Intel gibt Startschuss für neue Prozessorarchitektur Kaby Lake – Druck auf Apple steigt

Intel hat mit der schrittweisen Einführung der siebten Generation der Core-Prozessorarchitektur begonnen. Sie hört auf den Namen Kaby Lake und wird wie der Vorgänger Skylake und dessen Vorläufer Broadwell im 14-Nanometer-Verfahren gefertigt. Die Ankündigung Intels macht deutlich, wie veraltet die Technik in einigen der derzeit angebotenen Mac-Modelle mittlerweile ist. So werden sowohl der Mac mini als auch das 15-Zoll-MacBook-Pro vom Vor-Vor-Vorgänger von Kaby Lake, der Haswell-Prozessorarchitektur, angetrieben.

Broadwell-Chips sind im 13-Zoll-MacBook-Pro, allen MacBook-Air-Modellen und dem 21,5-Zoll-iMac zu finden. Lediglich der 27-Zoll-iMac und MacBook sind mit Skylake-CPUs ausgestattet, während im Mac Pro über drei Jahre alte Technik steckt. Der inzwischen rückläufige Mac-Absatz überrascht vor diesem Hintergrund kaum.

Intel-Prozessor

Intel: Einführung von Kaby-Lake-Prozessoren ist angelaufen.
Foto: Intel.



Gut möglich, dass der Hersteller im Herbst zum großen Rundumschlag ausholen wird. Beispielsweise gilt die Ankündigung einer komplett neuentwickelten MacBook-Pro-Generation mit dünnerem, modernen Design, OLED-Touchleiste, Thunderbolt 3 und Touch-ID-Fingerabdrucksensor in der Gerüchteküche als nahezu gesichert. Ob diese mit mit Skylake- oder bereits mit Kaby-Lake-Prozessoren ausgestattet sein wird, bleibt abzuwarten.

Kaby Lake bietet gegenüber Skylake vor allem im Bereich der Grafikleistung größere Fortschritte. Außerdem wird nun die zweite Generation von USB 3.1 unterstützt (Datendurchsatz zehn statt fünf Gbit pro Sekunde). Darüber hinaus hat Intel die Energieeffizienz der Prozessoren weiter verfeinert und die Rechenleistung – wenn auch in geringem Umfang – erhöht. Die ersten Kaby-Lake-Chips werden laut Intel bereits an die Computerhersteller ausgeliefert. Weitere Prozessoren basierend auf der neuen Plattform sollen schrittweise bis Anfang 2017 eingeführt werden.

Kommentare

Einfach nur noch peinlich für Apple

Zitat:
Apple hat persönliche Technologie mit der Einführung des Macintosh 1984 revolutioniert. Heute führt Apple die Welt der Innovation mit iPhone, iPad, dem Mac und Apple Watch an.

Den Spruch habe ich mir nicht ausgedacht, das ist Apples Signatur für Pressemitteilungen.

Innovation pur beim Mac, soweit das Auge reicht... /sarcasm off

die Welt der Innovation

Innovativ ist heute wohl eher VR und Software mit Multitouch-Unterstützung. Für ersteres sind sämtliche Macs (inkl. MacPro) zu schlapp, zweites lehnt Apple-Chefkoch T.C. kategorisch ab :-)

Gruß Uli

Sinkendes Schiff …

Na ja, ich habe bei Apple auf sinkende Aktien gesetzt. Apple hat wohl den Zenit bereits überschritten.

Innovation hat nur...

... zu einem kleinen Teil mit der CPU Generation zu tun. Der VR Hype schwappt alle 5-10 Jahre mal auf, aber hängengeblieben ist da bisher nicht viel.

Innovation?

brainray schrieb:

Innovation hat nur...
... zu einem kleinen Teil mit der CPU Generation zu tun. Der VR Hype schwappt alle 5-10 Jahre mal auf, aber hängengeblieben ist da bisher nicht viel.

Sicherlich gibt es beim Stichwort Innovation noch andere Faktoren.

Bei den hohen Preisen, die Apple abruft, erwarte ich jedoch aktuelle Technik! Das ist ja wohl nicht zu viel verlangt, sondern sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Wenn diesen Herbst nicht die große Mac Offensive von Apple kommt, dann läuft etwas grundfalsch in diesem Konzern.

