Apple legt iPad 4 neu auf

18. Mär 2014 15:30 Uhr - sw

Das iPad 4 feiert ein Comeback: Apple hat das Tablet wieder ins Angebot genommen und bietet es mit 16 GB Speicherkapazität für 379 Euro (WLAN) bzw. 499 Euro (WLAN und Mobilfunk) an. Das iPad 2 wurde eingestellt.

Das iPad 4 ist mit einem 9,7-Zoll-Retina-Display, dem A6X-Prozessor, einem GB Arbeitsspeicher, Lightning-Anschluss und zwei Kameras (1,2 Megapixel an der Vorder-, fünf Megapixel an der Rückseite) ausgerüstet.

Das iPad 4 ist laut Apple ab sofort verfügbar. Das Tablet wird in Schwarz und Weiß angeboten.

Kommentare

Sehr kreativ. Innovation sieht anders aus.

Apple soll sich lieber mal um die Verfügbarkeit des Mac Pro und einen neuen Mac mini kümmern!

Anstatt sich zu freuen, dass Menschen mit weniger Geld sich ein hochwertiges ipad leisten können, wird wieder mal nur gemeckert. Was ist das nur für eine Welt geworden. Auf meinen Neuwagen musste ich auch ein halbes Jahr warten, und es war okay. Die Wiedereinführung des ipad 4 beeinflusst die Verfügbarkeit des macPro in kleinster Weise.

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[quote=derpianist]Anstatt sich zu freuen, dass Menschen mit weniger Geld sich ein hochwertiges ipad leisten können, wird wieder mal nur gemeckert. Was ist das nur für eine Welt geworden. Auf meinen Neuwagen musste ich auch ein halbes Jahr warten, und es war okay.[/quote]

Ah, ok, ich verstehe. Jede Neuerung von Apple muss sofort umfassend bejubelt werden. (Berechtigte) Kritik wird nicht zugelassen. Mir persönlich geht das iPad am Allerwertesten vorbei, ist für mich ein total überschätztes Produkt, ein MacBook Air ist zehnmal besser. Aber jeder sieht doch, dass die Neuauflage eines alten iPads keine Innovation ist. Ein Refresh von iPad Air und iPad mini bzw. eine Preissenkung wäre klüger als zu versuchen, die Kunden mit veralteter Hardware für dumm zu verkaufen

[quote=derpianist]Die Wiedereinführung des ipad 4 beeinflusst die Verfügbarkeit des macPro in kleinster Weise.[/quote]

Das nicht, aber man sieht mal wieder deutlich, wie bei Apple die Prioritäten verteilt sind. Ein sehr innovatives, mit großem Tamtam angekündigtes Produkt (der neue Mac Pro) ist auch drei Monate (!!) nach Verkaufsstart nur äußerst schwer zu bekommen. Das ist kein Witz mehr, sondern schlichtweg eine Frechheit, wenn man bedenkt, dass der alte Mac Pro wegen einer EU-Vorschrift aus dem Angebot genommen werden musste, weil Apple zu faul war, das Lüfterdesign anzupassen.

Um es klar zu sagen: Ich bin Mac Power User und arbeite mit Apple Produkten schon seit rund 20 Jahren, aber bei Apple ist schon lange nicht mehr alles Gold, was glänzt.

Ich hätte es selbst nicht besser ausdrücken können.

Ein iPad habe ich noch - es liegt im Gäste-WC. War am Anfang ganz nett, damit herumzuspielen. Aber da ich Geld verdienen muss, benutze ich lieber richtige Arbeitsgeräte (= Macs). Ein größeres iPhone würde ich mir hingegen sofort kaufen.

Habe ich irgendetwas bejubelt? Ich finde es doch nur gut, wenn es gute Produkte auch günstiger gibt. Was letztes Jahr noch high end war, muss heute noch lange nicht schlecht sein.

