Apple steigert Umsatz, Gewinn und iPhone-Absatz deutlich

Apple hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2015, das am 27. Juni abgeschlossen wurde, starke Zuwächse bei Umsatz und Gewinn verzeichnet. Der Umsatz kletterte gegenüber dem Vorjahresquartal um 32,5 Prozent von 37,4 auf 49,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte um 39 Prozent von 7,7 Milliarden Dollar oder 1,28 Dollar je Aktie auf 10,7 Milliarden Dollar oder 1,85 Dollar pro Anteilsschein zu. Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Börsianer von 49,31 Milliarden Dollar beim Umsatz und von 1,81 Dollar je Aktie beim Gewinn leicht übertroffen.

Die Zahl der verkauften iPhones stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 35 Prozent von 35,2 auf 47,5 Millionen Stück. Der Mac-Absatz legte um neun Prozent von 4,4 auf 4,8 Millionen Geräte zu. Keine Trendwende gab es beim iPad. Die verkauften Stückzahlen des Tablets gingen bereits das sechste Quartal in Folge zurück – um 18 Prozent von 13,3 auf 10,9 Millionen Stück.

iPhone 6

iPhone: Absatz im dritten Quartal legt um 35 Prozent zu.
Foto: Apple.



Die Bruttogewinnspanne stieg von 39,4 auf 39,7 Prozent. Das internationale Geschäft (außerhalb der USA) machte 64 Prozent des Gesamtumsatzes aus (Vorjahresquartal: 59 Prozent). Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen von 1,6 auf zwei Milliarden Dollar.

Keine Apple-Watch-Verkaufszahlen, Apple-Aktie rutscht ab

Zu den Verkaufszahlen der Apple Watch äußerte sich der Hersteller nicht. Die Smartwatch zählt zur Kategorie "Andere Produkte", zu der auch Apple TV, iPod, Produkte der Tochterfirma Beats Electronics, von Apple entwickeltes Zubehör sowie von Apple verkauftes Zubehör anderer Hersteller gehören. Dass der Umsatz dieser Kategorie nach der Markteinführung der Apple Watch deutlich steigen würde, davon waren alle Experten ausgegangen. Tatsächlich legte er gegenüber dem zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um fast eine Milliarde Dollar von 1,69 auf 2,64 Milliarden Dollar zu.

Allerdings erhofften sich die Analysten durch die Apple Watch einen größeren Umsatzzuwachs in dieser Kategorie. Außerdem erwarteten einige Experten ein stärkeres Absatzplus beim iPhone - die Durchschnittserwartung lag bei 49 Millionen verkauften Apple-Smartphones. Von den Anlegern wurde dies in einer ersten Reaktion schlecht aufgenommen. Der Kurs der Apple-Aktie sank im nachbörslichen Handel um bis zu acht Prozent - auch weil Apple mit seiner Umsatzprognose für das vierte Quartal des laufende Geschäftsjahres (49 bis 51 Milliarden Dollar) nur das untere Ende der Analystenerwartung (von 51,1 Milliarden Dollar) traf. Allerdings sind Apples Quartalsprognosen traditionell konservativ. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2014 erwirtschaftete Apple Einnahmen in Höhe von 42,1 Milliarden Dollar.

Kommentare

Der Kauf boykottiert war zu erwarten

Wenn Mann treue Kunden verarscht mit neue Funktionen die niemand braucht und Qualität die in alte OS verhanden war ersatzlos streicht, Bugs seit mehrere releases nicht repariert dann ist der Kunde nicht interessiert um neue Geräte zu kaufen!

Warum müssen alle die Management Orientierte Firmen jedes mal das Rad neu erfinden und auf die Nase fallen!

Jetzt sollten Sie nur noch mal ein paar Milliarden investieren in ihre Business Produkte damit nicht die letzte treue Kunden abspringen!

Schade das der Patriarch nicht mehr da ist und all die Möchtegern Manager ihr Ego ausleben. So wird es nicht mit 1000 Milliarden Börsenkapitalisierung!!!

Gruss
Gérard

@Gerard

"dann ist der Kunde nicht interessiert um neue Geräte zu kaufen!"

Mac-Absatz steigt um 9% YoY während der PC Markt um über 11% einbricht … aber Hauptsache man meckert mal …

Naja …

Pest oder Cholera

Ich meinte die blöde Uhr die Niemand braucht!