Aktuelle Technik…

Soweit ich mich erinnere, hatte Apple bisher noch nie die aktuellste Technik verbaut. Das kann man sich bei Apple mit Sicherheit auch in Zukunft abschminken!

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Go Mac – the computer with a smile!

Das ist so nicht richtig

Bestes Beispiel ist der aktuelle 27" iMac 5K. Der kam letzten Herbst mit den ganz neuen Skylake Prozessoren raus. 12" MacBook hat auch Skylake. Nur die anderen Modellreihen hinken zum Teil erheblich hinterher.

Eine Strategie ist nicht zu erkennen.

Apple verzettelt sich zusehends. Apple Watch? Praktisch ein Flop. Apple Music? Interessiert nur ganz wenige. Apple TV? Nur 6000 Apps binnen knapp eines Jahres sind ein Witz. iPad Absatz schrumpft seit 2-3 Jahren drastisch. Jetzt auch noch die Abwärtstrends bei iPhone und Mac.

Nächste Woche gibts neue Quartalszahlen. Die Prognosen sehen nicht gut aus.

Vielleicht sollte man Wozniak an Bord holen, damit das Thema Produkte mal richtig angegangen wird.

Früher waren es die Taktzahlen heute die Prozessor-Namen

Der Prozessor ist aus meiner Sicht vollkommen zweitrangig und bringt je Generation nur marginale Vorzüge.
Natürlich ist es prima die aktuellste Hardware zu haben, wenn man einen neuen Rechner kauft und natürlich will man in einem aktuell zu kaufenden Produkt auch vermeintlich aktuelle Hardware. Kauft ihr danach auch Autos? Wieso verbrauchen diese Schrottdinger von VW immer noch über 6 Liter und das schon seit Jahren? Verbesserung – Fehlanzeige, alles andere ist Nippes oder Eye-Candy! (VW dient nur als Beispiel…)

Ist euch mal aufgefallen, dass der Prozessortakt in den letzten Jahren niemanden mehr interessiert hat?
Ob nun 2,5 oder 3,3 oder was weiß ich. Mehrprozessoren und auch die optimierte Programmcodes sind da viel wichtiger.
Und noch wichtiger sind die Platinenarchitektur und die sonst so verbauten Komponenten sowie der eingesetzte Arbeitsspeicher.

Was habe ich von neuen Prozessoren, wenn die Schnittstellen diese überhaupt nicht nutzen und nur Flaschenhälse sind?
Was habe ich von USB 3.1, wenn die Peripheriegeräte dieses nicht nutzen können? Überprüft mal die tatsächliche Geschwindigkeiten eurer USB3 Sticks oder Festplatten – gesetzt den Fall, es sind SSD-Platten verbaut…

Ich habe gestern in einem MacPro von 2010 eine SSD-FP via PCI-Karte installiert (OS X 10.8.5)
Startzeit vorher: 100 Sekunden
Starzeit nachher: 40 Sekunden

Von den Geschwindigkeitszuwächsen bei Programmstarts und Speicherprozessen will ich hier gar nicht sprechen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass mit einem Update auf 10.11.x sogar noch bessere Zeiten möglich wären.

Was genau bringt mir im Verhältnis jetzt ein neuer Prozessor?
Kann ich hier ebenfalls 2,5-fache Geschwindigkeitszuwächse für meine täglich zu erledigenden Arbeitsprozesse erwarten? Oder sprechen wir hier nur von theoretisch zu erreichenden Benchmark-Werten?

Ich denke, man muss mal die Verhältnismäßigkeiten waren. Klar wird Apple die nächste Gerätegeneration entsprechend aktualisieren, da gehe ich fest von aus, deswegen habe ich mit der aktuellen Hardware noch lange keinen Vorkriegsschrott, wie hier von einigen proklamiert.

Und wer meint, er würde im PC-Bereich bessere, schnellere und stabilere PC's bekommen, dem wünsche ich viel Erfolg beim Einrichten unter Windows 8/10 oder auch Linux.

