Apple: OS X wird in macOS umbenannt – neue Version mit Sprachassistent Siri kommt im Herbst

Apple hat auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2016 in San Francisco eine neue Version des Mac-Betriebssystems angekündigt. Es heißt künftig nicht mehr OS X, sondern macOS. Dies ist einerseits eine Rückkehr zu den Wurzeln (vor OS X hieß das System bekanntlich Mac OS), andererseits stellt das Unternehmen damit eine Namensanalogie zu seinen anderen Plattformen her: iOS, tvOS, watchOS und nun macOS. Im Herbst erscheint mit macOS Sierra eine neue Version (10.12). Eine der Neuerungen ist der Sprachassistent Siri.

Der von iPhone und anderen Apple-Geräten bekannte Sprachassistent Siri hält nun auch auf dem Mac Einzug. Siri bietet nicht nur den von der iOS-Version bekannten Funktionsumfang, sondern laut Apple zusätzliche, speziell für den Einsatz am Mac konzipierte Features. Siri kann via Menüleiste, Dock oder ein frei wählbares Tastenkürzel aktiviert werden und ermöglicht unter anderem die Suche nach Dateien, das Verschicken von Nachrichten, das Ändern von Systemeinstellungen oder das Starten von FaceTime-Anrufen mit Sprachbefehlen.

macOS Sierra

macOS Sierra erscheint im Herbst.
Bild: Apple.



"Zum Beispiel kann man Siri danach fragen, ein bestimmtes Dokument, an dem man in der letzten Nacht gearbeitet hat, zu finden, einen Termin dem Kalender hinzuzufügen oder einen FaceTime-Anruf zu starten. Mit Siri auf dem Mac kann man außerdem Dinge per Drag & Drop aus der Siri-Suche in Dokumente oder Emails einfügen, oder Siri-Suchresultate in die Mitteilungszentrale einfügen, um Informationen wie Sport-Spielstände oder Aktienkurse im Blick zu behalten. Außerdem können sogar die Systemeinstellungen bedient, Erinnerungen erstellt und die Foto-Bibliothek durchsucht werden", erläutert Apple.

Siri kann mit den in Mobilmacs und iMacs integrierten Mikrofonen oder mit Headsets und anderen externen Mikrofonen genutzt werden. Eine laufende Spracherkennung wird über eine Wellenformanzeige visualisiert.

Zwischenablage-Synchronisation, neues Tool schafft Speicherplatz, Bild-in-Bild-Modus

Der Inhalt der Zwischenablage wird nun automatisch mit anderen Macs und iOS-Geräten synchronisiert. Apple nennt das Feature "Universal Clipboard". Damit lässt sich beispielsweise mit dem Mac ein Link oder ein Text kopieren und am iPhone einfügen (und umgekehrt). Dies klappt laut Apple auch mit Bildern und Videos.

macOS Sierra

Der Sprachassistent Siri hält Einzug auf dem Mac.
Bild: Apple.



macOS Sierra enthält ein neues Tool namens "Optimized Storage", mit dem der Nutzer den freien Speicherplatz auf Festplatten, Fusion-Drives und SSDs vergrößern kann. Dazu werden beispielsweise doppelte Downloads, Caches und Protokolldateien gelöscht. Zudem kann das Tool auf Wunsch selten benutzte Dateien automatisch auf iCloud-Drive auslagern und an das Löschen von bereits benutzten Installern erinnern.

Ebenfalls neu ist ein Bild-in-Bild-Modus. macOS Sierra ermöglicht es, ein Video über Safari oder iTunes in einem Fenster auf dem Desktop abzuspielen während man arbeitet, zusätzlich kann man die Größe ändern, das Video verschieben und in jeder Ecke des Bildschirms platzieren. Das Video verharrt an dieser Stelle, wenn der Space gewechselt wird.

Login per Apple Watch, globale Tabs, Apple Pay am Mac

macOS Sierra ermöglicht es, einen Mac mit einer Apple Watch zu entsperren. Sobald die Smartwatch in die Nähe des Macs gehalten wird, nimmt das Betriebssystem automatisch den Login vor, sofern der Anwender dazu berechtigt ist. Die Eingabe des Passworts ist dann nicht mehr nötig. Ob das Feature auch für das iPhone ergänzt wird, ist derzeit nicht bekannt.

macOS Sierra

Automatisch Login via Apple Watch.
Bild: Apple.



