Neue Bildbearbeitungssoftware Affinity Photo ab sofort erhältlich (Update)

Im Februar kündigte Serif Labs mit Affinity Photo eine neue Bildbearbeitungssoftware für den Mac an. Nach einem fünfmonatigen öffentlichen Betatest, in dessen Rahmen nach Anwender-Feedback viele Verbesserungen an dem Programm vorgenommen wurden, gab der Hersteller nun den Startschuss für die Anwendung, die mit dem Platzhirsch Photoshop konkurrieren soll.

Affinity Photo setzt mindestens OS X 10.7 voraus und ist bis zum 23. Juli zum Einführungspreis von 39,99 Euro im Mac-App-Store (Partnerlink) erhältlich. Danach steigt der Preis auf 49,99 Euro. Die Software liegt auf Deutsch, Englisch und weiteren Sprachen vor und befand sich nach Herstellerangaben fünf Jahre in der Entwicklung.



Affinity Photo kann Photoshop-Dateien im- und exportieren, ist für Mehrkernsysteme optimiert und ermöglicht das drucksensitive Malen mit dem Force-Touch-Trackpad. Das Programm soll sich durch eine hohe Performance auszeichnen und Schwenken und Zoomen mit bis zu 60 Frames pro Sekunde ermöglichen. Zur Bearbeitung von Bildern in RAW-Formaten gibt es eine spezielle Arbeitsumgebung für die Fotoentwicklung. Neben Photoshop werden gängige Formate wie TIFF, JPEG, EPS, PDF und SVG unterstützt.



Zum weiteren Funktionsumfang von Affinity Photo gehören Unterstützung für RGB-, CMYK-, Graustufen- und LAB-Farbräume, ICC-Farbverwaltung, Unterstützung für 16-Bit-Farbtiefe pro Kanal, nicht-destruktive Bearbeitung, umfangreiche Ebenen-Unterstützung, eine Vielzahl an Effekten, Filtern, Überblendmodi und Retusche-Werkzeugen, ein Verlaufsprotokoll zum Widerrufen aller Arbeitsschritte, eine anpassbare Benutzeroberfläche, Mal- und Vektorzeichentools und eine Perspektivkorrektur.

Nachtrag (19:30 Uhr): Affinity Photo unterstützt 64-Bit-Photoshop-Plugins. Eine Demoversion des Programms soll in zwei bis vier Wochen veröffentlicht werden.