gegenüber der Vorjahresausgabe des "Guide to Greener Electronics" verschlechterte sich Apple um 0,1 Punkte und zwei Plätze.

Die Umweltschützer loben den Mac- und iPhone-Hersteller für die Energieeffizienz seiner Produkte, den Verzicht auf Rohstoffe aus Krisenregionen und das Vorhaben, den Energieverbrauch zu reduzieren und verstärkt auf erneuerbare Energien zu setzen. Auch die Verbannung vieler Giftstoffe aus Apple-Produkten wird positiv erwähnt.

Guide to Greener Electronics

"Guide to Greener Electronics": Apple auf dem sechsten Platz.
Bild: Greenpeace.



Allerdings spart Greenpeace auch nicht mit Kritik an Apple. Das Unternehmen sei in puncto Reduktion von Treibhausgasen, Einsatz von recyceltem Plastik und Bezug von Papier aus nachhaltigen Quellen zu intransparent. Um mehr Punkte im Ranking zu erhalten, müsse Apple in diesen Bereichen mehr Informationen vorlegen und ambitionierte Ziele setzen. Auch Apples Programm zur Rücknahme von Altgeräten sei ausbaufähig, so Greenpeace weiter.

Die erste Ausgabe des "Guide to Greener Electronics" erschien im Jahr 2006. Mit der Untersuchung will Greenpeace die Hersteller dazu bewegen, ihre Anstrengungen in puncto Umweltschutz zu verstärken. Nach Angaben von Greenpeace gab es bereits mehrere Erfolge. Demnach haben viele Unternehmen Giftstoffe aus ihren Produkten verbannt und ihre Rücknahmeprogramme für Altgeräte verbessert. Allerdings müssten die Hersteller ihre Anstrengungen für den Klimaschutz verstärken, meint Greenpeace.

Kommentare

Als Erstes …

Als Erstes sollte die Hersteller darauf verzichten, Akkus zu verwenden, die niemand mehr austauschen kann. Akku kaputt bedeutet nämlich meistens, dass das Gerät in den Müll wandert und ein Neukauf ansteht, was die Hersteller natürlich gut finden. "Green" bzw. "Nachhaltig" geht aber anders.

Austausch für nur € 49! Einfach Gerät einsenden.

So teuer ist das IMO nicht,
http://www.google.de/search?client=opera&q=iphone+akku+erneuern+in+bremen&sourceid=opera&ie=utf-8&oe=utf-8&channel=suggest&gbv=1&sei=R-2sULTsDczEsgalmoCgAQ

Alles ist Relativ.
Und wer sein iPhone wg. leerem Akku wegschmeißt, der hat im Leben ganz andere Probleme als den Akkuwechsel.

Vielleicht schaust Du mal in den Motorraum eine Autos von ca. 1970 und dann bei einem neuen Auto von der selben Firma.
Es ist der Fluch oder Segen unserer Zeit, dass alles kompakter aber meist auch schöner wird (außer bei Opel Fahrzeugen).

Muß man das neue Auto auch wegschmeißen wenn die Lichtmaschine defekt ist, nur weil man da nur noch mit Spezialwerkzeug und fundierten Kenntnissen rankommt?

SUV und anderer Blödsinn

Naja, und solange SUVs noch nicht verboten sind, brauchen wir bei den Handys und Birnen doch gar nicht zu schauen. Gut gemeint von Greenpeace, aber am richtigen Ende wird der Acker noch nicht bearbeitet.

Richtigstellung

Ich möchte noch klarstellen, dass ich auch umweltbewusst Lebe und Kaufe. Bei z. B. Elektrogeräten achte ich sehr auf den Stromverbrauch.
Und ich war wohl einer der ersten in D, der sich vor zig Jahren einen Desktoprechner mit Intel Mobile CPU gebaut hat.

Und damit bin ich wieder beim Thema:
Greenpeace moniert,
Apple sei in puncto Reduktion von Treibhausgasen, Einsatz von recyceltem Plastik und Bezug von Papier aus nachhaltigen Quellen zu intransparent. Um mehr Punkte im Ranking zu erhalten, müsse Apple in diesen Bereichen mehr Informationen vorlegen und ambitionierte Ziele setzen.

Das bedeutet also, andere Firmen tischen Greenpeace schöne Geschichten über die eigenen Umweltbemühungen auf, aber keiner kontrolliert das.

Ich könnte jetzt den aktuellen Artikel direkt bei Greenpeace lesen um da fundierter drauf eingehen zu können. Mach ich aber nicht, aus früheren Greenpeace Untersuchungen weiß ich, dass die wirklich so oberflächlich untersuchen.

Ich meine, es gibt genug harte Fakten, wie Energiegewinnung, Stromverbrauch der Geräte, Verpackung, usw usw, die Greenpeace bewerten kann, und teilweise macht.
Das Geschwafel der Firmen "über Reduktion von Treibhausgasen, Einsatz von recyceltem Plastik und Bezug von Papier aus nachhaltigen Quellen" ist irrelevant da nicht nachprüfbar.