Ich selbst habe ein iPad Air und möchte es nicht mehr missen. Es kommt immer darauf an, wie man es einsetzt. So benutze ich es als notenbibliothek für meine Klavierstücke, habe die Partituren für mein Orchester drauf, blättere per bluetooth- Pedal die Seiten um, setze es logic Remote Control ein, mische per Wifi und Protools 11 (MacBook) damit live Bands, brauche dafür kein Mischpult mehr und kann mich frei im Konzertraum bewegen. ein zweites ipad2 regelt per Midi und DMX die komplette Lichtanlage. Noch vor Zwei Jahren hab ich Ungetüme wie Mischpulte, Effektracks und lightcontroller mitgeschleppt, schwere Multicores verlegt, heute tun es leichte Lichtleitfaser, zwei Stunden mehr zum Auf-und Abbauen gebraucht, die zehnfache Menge an Strom verbraucht und immer wieder Reparaturen gehabt. So what?

By the Way: Mein macPro wurde innerhalb von 5 Wochen geliefert.

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hört man mal von einem sinnvollen Gebrauch eines Tablets.

bisher war es ja nur ein Gadget für Profilneurotiker (oder sollte von Amazon/e-bay verschenkt werden)

Gruß Wolfi

MBP 17" matt 2.3 GHz

[quote]Mir persönlich geht das iPad am Allerwertesten vorbei, ist für mich ein total überschätztes Produkt, ein MacBook Air ist zehnmal besser.[/quote]
Was ist das denn für ein Quatsch!! Wir will das wissen? Das Internet wäre um vieles angenehmer, wenn mal dieser "Also ich finde, dass..."-Blödsinn ausbleiben würde.
Ein MacBook Air ist ja auch DER Vergleich!
Bla bla bla.
Ich muss ja sagen ... (Achtung Ironie), dass ich meinem PKW auch viel besser finde als so einen komischen Traktor.

Von einem Unternehmen, das pro Jahr mehrere Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung ausgibt (vgl. Quartalsberichte), erwarte ich mehr als ein zwei Jahre altes Produkt erneut auf den Markt zu bringen.

So und nun dürft ihr über mich herziehen, schließlich habe ich Apple kritisiert.

Ich verstehe die Aufregung nicht ganz. Apple hat bisher immer ein älteres Produkt günstiger mitlaufen lassen. Es gibt schlechtere Entscheidungen. iPad 2 vorbei > dafür 4. Ist doch ok? Muss keiner kaufen!

Mit der Einschätzung eines Pads bin ich nebenbei ganz anderer Meinung. Ich finde es mit das Beste, was ich in den letzten 30 Jahren Apple mitbekommen habe. Alles nebenbei macht mein Pad: surfen, mailen, lesen und im Bett eine oder zwei Folgen einer Serie oder einen Film sehen. Was damit nicht geht, macht mein stationärer Rechner.

Klapprechner fand ich schon immer weder Fisch noch Fleisch, zu unhandlich für nebenbei, zu schmalbrüstig für richtge Jobs. Ich bin sicher, die Gattung Pad wird die Szene aufrollen. 70% aller User brauchen nicht mehr

Vergleiche ich mein ipad mit meinem Macbook (habe noch ein 17er, Bj. 2012), so nehme ich das ipad zum Surfen öfter her als das Laptop. Und das ich auch gut so. Ich hatte schone etliche Laptops von Apple, keines schaffte es, älter als 5 Jahre zu werden. Die mechanischen Belastungen sind bei einem Klapprechner ungleich höher als bei einem stationären. Nachdem das 17er nicht mehr gebaut wird, werde ich es hegen und pflegen und nur dann einsetzen, wenn es wirklich gebraucht wird. S.o. in meinem Beitrag. Technisch wird es auch noch in 5 Jahren mithalten können. Ein ipad ist leicht, hat keine beweglichen Teile und verzeiht einen Sturz leichter als ein MB. Für die meisten Anwendungen ist es schneller und effizienter zu bedienen. Sicherlich mache ich damit keine Hardcore-Anwendungen wie ProTools, Finalcut oder ähnliches, wofür es ja auch gar nicht gedacht ist. Mit meiner 50er Vespa fahre ich ja auch nicht mal eben 300 km.

Natürlich stehe ich Apple auch in einigen Punkten kritisch gegenüber. Aber ich rege mich über manche unzureichende Umstände nicht auf. Das wird schon werden. Und wir werden uns daran gewöhnen. Auch daran, dass man im MacPro die Grafikkarte nicht austauschen kann. Wozu auch? Schneller geht es kaum, welche Graka macht schon flüssiges 4k?