Apple Pay wird sich künftig auch mit dem Mac nutzen lassen. Dazu öffnet der Hersteller seinen Bezahldienst für den Einsatz im Web. Online-Shops haben in Zukunft die Möglichkeit, Zahlungen über Apple Pay abzuwickeln. Ganz ohne iPhone geht dies jedoch (noch) nicht – die Freigabe einer Zahlung erfolgt über den Touch-ID-Fingerabdrucksensor des Apple-Smartphones. Es ist gut möglich, dass der Hersteller Touch ID in künftige Macs integrieren wird – dies passt zu aktuellen Gerüchten zu einer neuen MacBook-Pro-Generation, die im Herbst auf den Markt kommen soll.

Tabs stehen nun systemweit in allen Anwendungen, die mehrere Fenster unterstützen, zur Verfügung und können von Entwicklern mittels einer neuen Programmierschnittstelle in ihre Software integriert werden. Apple stattet eigene Anwendungen wie Pages, Numbers, Keynote, Mail, Karten und TextEdit in macOS Sierra mit Tabs aus.

Kartenansicht, Erinnerungsfunktion und neues Bearbeitungstool für Fotos-App, Verbesserungen für Nachrichten-App

Dem Programm Fotos hat Apple gleich mehrere Verbesserungen spendiert. Beispielsweise kehrt die vom Vorgänger iPhoto bekannte Kartenansicht zurück. Auf der Karte werden diejenige Orte angezeigt, auf denen Bilder aufgenommen wurden. Das neue Bildbearbeitungswerkzeug Brilliance soll Höhepunkte hervorheben und Kontraste hinzufügen, um die Darstellung von Details zu verbessern.

macOS Sierra

Kartenansicht in der Fotos-App.
Bild: Apple.



"Die neue Erinnerungs-Funktion in Fotos hilft dabei, beliebte und vergessene Momente tief in der Fotobibliothek wieder zu entdecken, indem es automatisch kuratierte Kollektionen von Ereignissen anlegt, wie die Feier eines ersten Geburtstags, eine Hochzeit oder einen Familienausflug. Mit neuer, fortschrittlicher Bilderkennung kann Fotos jetzt die Personen, Orte und Dinge innerhalb der eigenen Aufnahme erkennen und mittels geräteeignerer Gesichts-, Objekt- und Szenenerkennung sowie Ortsinformationen Bilder in Alben gruppieren. Die People-Funktion gruppiert Bilder automatisch in Alben, basierend darauf, wer auf ihnen zu sehen ist", so Apple weiter.

Das Programm Nachrichten bietet nun eine Vorschau für Links und Videos. Ebenso ist jetzt das Posten von Reaktionen wie einem Herz, Daumen hoch und anderen Symbolen direkt in der Nachrichtenblase mittels Tapback möglich. Auch größere Emojis werden nun unterstützt.

Finalversion im Herbst, höhere Systemanforderungen

macOS Sierra erscheint im Herbst in der Finalversion. Mitglieder des Apple-Entwicklerprogramms können sich ab sofort eine Betaversion des neuen Mac-Betriebssystems herunterladen. Der öffentliche Betatest startet im Juli. Das finale macOS Sierra wird – wie bereits die Vorgängerversionen – kostenfrei im Mac-App-Store zum Download bereitstehen.

Schlechte Nachrichten gibt es für Besitzer älterer Macs. Apple hebt mit macOS Sierra die Systemanforderungen an. Das neue Betriebssystem läuft auf folgenden Mac-Baureihen

- iMac (Ende 2009 oder neuer)
- MacBook (Ende 2009 oder neuer)
- MacBook Air (Ende 2010 oder neuer)
- MacBook Pro (Mitte 2010 oder neuer)
- Mac mini (Mitte 2010 oder neuer)
- Mac Pro (Mitte 2010 oder neuer)

Zum Vergleich: der Vorgänger OS X El Capitan läuft auch auf Macs, die zwei bis drei Jahre älter sind.

Ergänzungen

14. Juni: macOS Sierra: Neues Dateisystem, Rückkehr der RAID-Optionen.

15. Juni: macOS Sierra: Hinweise auf Touch-ID und OLED-Touchleiste entdeckt.

15. Juni: macOS Sierra: Verbesserungen für Grafiktechnologie Metal, Safari 10 blockiert Plug-ins.

16. Juni: macOS Sierra und iOS 10: Hintergrundbilder zum Download.

17. Juni: macOS Sierra: Time-Machine-Backups mit SMB, Konvertierung von HFS nach APFS, iCloud-Unterstützung für signierte Programme.