Und Apple verwendet kein Plastik, sondern verpackt seine Ware in die schönsten Kartons der Welt. ;-)
Apple hat kürzlich ein Patent bekommen. Die Verpackungen von iPhone, usw , sollen nach dem Auspacken als Dock verwendet werden können. DAS ist Umweltschutz!

Akkus

Die Akkus lassen sich alle tauschen, und zwar ohne Probleme!

Greenpeace

Wie kann man Greenpeace auch nur halbwegs ernst nehmen?

Sie setzen Apple im Rating weit nach hinten, nur weil sie nicht sagen was sie für Umweltziele haben? Andere Firmen nennen Ziele, aber halten sie nicht ein, und bekommen für die schönen Worte kräftig Pluspunkte?
Es werden also nur Vorsätze statt Taten gewertet?

Greenpeace ist der Laden, denen wir die hochgiftigen Quecksilber-Lampen (Kompaktleuchtstofflampen) zu verdanken haben. Quecksilber ist so gefährlich, dass man sich weltweit(!) dazu entschlossen hat, alle(!) Produkte, die Quecksilber enthalten, zu verbietet. Und dann kommt Greenpeace und macht Quecksilberprodukte zu einem Massenprodukt! Nur weil die Lampenindustrie denen das vorgeschlagen hat. Dass die hochgiftigen „Energiesparlampen“ in der Praxis gar keine Energie einsparen, wird von Greenpeace einfach ignoriert!

Greenpeace ist auch der Laden, der in seiner Karte mit GVO-Anbau nur die Felder deutscher Firmen auflistet. Die Felder von US-Unternehmen werden vorsichtshalber nicht aufgeführt, denn dann gäbe es eine Revolte bei den Bürgern.

Also sorry, aber ich sehe diesen Laden eher als Unterstützer der Umweltverbrecher!

Nein …

Nein, es geht nicht nur um Vorsätze, sondern um die dazugehörige Transparenz. Apple sagt halt nix, wie viele andere aber auch.

Die Energiesparlampen hat die Industrie durchgedrückt, weil sie mir den herkömmlichen Glühbirnen nix mehr verdient haben, bzw. aus ihrer Sicht nicht genug. Das nennt man Lobby-Arbeit …

Das ist aber kein Grund für

Das ist aber kein Grund für GP...dies noch zu
unterstützen oder noch schlimmer , es für den
letzten Schrei zu propagieren.

Wer zZahlt ..gewinnt. So ist

Wer zZahlt ..gewinnt. So ist das bei GP...kenne da noch so einen Laden
in D...Stiftung Warentest.

„Energieparlampe“

Weil die Lampenindustrie das wollte, ja. Aber Greenpeace hat dieses Verbrechen an der Natur und der Menschheit erst möglich gemacht. Ohne Greenpeaces Hilfe hätte die Lampenindustrie dieses Vorhaben nicht umsetzen können.

Na, dann will ich mal hoffen, das die Atomindustrie nicht auf die Idee kommt den Atommüll einfach ins Meer zu schütten, weil sie ansonsten nicht mehr genug Geld verdienen. Denn Greenpeace könnte das ja auch unterstützen. ;-)

Zu der Ranking Liste:
Transparenz hin oder her, es dürften nur tatsächlich erfolgte Taten gewertet werden. Absichten alleine dürften dort keinerlei Punkte erhalten, Transparenz ebenfalls nicht. Der Umwelt ist es auch egal, ob eine Firma transparent ist oder nicht. Die Umwelt interessiert nur was tatsächlich geschieht. Und nur das darf gewertet werden! Alles andere ist Augenwischerei und Irreführung, und daher unseriös.

Unseriös?

Unseriös ist lediglich das einseitige Greenpeace-Bashing von User Uhlhorn.

Wenn Apple keine Auskünfte zu recyceltem Plastik, Papier aus nachhaltigen Quellen oder eben zur Reduktion von Treibhausgasen gibt, dann darf das durchaus als intransparent kritisiert werden. Oder hat Apple etwas zu verbergen?

Mit dem 2006 gestarteten "Guide to Greener Electronics" hat Greenpeace überhaupt erst dafür gesorgt, dass etwas öffentlicher Druck auf die Elektronikhersteller ausgeübt wird. Auch Greenpeace ist nicht perfekt, aber der Erfolg des Guides gibt Greenpeace recht. Erst nach dem Druck von Greenpeace hat sich Apple vor einigen Jahren geäußert - Steve Jobs persönlich nahm sich der Sache an.

Intransparenz

Intransparenz darf gerne kritisiert werden, nicht aber bepunktet! Denn Transparenz macht nichts für die Natur besser. Für die Natur zählen nur Taten, sonst nichts!

Und was an Greenpeace unseriös ist, ist, dass sie die Konzerne dabei unterstützen für eine Erhöhung des Profits die Natur zu zerstören. Und das sind nachweisbare Tatsachen, kein Bashing! ;-)

Aber Achtung:
Glaubt mir bitte nicht einfach – überprüft es bitte!!!

Glauben und nicht glauben ist beides dasselbe, es ist beides nicht wissen. Erst eine Überprüfung macht aus einem Glauben ein Wissen. ;-)