Noch ein Beispiel, als 2013/2014 der neue MacPro vorgestellt wurde, der bei Vollausstattung um die 10.000 EUR kostete, hat man auch getönt, dass das total überteuert ist für die Leistung. Ich empfehle mal den folgenden Artikel. Klar, wie es heute fast drei Jahre später aussieht ist ein anderes Thema, aber wie hoch sind die evtl. theoretischen Leistungen in Bezug auf die wirkliche Praxis?
http://www.futurelooks.com/new-apple-mac-pro-can-build-better-cheaper-pc-diy-style/

Noch ein Wort in Bezug auf sinkende Absatzzahlen iPad (Tabletts) und Co.
Für mich ein klarer Hype um Produkte, die nicht den praktischen Mehrwert haben, wie sie sich die Leute versprochen haben, bzw. versprochen wurden. Eine iPad ist ein Zweitgerät oder aber ein intelligentes Fernseher zum konsumieren von Content.
Um es klar zu sagen, vor iPad Pro mit dem Stift war eine Tablett reine Spielerei – ebenso eine Smartwatch.
Nice to have, aber nichts, was einen essentiellen Merhwert bedeutet.

Das haben die Leute mittlerweile auch realisiert und der Markt schrumpft. VR wird genauso eine Blase – was ist eigentlich aus diesem 3D-Fernsehen geworden?

Bitte auch nicht vergessen, dass auch in DE die Kaufkraft immer weiter zurück geht. Somit gehen auch die Märkte für Konsumgüter zurück.
Aber das ist ein anderes Thema…

vg.

Blödsinn!

Sinkendes Schiff? Öh, ja, weil Apple jetzt mal nicht permanent aufsteigt, jedes Jahr neue Rekorde aufstellt?

Zu einem Kommentar: Bitte nicht Wozniak, lebt der eigentlich noch? Sorry, aber der Mann wird mehr als überbewertet.

Zum Thema Druck. Druck machen die Medien, sonst niemand.

Was hier im Bericht und zum Teil in den Kommentaren abgeht sind reine Spekulationen darüber warum und weswegen. Im Prinzip finde ich es gar nicht mal so schlecht was Apple macht. Eben nicht jedes halbe oder jedes Jahr was Neues oder so genannte aktuelle Technologie herausbringen.

Alles soll immer toller, schneller und noch besser werden, erkennt ihr den Unsinn daran? Mein Betriebssystem und die Programme (neuerdings heißt ja alles App) am Mac läuft/laufen nicht schneller als vor 20 Jahren und jedes Mal wenn ein neues Produkt kommt, ist es angeblich schneller, besser und toller.

Unsinn! Die so genannten Features fressen so viele Ressourcen, dass gar nix schneller geht. Das gilt sowohl für Betriebssysteme als auch für die jeweiligen Programme. Ganz im Gegenteil, die Vielzahl der neuen, tollen Möglichkeiten verursacht permanenten Beta-Status und zwar in allen Bereichen. Aber wir haben ja "alle" ein schnelles Netz und können permanent Updates runterladen...*juhu*

Zu den anderen, die Innovation nicht finden, doch, sie ist noch da, das iPhone, das iPad, der 5K iMac etc...als ich ein Retina-Display zum ersten Male sah... wow... der erste 5K iMac in unserer Firma... wow.. und die Teile werden alle anderen Hersteller inspirieren und sie es nachmachen lassen, vielleicht sogar besser.

Um zum Ende des Monologs zu gelangen. Ich halte Apple immer noch für innovativ, weil sie das Risiko eingehen etwas zu wagen, was sich andere nicht trauen. Ob die Watch nun das Zeitliche segnet oder etwas Neues kommt, ich bin auf jeden Fall neugierig, selbst wenn ich vieles gar nicht nutzen werde.

aktuellste Technik

thfechter schrieb:
Soweit ich mich erinnere, hatte Apple bisher noch nie die aktuellste Technik verbaut. Das kann man sich bei Apple mit Sicherheit auch in Zukunft abschminken!
Absolut richtig! Aber Apple hatte mal ein innovatives Betriebssystem für Profis, heute ist es eine Soielkonsole für Nerds. Und das können Google und M$ immer noch besser.

Gruß Uli

Neue Prozessoren überbewertet

Ich sehe das ähnlich wie Jaab_Wood. Der Grenznutzen der neuen Prozessoren ist überbewertet. Der jeweilige Leistungszuwachs pro Generation ist bescheiden. SSD und genügend RAM spielen eine viel grössere Rolle.