20. Juni: macOS Sierra: Menüleistenicons von Drittanbieter-Tools lassen sich verschieben.

22. Juni: macOS Sierra auf nicht unterstützter Hardware installieren.

23. Juni: Umfrage: Wie bewerten Sie die Neuerungen von macOS Sierra?

23. Juni: macOS Sierra: Die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

06. Juli: macOS Sierra: Login via Apple Watch benötigt Mac ab Baujahr 2013.

Kommentare

Namenswechsel

Vielleicht kehrt ja auch die alte Qualität zurück.

Gääähn

Wenig Neuigkeiten aber mein Mac Mini (2009) wird natürlich nicht mehr supportet. Danke Apple!

Wird aber auch Zeit...

dass Copland endlich mal fertig wird.

Wer interessiert diesen SchnickSchnack

Wirklich wieder 200 Neue Features, dazu die gratis 500 neue Bugs und die seit Jahre nicht gefixte Bugs.

Ich habe es etwas 1 1/4 Stunden angeschaut, dann wäre es mir zu blöd.

Habt ihr das Publikum gesehen? Das war vermutlich ein halbes Gymmy die vielleicht noch leicht zu begeistern sind durch solche Features

Wichtig wäre das Apple endlich mal die Dutzende Fehler behebt. Die Kunden rennen in Herden davon. Niemand braucht das ausser ein paar Nerds

Ich frage mich ob Steve Jobs sich bereits in Grab umdreht!

Also dann wird OS X 10.11 - pardon macOS 10.11

in einem Jahr das leidlich ausgereifte BS und von macOS 10.12 lässt man erstmal zwei Jahre lang die Finger. Ach so - in zwei Jahren lässt es sich ja gar nicht mehr aus dem App Store laden ... So ein Mist - muss man den Installer halt so lange aufheben.

Für Menschen mit Handicap ist Siri sicherlich ein sehr willlkmmenes Feature. Es aber als "wichtigstes" Feature zu bezeichnen, ist dann doch Geschmackssache.

Alles in allem wieder kein Grund, wegen ein paar aufgebauschten Schicki-Micky(mouse)-Funktionen von 10.6 oder 10.8 weg zu wechseln.

SchnickSchnack

Gerard_Dirks schrieb:
...

Ich frage mich ob Steve Jobs sich bereits in Grab umdreht!

Nicht nur das – er rotiert!

Naja

Knolz schrieb:
Wenig Neuigkeiten aber mein Mac Mini (2009) wird natürlich nicht mehr supportet. Danke Apple!

Mit den Neuigkeiten geb ich dir Recht.

Dass allerdings ab Herbst 7 Jahre alte Rechner mehr supportet werden, halte ich nicht für kritikwürdig. Du kannst immerhin auf Systeme wie Mavericks, Yosemite oder El Cap updaten, die noch gepflegt werden. Und wenn dir die nicht gut genug waren, wirst du mit Sierra sicher auch nix verpassen.

Sehr enttäuschend

Die Neuerungen von iOS sind ja optisch teilweise eine Verbesserung, allerdings ist das für mich nicht die angekündigte unglaubliche Innovation. Die Tatsache, dass jetzt Entwickler für iMessage etc. PlugIns entwickeln können, wird genau dazu führen, was Steve Jobs niemals wollte: Eine Überfrachtung der Dienste mit bunten, lauten, bewegten Bildern. Ich habe mir seinerzeit ein iPhone gekauft, damit ich von diesem ganzen sinnlosen Animations-Müll verschont bleibe. Ich benutze mein iPhone beruflich und möchte nicht mit tanzenden oder verdeckten Messages genervt werden, auch nicht mit Feuerweks-Hintergründen, die die Lesbarkeit der früheren Messages einschränkt. Ich hoffe nur, dass man die ganzen Animationen ausschalten kann, auch die, die keine zusätzlichen PlugIns benötigen.