Die alten Denkmuster haben allmählich ausgedient. Die Rechner der jüngsten Generation und die, die noch kommen werden, fordern kein spezifisches Fachwissen für den Einsatz. Sie werden so leicht wie ein TV zu bedienen sein. Natürlich gefällt das einigen Usern gar nicht, denn es könnte ihnen ja den Nimbus des "Göttlichen" versauen. Meine Erfahrung mit solchen Usern ist die, dass sie erheblich weniger auf dem Kasten haben, als sie vorgeben. Hmmm...

Ich persönlich finde die Verschmelzung von iOs und OsX ziemlich gut. Mein PC mit Windows8 hier im Studio macht mir erheblich mehr Kummer als irgendeiner der vielen Macs, die hier im Hause stehen.
Das, was dem einen sauer aufstößt, wird dem anderen gerade gefallen. Jedem recht getan, ist eine Kunst die niemand kann.
Ball flach halten, Jungs. Ihr lebt im Luxus, schon gemerkt?
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[quote=derpianist]Ich persönlich finde die Verschmelzung von iOs und OsX ziemlich gut.[/quote]

Es wird keine Verschmelzung von OS X und iOS geben. Das hat Apple wiederholt betont, zuletzt:

http://www.macworld.com/article/2090829/apple-executives-on-the-mac-at-…

Mit Tablets wie dem iPad dringt die Computertechnik in weitere Teile des Lebens vor. Das ist auch gut so. Tablets als Nachfolger "echter" Computer zu bezeichnen, ist allerdings Blödsinn. Beides, Macs wie Tablets, haben ihre Berechtigung - und das sieht auch Apple so. TV hat damals auch kein Radio ersetzt. ;-)

Mein großer Wunsch an Apple: ein 12-Zoll iPad, am besten mit OsX drauf ... Müsste doch technisch machbar sein?

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[quote=derpianist]Mein großer Wunsch an Apple: ein 12-Zoll iPad, am besten mit OsX drauf ... Müsste doch technisch machbar sein?[/quote]

Ich bin ziemlich sicher, dass das kommt, da ist ne Lücke. 5" iphone, 8" Mini und 12" Maxi Pad würde ich bevorzugen.

An OSX darauf glaube ich nicht, dazu müsste viel zu viel an der Software verändert/angepasst werden. Das dauert Jahre. Ich bin mit iOS zufrieden.

Ausserdem werde ich auch (scheinbar) unorthodoxe Lösungen einfach mal probieren, ein Apogee Interface, zwei Neumann Mikros und mit dem Pad aufnehmen. Die Nachbearbeitung kann ich ja woanders machen, mit professionellen Plugs und outboard Equipment.

In seiner Keynote zur Vorstellung des iPads erklärt Steve Jobs sehr genau, was das iPad können und nicht können soll, Zitat „Otherwise it has no right for being“. Nicht jeder braucht eines, nicht alles soll es können. Darum werden auch iOS und OS X nicht verschmelzen.

Ich denke, es ist nicht Strategie von Apple, in unkreativer Weise das iPad 4 wieder hervorzukramen. Es gab jetzt – fast zu lange – das iPad 2 als Einsteigergerät für weniger anspruchsvolle, nicht zuletzt wohl auch, weil man noch ein iPad mit Dock Connector anbieten wollte. Die Rolle des iPad 2 bekommt jetzt das iPad 4, das ist meine positive Sichtweise.

Ich besitze ein iPad Air und will Apple mangelnde Innovation wirklich nicht vorwerfen.

@ derpianist

ZITAT:
"Noch ne Idee ...
Mein großer Wunsch an Apple: ein 12-Zoll iPad, am besten mit OsX drauf ... Müsste doch technisch machbar sein? ..."

Die Idee hatte ich auch schon.
Und wichtig wäre OS X statt iOS.
Grund: Ich will nicht von iTunes abhängig sein und wünsche mir eine Standard-Dateiverwaltung mit Ordnern. Ein ganz normales OS X eben. Und einen USB-EINGANG/Ausgang zwecks Daten-Befüllung/-Sicherung.