Einzig die in den Prozessoren integrierte Grafikleistung scheint sich stets signifikant zu verbessern. Wer aber an Grafikleistung interessiert ist, kommt immer noch nicht um eine dedizierte GPU herum...

RAM und SSD

Mein MacPro (2013, 6-core) startet dank schneller SSD in 14 Sekunden, da kann man sich den ständigen Standby sparen, wenn man spontan dran arbeiten will - die SSD ist real mindestens doppelt so schnell wie eine übliche. Der Prozessor ist schnell genug für 4K, auch ansonsten reagiert alles snappy - ich finde es gut, daß Apple nicht alle Jahre dafür sorgt, daß die Maschine plötzlich zum alten Eisen gehört.

Ab und zu auf den neuesten Stand bringen reicht. Ich wäre auch froh, wenn Apple nur alle 2 Jahre ein neues OS herausbringen würde - und stattdessen die Software wieder - wie früher - featuritis- und fehlerärmer halten würde!

Die iPads (mini Pro) sind nach wie vor ganz wichtige Geräte hier. Wenn dort die Verkäufe zurückgehen, liegt das nur daran, dass die Geräte sehr lange nutzbar sind (sogar das mini 2 meiner besseren Hälfte ist noch nicht zu langsam oder mackenbehaftet, und ihr MacBook Pro von 2011 läuft dank SSD angrmessen schnell). Die zurückgehenden Verkäufe kann man Apple nicht vorwerfen, so groß ist der Markt für teure Tablett nicht und warum sollten sie billige produzieren?

Überhaupt ist lange Nutzbarkeit für mich ein ganz wesentliches Kriterium. Ich bin ein Techie in Rente und von soviel Trchnik umgeben, dass ich keine Lust habe, ständig alles umzubauen.

Neue Prozessoren sind überbewertet?

Ich kann solche Aussagen echt nicht mehr hören.

Ich zahle für einen Mac gerne etwas mehr und wenn es sein muss auch das doppelte als im PC Bereich - aber dafür darf ich doch wohl Technik erwarten, die auf dem absolut letzten STand der Technik ist.

Der einzige Grund warum Apple hier hinterher hinkt ist Gewinnoptimierung...

Die Zeit ist schon abgelaufen.

In den neunzigern fing ich an, mich professionell mit Apple Hardware zu beschäftigen. Ich führte Apple Hardware vor, konnte zunächst skeptische Menschen schnell begeistern und Dinge zeigen, die für den 08/15-User wie Zauberei aussahen und die die Profis schätzten. Dennoch wurde ich oft gefragt: "Meinen Sie, Apple überlebt die nächsten fünf Jahre?". Als Antwort kam von mir viele Jahre lang ein voll überzeugtes: "Ja! Apple wird kommen, mehr und mehr.". Ich behielt Recht. Apple stellte eine Innovation nach der anderen vor, eroberte gewinnträchtige Teile des Amateursegments und fasste endgültig Fuss bei den Profis. Immer mehr Fotografen kamen zu mir und wollten Macs. Werbeagenturen, Architekten, Universitäten, ja auch Mediziner und Juristen folgten und plötzlich gab es Software für fast alle. Früher waren Macintosh Rechner ein paar Prozent teurer als Markengeräte von Premium-Herstellern im Windows Markt. Doch die Macs waren schneller, liefen stabiler, kamen mit der innvovativsten Software und hatten eine viel, viel längere Halbwertszeit. Das ließ sich rechnen. Und heute? Heute fragen mich meine Kunden: "Warum haben Sie kein iPhone?", "Warum keine Apple Watch?", "Warum kein iPad?". Und wissen sie was ich heute ganz ehrlich sage? Ich sage: "Da gibt es besseres!". "Nutzen Sie dann wenigstens einen Mac im Büro?", werde ich dann gefragt. "Ja.", ist meine Antwort, "Noch. Aber fragen Sie mich nicht, was ich machen werde, wenn ich neue Hardware brauche.". Vielleicht wäre aktuelle Hardware, die im Windows Markt vom Preis-Leistungs-Verhältnis konkurrenzfähig wäre ein Argument, bei Apple zu bleiben. Vielleicht könnte ich dann die heute fehlende Software in vielerlei Hinsicht und die immer fehlerhafteren Mac OS Versionen noch eine Weile ertragen. Jedoch ist keinerlei Hardware der Firma Apple in Sicht, die sich außerhalb der Apple Welt behaupten könnte. Und so greift auch dieses Argument nicht. Sicher habe ich ein weinendes Auge wenn ich heute sage: "Bye, bye Apple. Wir hatten schöne Zeiten.". Aber bei Apple zu bleiben stellt heute für den, der rechnen kann, keine Alternative mehr dar. Mehr noch: Aus meiner Sicht wäre es einfach nur dumm.