Noch schlimmer sieht es bei macOS aus. Siri mag ja für behinderte Menschen ausgesprochen nützlich sein, aber in der normalen Arbeit in einem Büro wird das ganz sicher niemand nutzen wollen. Stellen wir uns mal ein Großraumbüro vor in dem alle Leute mit ihrem Mac reden? Was wirklich wichtig gewesen wäre, das ist ein neues, modernes Dateisystem, welches HFS+ mittelfristig ablöst und mit Funktionen wie RAID, Prüfsummen, Snapshots etc. aufwartet sowie die Vorstellung von Swift 3.0 anstatt von dem Playground-Kinderspielzeug, das mich stark an die Programmiersprache Logo aus den 90ern, mit der man eine Schildkröte über den Bildschirm jagen konnte, erinnert. Mag ja für Kindergärten und Grundschulen interessant sein, aber die brauchen dazu erstmal iPads und wo gibt es da schon in dem Bereich? Ein Gymnasiast oder Student wird sich ganz gewiss nicht mit so einem Spielzeug beschäftigen wollen. Swift 3.0 wird dabei genau so wie das neue Apple File System (APFS) mit macOS Sierre verfügbar sein. Dies auf der Entwicklerkonferenz nicht zu erwähnen, ist einfach unverständlich. Das neue Apple File System führt dabei auch die Apple RAID Funktionalität wieder ein, die in El Captain auf einmal verschwunden war. Leider ist auch hier nur RAID 0, RAID 1 und JBOD möglich. Um RAID 5 nutzen zu können, bietet sich das Programm SoftRAID an, das bereits jetzt mit Mac OS X Yosemite und El captain hervorragend funktioniert.

Das tvOS hat jetzt endlich die Funktionalität von iOS bekommen und kann damit den Spielekonsolen kräftig Konkurrenz machen. Auch nicht meine Baustelle, bringt aber sicher mehr Marktanteile als die zuvor besprochenen Features.

Die Apple TV Sender mögen ja in Amerika interssant sein, hierzulande bleib ich aber doch lieber bei Entertain oder Kabel. Apple Musik ist sicher auch interessant, vor allem für jüngere Leute, aber ich kaufe lieber Musik, die mir dann auch gehört und nicht verschwindet, wenn ich mein Abo nicht verlängere. Außerdem höre ich Musik lieber audiophil auf einer großen Anlage, dazu reichen aber 256kBit nicht aus.

Alles in allem fand ich die Keynote langweilig und enttäuschend. Keine echte Innovation, keine neue Hardware, Unterstützung der neuen Betriebssysteme nur mit deutlich neuerer Hardware als in El Captain/iOS 9. Da wird der Eine oder Andere sicher noch ganz lange bei Yosemite oder El Captain bleiben wollen. Die zunehmende Fokussierung auf Consumer-Produkte und Vernachlässigung des eigentlichen Kerngeschäfts, nämlich der Computer, war wieder deutlich zu spüren. Wenn der Schuss nicht mal langfristig nach hinten losgeht. Bleibt nur zu hoffen, dass die anderen Hersteller auch nur Apple nachmachen und nichts wirklich Neues entwickeln.

Hm, interessant wie unterschiedlich die Bewertungen ausfallen

Ich war gestern sehr angetan von der Keynote - eine der besten in den letzten Jahren – auch inhaltlich.
Denn so nach und nach sollte jedem die Gesamtstrategie von Apple doch klar werden. Auch mir als Nicht-Programmierer ist deutlich geworden, dass es an den heutige, wie auch an den morgigen Entwickler-Gerneationen liegen wird, was man aus den System herausholen kann. Und Apple bietet hierzu als einzige Firme ein ganzheitliches Konzept mit etabliertem Ökosystem, dass alle Lebensbereiche sinnvoll mit einander verbinden kann. Vom Arbeitsplatz, Gesundheit, über das Auto bis hin zur Rollladensteuerung. Entdecke die Möglichkeiten.

Und die Ankündigung von Swift Playgrounds halte ich schlicht für genial. Schaut doch mal in die heutigen Schulen unseres ach so angeblich hochentwickelten Industriestandorts Deutschland an. Ein absolutes Desaster! Lernkonzepte von 100 Jahren, die Lehrer sind noch mit Blaupausen unterwegs und IT-mässig sind wir Entwicklungsland. Wir können uns bei der neoliberal-konservativen Politik für den Raubbau und das Ausbluten des Bildungssektors bedanken – aber das ist ein anderes Thema.
Apple Strategie mit Swift Playgrounds die Hürde des Programmiereinstiegs zu verringern, um zu signalisieren jeder kann programmieren und sollte es auch können kommt genau zu richtigen Zeit. Zudem geht es um Motivation und Inspiration – und dass kann nach wie vor keiner so gut wie Apple. Und die Werkzeuge zum Umsetzen sind damit vorhanden. Ich freu mich darauf, zusammen mit meinen Kinder selber so "späten" Einstieg ins Programmieren wieder zu finden… das ist also alles andere als Kinderquatsch.