Aber ich habe mich bereits +/- damit abgefunden, eher auf der Windows-Seite fündig zu werden, z. B. mit so etwas:
Asus Transformer Book T300LA.

Gibt's mit i5 oder i7 Prozessor und in beiden Fällen mit Win 8.1.
Und - der Name deutet es an: Man hat ein normales Notebook vor sich, das man in ein Pad verwandeln kann, indem man den Bildschirm abnimmt.
Geniale Idee - leider nicht von Apple!

[quote=X-Rayer]Aber ich habe mich bereits +/- damit abgefunden, eher auf der Windows-Seite fündig zu werden, z. B. mit so etwas:
Asus Transformer Book T300LA.
Und - der Name deutet es an: Man hat ein normales Notebook vor sich, das man in ein Pad verwandeln kann, indem man den Bildschirm abnimmt.
Geniale Idee - leider nicht von Apple![/quote]

Ououou! Habe mir mal die Rezensionen dazu durchgelesen. Diese Lösung ist dann gut, wenn ich nur die Eckdaten betrachtet. Dass die grundsätzlich verschiedene Bedienung von Pads und Computern hier eine aufwendige Feineinstellung erfordert, die aber von den verschiedenen Companies nur hakelig umgesetzt wurde, scheint mir so schwerwiegend, dass ich selbst diese Lösung nie gehen würde.

Dann lieber zwei Geräte. Der grösste Vorteil von Apple ist die Tatsache, dass sie Hard- UND Software entwickeln. Und ihr Designselbstverständnis so eine Lösung nie zulassen würde. Jonathan Ives erstes langes Interview ist dazu nebenbei sehr interessant (auf time.com, wurde aber der Sunday Times gegeben)

Gruß Tai

Zitat gaffer / Tai:
"Dass die grundsätzlich verschiedene Bedienung von Pads und Computern hier eine aufwendige Feineinstellung erfordert, die aber von den verschiedenen Companies nur hakelig umgesetzt wurde, scheint mir so schwerwiegend, dass ich selbst diese Lösung nie gehen würde."

Dass man bei so einem Hybrid- oder Kombi-Gerät Kompromisse eingeht, ist klar.
Aber es gibt von Apple nichts Vergleichbares und auch sonst ist es schwierig, ein Pad mit 13.3 Zoll-Bildschirm mit 1920x1080 Pixeln (das wäre im Video-Sprech "Full HD") zu finden.
Ich besitze einen LEICHTEN Sony Ebook Reader mit kleinem Schwarzweiss-Bildschirm. Der eigentlich zum Lesen simpler Texte gut funktioniert und zudem - da passive Bildanzeige ohne Beleuchtung - fast keinen Strom verbraucht.
Aber sobald es um PDFs mit Bildern und Graphiken geht, tut er sich schwer. Das Gerät kommt ins Stocken, man sieht stets nur einen kleinen Ausschnitt einer PDF-Seite und schiebt sie deshalb ständig hin und her - so macht es wirklich keinen Spass.

Wenn Apple mit einem 12 oder 13 Zoll iPad herauskäme, das einen vom iTunes-Zwang befreite und das es ermöglichte, Daten auf das Pad zu laden wie auf einen USB-Speicher-Stick, wäre ich interessiert.
Aber dazu müsste, neben der Hardware (USB-In), entweder iOS angepasst werden oder OS X "Touch Screen"-fähig werden (AUCH "Touch Screen"-fähig, nicht AUSSCHLIESSLICH).
Microsoft hat mit Windows 8 den Schritt auf die Tablets offenbar geschafft, Apple mit OS X nicht und war bisher auch nicht bereit, iOS von iTunes zu entfesseln und einfachen USB-Daten-Upload auf das iPad zu ermöglichen (das bedingte wohl eine andere iOS Speicher-Verwaltung).

Ich stelle das als langjähriger Apple User einfach nüchtern fest.

ZITAT gaffer / Tai:
"Dann lieber zwei Geräte. Der grösste Vorteil von Apple ist die Tatsache, dass sie Hard- UND Software entwickeln. Und ihr Designselbstverständnis so eine Lösung nie zulassen würde."