Meckern ist eins. Ich sehe in mein Umfeld halt das massenhaft Kunden abspringen (Schulen, Praxen) es geht dann nicht um ein paar Mac aber um mehrere Hunderte Geräte die nicht durch neue Ersetzt werden. Es ist halt die Wahl zwischen Pest oder Cholera, aber mit Windows Geräte kann mann leider noch ein Business User bedienen, mit ein Mac wird dies durch Apple unmöglich gemacht, da sehr viele wichtige Funktionen deaktiviert oder buggy sind!

Aber was kümmert das Apple, 1 Business User wird ersetzt durch mehrere unkritische Consumer und unter den Strich gibt es dann halt mehrere Macs die verkauft werden. Ausser Privat kann mann ein Mac nicht mehr einsetzen!

Unsinn

Gerard_Dirks schrieb:
Ausser Privat kann mann ein Mac nicht mehr einsetzen!

Diese Aussage ist kompletter Unsinn, weil sie verallgemeinert und in dieser Form schlichtweg falsch ist.

Wir setzen Macs auch im geschäftlichen Umfeld ein und sind damit sehr zufrieden. Deutlich weniger Support-Fälle im Vergleich zu Windows, (fast) keine Viren, Trojaner und ähnliches, eine deutlich geringere Update-Frequenz als unter Windows und wenn Updates erscheinen, laufen sie meist problemlos durch. Dazu die lange Haltbarkeit von Mac Hardware und der hohe Wiederverkaufswert.

OS X ist nach wie vor die bessere Wahl als Windows, auch im Unternehmensumfeld. Software, die nur unter Windows läuft, wird einfach mit Parallels ausgeführt und gut ist. Selbst die lange Zeit problembehaftete SMB Unterstützung läuft inzwischen solide am Mac. Die Qualität von OS X Server hat auch wieder ein gutes Niveau erreicht.

Wobei wir grundsätzlich sechs bis neun Monate abwarten, bis wir auf ein neues OS X wechseln. Der Umstieg auf Yosemite ist bei uns erst mit 10.10.4 erfolgt. Von kleineren Problemen abgesehen sind wir sehr zufrieden mit Macs und die Partnerfirmen auch.

Windows auf dem Mac ist ein Parasit

Simon schrieb:

Software, die nur unter Windows läuft, wird einfach mit Parallels ausgeführt und gut ist.

So "gut" ist das nun auch wieder nicht! Erstens zwackt Parallels Prozessorleistung und RAM vom eigentlichen BS weg. Das ist schonmal Kacke.
Zweitens ist man gezwungen, sich für den aufgepfropften Windows-Krempel separat eine Backup-Strategie zu überlegen, will man nicht das Netzwerk ständig mit Kopiervorgängen 20-100GB aufwärts belasten ... In Time Machine wird die Virtuelle Maschine nunmal als ein Block angesehen. Snapshots alleine reichen nicht.

Drittens schleppe ich huckepack ein komplettes Windows auf dem Mac mit herum. Ein Irrsinn sondersgleichen. Doppelter Administrationsaufwand dafür, dass ich einen schönen Rechner auf dem Desktop stehen habe. Das geht mit einem Windows-Rechner aber billiger ...

Apple hätte das Straucheln von Microsoft nutzen können, den Mac wieder ernsthaft als Desktop-Plattform zu pushen. Es mangelt an vielen Schlüssel-Applikationen ausserhalb der Kreativ-Branche. Haben sie nicht gemacht! Man hätte einige Softwarefirmen einkaufen können. Stattdessen bastelt man an Spielzeuguhren herum und lässt IBM "Geschäftsanwendungen" für das Spielzeug-Tablet entwickeln.

Klar, der Mac ist super. Aber zur Hardware gehört auch die Software.

Zusätzlich !

Simon schrieb:
Gerard_Dirks schrieb:
Ausser Privat kann mann ein Mac nicht mehr einsetzen!

Diese Aussage ist kompletter Unsinn, weil sie verallgemeinert und in dieser Form schlichtweg falsch ist.