Zum Punkt iOS und das Öffnen der Schnittstellen. Sicher kann, wie von meinem Vorredner erwähnt dieser Schritt zu einem überladen der Programme führen, doch wird es sicherlich in der Entscheidung der Nutzers liegen, welche Programme, wie auf die Systemdienste zugreifen dürfen. Das ist heute auch schon so.
Ich sehe das nicht als kritisch, sondern als logische Fortführung der Evolution in der Kommunikation an . Richtig ist aber auch, wie mit allem muss man lernen damit umzugehen. Und wie immer, ist alles auch subjektiv :-)

Keine Frage schleppt auch der El-Capitan noch einiges an Bugs mit sich rum - inkl. Server, aber so zu tun, als könnte man damit nicht professionell, effektiv und zuverlässig arbeiten, halte ich für eine schamlose Übertreibung und Schlechtrederei. In einem kleinen Nebensatz wurde zum Beispiel noch der Ausbau der Notizfunktionen für die kollaborative Zusammenarbeit erwähnt. Hier bin ich sehr gespannt auf die weitere Verzahnung von Kalender, Adressbuch, Mail und Erinnerungen…und wenn was fehlt, programmiert man es sich eben selbst ;-)

Eigentlich kann man das schon erwarten.

Bei Windows und Linux geht's ja auch.

Ein Mini 2014 hat bei Geekbench ca die doppelte Leistung wie ein Mini 2009. Das ist ziemlich wenig für die lange Zeit. Früher gabs teilweise 100% Steigerung von einer Generation zur nächsten.

Für das System sollten 50% Leistung auch noch reichen. Das der Support gestrichen wird ist aus meiner Sicht geplante Obsoleszenz. Soweit ich gelesen habe fallen auch viele Mac Pro Modelle raus. Obwohl sie unter Multi-Core noch immer zu den schnellsten Macs überhaupt zählen.

Oliver schrieb:
Knolz schrieb:
Wenig Neuigkeiten aber mein Mac Mini (2009) wird natürlich nicht mehr supportet. Danke Apple!

Mit den Neuigkeiten geb ich dir Recht.

Dass allerdings ab Herbst 7 Jahre alte Rechner mehr supportet werden, halte ich nicht für kritikwürdig.

Junge, junge

>Dass allerdings ab Herbst 7 Jahre alte Rechner mehr supportet werden, halte ich nicht für kritikwürdig.

Und das begründest du wie? Selten so einen Blödsinn gelesen. Der Mac läuft noch absolut rund und ich sehe nicht warum dieser Sierra nicht stemmen könnte.

Schau mal nach den macmini

Schau mal nach den macmini 2014. Dieses Gerät ist so kastriert, vermutlich um Strom zu sparen das die Leistung nur noch 60% ist von das was ein macmini 2012 bringt. Ich bin froh das ich noch diverse i7 gekauft habe als Apple den 2014 model ankündigte.

Hatte wirklich etwas Hardware erhofft die wieder StateOfTheArt ist, macmini, macbook pro.

Ich habe einige iMacs (2009. 2011), i7 Quad-Core. Diese sind mit ein SSD oder Fusion nachgerüstet und diese laufen wie geschmiert. Ich kaufe kein neuen Rechner nur weil das OS die Leistung weg saugt.

Als letzte nervt mir wirklich die viele neue Features die niemand braucht. Mann soll endlich mal all die hunderte von Bugs in das OS reparieren. Sinn prognostiziere ich das das Marktanteil von Apple rapide sinken wird. Hier in die Schweiz haben wir ein Rekord Anteil von 18% aber ich höre in mein Umfeld immer mir Benutzer die Apple den Rucken kehren um umzustellen auf Business Solutions von Mircosoft. Apple macht ja nur noch Consumer Spielzeug!

Auch für aufgerüstete MacPros 2009?

Nachdem ich meinen MacPro 2009 über ein Prozessor Update zum MacPro 2010 aufbesserte, entspricht er leistungsmäßig dem 2010er.
Natürlich hat der Mac nicht "vergessen" (via "eingebrannter" Seriennummer), das er mal ein 2009er war.
Meinen Mac aus Leistungsgründen von Sierra auszuschließen, wäre also nicht gerechtfertigt.
Ich fürchte allerdings, das Apple letzlich dennoch den 2009 er aus Verkaufsüberlegungen verdammt.
Schaun mer mal.

MacOS Sierra Patcher Tool for Unsupported Macs

Es scheint einen Weg zu geben um ältere Macs mit Sierra zu beglücken:

http://dosdude1.com/sierrapatch.html