Nachvollziehbar

Das kann ich verstehen, allerdings weiß ich nicht ob Gewinnoptimierung tatsächlich der Grund für Apple ist bei manchen Geräten technisch hinterherzuhinken, bzw. keine neuen Modelle herauszubringen. Die iMacs sind derzeit noch ok und in der Regel kauft sich ein User auch nicht jedes Jahr ein neues Gerät. Bei Apple und deren Nutzer galt schon immer die Computer für mehrere Jahre einzusetzen.

Umkehrschluss ist der, im Bezug auf die Mainstream PC-Kultur, dass Apple für die genannten Bereiche den "richtigen" Zeitpunkt abwartet und dann neue Modelle, bzw. technisch angepasste herausbringt. Ähnlich wie mac4ever bevorzuge ich, dass deren Betriebssystem ausgereift und für mehrere Jahre funktioniert, statt jedes Jahr neue Spielereien herauszubringen.

So gut wie jetzt…

…stand Apple noch nie im Saft! Kein Vergleich zu den 90er Jahren. MacOS ist das Original und Windows halt nur der Klon – der funktioniert zwar auch aber man merkt es an allen Ecken und Enden, daß Microsoft einfach nicht die Liebe zum Detail an den Tag legt wie Apple. Das beginnt z.B. schon bei der Kantenglättung der Schriften am Bildschirm – und ich rede hier nicht von Retina…

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Ja früher…

hdlex schrieb:
…Aber bei Apple zu bleiben stellt heute für den, der rechnen kann, keine Alternative mehr dar. Mehr noch: Aus meiner Sicht wäre es einfach nur dumm.

Ich möchte hier nicht eingebildet oder auch "fanatisch" rüberkommen, aber Reisende soll man nicht aufhalten und wenn man glaubt mit einem anderen Produkt besser arbeiten zu können dann muss man das tun. Jedoch möchte Ihre ihre Behauptungen relativieren.

Ein Wort zu damals… Als ich mir 1998 meinen ersten Mac kaufte (G3 b/w mit passenden Monitor) bekam ich solche Sprüche wie:„ Apple, die gibt es noch?“ zu hören. Ich komme aus dem Bereich des Maschinenbaus und da war Apple nie sonderlich vertreten. Ich installierte mir damals VirtualPC um eine spezielles PC CAD-Prog nutzen zu können. VirtualPC wurde später von MS aufgekauft und kaputt gemacht.

Apropos Software Angebot – wie meinen Sie, wie hoch die Chancen um die 2000 herum waren spezielle Software-Titel für den Mac zu bekommen? Wenn Sie heute darüber jammern es gäbe keine Software für den Mac dann kann ich darüber nur lachen.
Nach wie vor gilt meine seit dem Einstieg in die Mac-Welt getroffene Erfahrung: Ich bin froh, dass nicht jede Data-Becker Software auf dem Mac portiert wurde. Und wenn doch, dann war diese ganz schnell weg vom Mac-Markt. Zu 90% sind Mac-Prgramm qualitativ besser programmiert als Win-Progs - woran das wohl liegt…

iPad, iPhone und Co.: Was soll es da bitte besseres geben? Haben Sie solche Workflows wie Hands-Off, Air-Drop und anderes überhaupt mal konsequent angewandt und Ihren "Kunden" mal gezeigt? Jeder Windows, Android Linux Nutzer wird blass, wenn er die interoperabilität der Apple-Welt mal praktisch sieht. Und Android ist ein No-go allein wegen Google und fragen Sie mal im Arztbereich, was die dort von Win 10 halten!
Haben Sie in Verbindung mit MDM via OS Server gezeigt, wie Sie Profile und Geräte für den Bruchteil an Kosten administrieren können?