Wir setzen Macs auch im geschäftlichen Umfeld ein und sind damit sehr zufrieden. Deutlich weniger Support-Fälle im Vergleich zu Windows, (fast) keine Viren, Trojaner und ähnliches, eine deutlich geringere Update-Frequenz als unter Windows und wenn Updates erscheinen, laufen sie meist problemlos durch. Dazu die lange Haltbarkeit von Mac Hardware und der hohe Wiederverkaufswert.

Dem kann ich mich nur anschliessen.Was Viren anbetrifft allerdings , gibt es noch keine für OSX , es gibt Adware/Trojaner die bestimmte z.B. "störende" Effekte auslösen;jedoch dem System nicht wirklich zu nah kommen können.Es gibt nach meinen Infos noch nichts wirklich gefährliches.

Simon schrieb:
OS X ist nach wie vor die bessere Wahl als Windows, auch im Unternehmensumfeld. Software, die nur unter Windows läuft, wird einfach mit Parallels ausgeführt und gut ist. Selbst die lange Zeit problembehaftete SMB Unterstützung läuft inzwischen solide am Mac. Die Qualität von OS X Server hat auch wieder ein gutes Niveau erreicht.

Auch da schliesse ich mich gern an , zudem ist dies nur eine Lösung von genügend vielen, auch hier zu anderem ist u.U. auch Crossover eine mgl. Lösung.
Ich gehe noch weiter: Windows in Fa. ist zu ausfallbehaftet und erfordert deshalb höchste Pflegestufen,(Mehr Administrator-Aufsicht oder gar ganze und aufwendige IT-Abteilungen) die Wiederum unötig zu viel Kapital verbrennen , weshalb ich Windows mal höflichst als nicht effizient und unzureichend ökonomisch ansehe - nicht zuletzt weil ein Windows betriebener Rechner ca. 3-6 mal mehr Energie ( Strom ) verbraucht.

Simon schrieb:
Wobei wir grundsätzlich sechs bis neun Monate abwarten, bis wir auf ein neues OS X wechseln. Der Umstieg auf Yosemite ist bei uns erst mit 10.10.4 erfolgt. Von kleineren Problemen abgesehen sind wir sehr zufrieden mit Macs und die Partnerfirmen auch.

Zugegeben , dass ist praktisch der bessere Weg , denn es sind oft auch in OSX Fehler enthalten, auch welche die allerdings mit der Zeit tatsächlich behoben werden.Dies lässt aber noch lange nicht den Schluss zu, Apple koche die gleiche Suppe.Ein OSX - System ist Windows heute noch mehr denn je einfach überlegen.Die Sichtweise , man könne nichts damit machen ensteht wohl hauptsächlich aus der Haltung : Mehr ist auch mehr;hier ist weniger oft mehr und wer mehr braucht kann OSX wie gewollt ausstatten .Zukünftig nach meiner Einschätzung werden noch mehr Leute als zu heutiger Zeit dies wohl noch erkennen oder anders diplomatich ausgedrückt mit der Zeit werden sich die Verbreitungszahlen Windows vs OSX verändern.

Es gilt auch heute schon :,, Wir hatten noch nie das Geld zu teuer zu kaufen, denn in der Kalkulation gleicht Windows eher einem Fiasko.Das Argument : Es ist am weitesten verbreitet : Einfach nur bedauerlich und viel mehr Umweltbelastend und noch weniger Ressourcen schonend !

Ich kann auch ein Mac in eine Firma aufstellen

aber dann bin ich noch kein Business User.

Schau mal nach das OpenDirectory. Seit 10.9.2 kann mann nicht mehr vernünftig in eine Firma oder Schule das OpenDirectory oder der Mobile User einsetzen. Die Abmeldung funktioniert nicht. KeyChains sind gesperrt und plump gesagt Apple ist es Wurst. Die willen Jeder Benutzer ein eigenes Devices verkaufen. Alles andere ist Tabu

Baue mal ein Konzept auf wie unter Windows damit alle Benutzer sich an alle Computer anmelden können mit ihren eigenen Daten. Bei Windows funktioniert dies einwandfrei unter das ActiveDirectory, Viren und Trojaner hin oder her!

Auf Fehlermeldungen an Apple wird gar nicht eingegangen, da für denen OD bereits antiquiert ist und diese Sekten-Mitglieder bereits in höhere Ebene träumen von neue Technologien