Das "Alles aus einem Guss" ist zweifellos ein gutes Argument für Apple.
Aber wenn ich mir das Asus Transformer Book so ansehe, scheint mir das Apple Macbook Design hier durchaus Vorbild gewesen zu sein.
Braucht sich jedenfalls mit seinem Äusseren aus Aluminium (Rahmen), Kunststoff (Tastatur, leider nicht beleuchtet) und Glass (der abnehembare Bilschirm / das Tablet) nicht zu verstecken.
Positiv für Pad User: Die 2 USB-Anschlüsse sind am Pad und nicht am Dock (der Tastatur). Das war beim Vorgänger-Modell offenbar noch anders.

Gruss
X-Rayer

Sicher, es hat nicht direkt mit Apple zu tun, aber wenn ich das Thema 'Win 8 Tablet' oben schon angeschnitten habe, dann darf ich hier vielleicht noch das Ende der Geschichte erzählen.

Aber Vorsicht, STOPP! - nichts für Design-, Gewichts-, Geschwindigkeits- oder generell Mac-Puristen!

Also ... als ALDI kürzlich ein 15.6 Zoll Medion 'Transformer'- (den Name benutzt eigentlich ASUS!) Notebok mit 1920x1080-Pix-15.6-Zoll-Bildschirm (16:9 ist leider etwas breit, 1920x1280 = 3:2 wäre besser gewesen für die PDFs), 4-Kern-Spar-Prozessor (das Teil wird kaum warm), 64 GB Flash-RAM im Bildschirm und 500 GB HD im Tastaturteil, sowie vorinstalliertem Win 8.1 für 499 EUR ausschrieb, dachte ich mir: "Jetzt oder nie!".

Nun bin ich also im Besitz eines über 3 kg schweren Notebooks, dessen 1.5 kg schwerer Bildschirm sich entfernen und als Riesen-Tablet verwenden lässt. Sämtliche Anschlüsse sind am Monitor/Tablet vorhanden: USB-3, HDMI, (out,soweit ich sehe), Phones out und Mic in (gleiche Buchse!), Lautstärke +/- sowie ein SD-Card Slot (bis SDXC) und sogar ein eigener Anschluss fürs Netzgerät.
Der Tastatur-Teil enthält zusätzlich 2 USB-2 Ports sowie die Harddisk.

Über das dritte modulare Bauteil, das Gelenkteil, das Tastatur und Bildschirm bei Bedarf fest verbindet, lässt sich der Bildschirm auch leicht schräg wie ein Monitor/TV aufstellen und mit der Tastatur über Bluetooth verbinden (es geht auch per USB-Kabel).

Oder das Tablet - ebenfalls in leichter Abwinkelung - wie ein Graphik-Tablet vor sich auf den Tisch legen und z.B. mit dem seitlich im Monitor steckenden Touch-Stift bedienen.

Fazit:
Bestimmt nicht für jedermann/jedefrau, aber ich bin (vorläufig) ganz glücklich damit.
Endlich genug Platz für PDFs und andere Lese-Dokumente (auch Filme laufen in 'Full HD' flüssig), und endlich die Möglichkeit, das Ganze als 1.5 kg-'Brett' zwischen verschieden Räumen hin- und herzutragen, ohne dass eine Tastatur stört.
Sicher nicht fürs Unterwegs-Sein gedacht, dafür müsste etwas Leichteres & Kleineres her (... also Apple, ich warte auf das dünne, leichte, elegante, FUNKTIONELLE 12-Zoll-gPad (giant Pad) mit OS X und USB-In/Out und ohne iTunes-Zwang!).

Zurück zum klotzigen Medion:
Der Tablet-Akku müsste etwa 4 Std. durchhalten (stimmt!), Bildschirm und Tastatur kombiniert etwa 8 Std.

An Windows 8-Kacheln, Wischbewegungen und andere seltsame Touchscreen-Gesten muss ich mich noch gewöhnen, aber man lernt ja nie aus!

Ok, das war sie also - die seltsame Geschichte von dem, der plötzlich auszug, ein Riesen-Tablet zu ergattern!