Ich habe meine Entscheidung nie bereut einen Apple gekauft zu haben – mittlerweile bin ich beim vierten (Letzter: MacBookPro-Retina von 2011) – ein sehr solides Gerät, das mir auch die nächsten drei Jahre noch mehr als ausreichend sein wird. Ich selber gebe Schulungen, administriere und konfiguriere Macs in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen von Druckerei bis Arztpraxis.

Im privaten habe ich auch immer Bekannte mit ihren Windows-System unterstützt und supported, doch mit Einführung von Win 8 habe ich das kategorisch abgelehnt. Mir ist meine Lebenszeit einfach zu schade um mich mit solch einem Gurken-System beschäftigen zu wollen.
Aktuell empfehle ich für die einfache Home-Anwendung dann wirklich Linux anstatt Win - auch und gerade wegen der Sicherheitsprobleme.

All diese Faktoren begründen aus meiner Sicht die Wertigkeit eines Apple Produkts und nicht die neusten Prozessoren. Aber sicherlich verstehe ich, dass man wenn man heute in den Laden geht eine Rechner (Produkt) haben möchte, dass die aktuellsten Komponenten besitzt. Das ist in der PC-Welt dann auch bestimmt möglich, aber dann bezahle ich mehr für einen Rechner als für einen Mac!
Wer etwas anderes behauptet, den verweise ich nochmals auf den Link in Bezug auf den Vergleich mit dem MacPro (mein voriger Beitrag). Und Sie haben dann eben eine Windows oder eine Linux-Kiste da stehen. Viel Spaß damit. Bitte nicht falsch verstehen, jedes OS hat seine Daseinsberechtigung (Linux Server, etc.). Doch für mich ist die Vorstellung Win oder Linux nutzen zu müssen ein Graus. Wie erwähnt habe ich mit beiden System ausreichende Erfahrungen gemacht.

Abwarten...

Ich bin ebenfalls seit den neunzigern mit und für Apple unterwegs. Die Konkurenz schläft nicht, und das asiatische Wettrüsten ist kaum zu bremsen. Apple kann heute gar nicht mehr mithalten. Dafür haben sie zu viele Produkte am Start. Sie sollten sich wieder auf die Mac's und das iPhone konzentrieren, den Rest braucht eigentlich niemand.
Jeder der schon einmal eine Apple Watch für ein paar Wochen getragen hat, verkauft diese wieder. Genauso ist es mit dem iPad. Für was brauche ich das? Ich denke die Menschen sind im Moment etwas gesättigt und der Nutzen für diese Geräte hält sich in Grenzen. Ein "richtiger" Computer ist mir persönlich viel mehr Wert! Ich nutze seit vielen Jahren MacBook Pro's. Die sind robust, schnell und man kann sie überall verwenden.
Ich hoffe das Apple wieder zurück zu seinen Wurzeln findet und mal wieder richtig fette Hardware zu einem bezahlbaren Preis auf den Markt bringt. Sonst können sie Ihr Ufo in Cupertino bald weitervermieten. Und hey...ein Apple Auto will niemand...auch kein Fernseher!

Ziemlich dumm

hdlex schrieb:
Aber bei Apple zu bleiben stellt heute für den, der rechnen kann, keine Alternative mehr dar. Mehr noch: Aus meiner Sicht wäre es einfach nur dumm.

Jemanden als dumm hinzustellen, der andere Prioritäten setzt als du, ist aber ziemlich dumm.

Für mich zum Beispiel definiert sich der Nutzen eines Rechners aus viel mehr als nur dem Preis in Relation zur Rechenleistung.

Ein Beispiel: Natürlich locken im Win-Bereich zB Notebooks für 600 Euro, wo ich für Apple mindestens 1000 ausgeben muss. Spätestens beim Anfassen dieser Geräte bei Saturn merke ich dann, dass ich nach dem jahrelangen Anfassen der schicken Apple Alu-Gehäuse einfach nicht die speckig-glänzenden und unförmigen und bei jedem Tastendruck scheppernden Gehäuse aus der Win-Welt akzeptieren könnte. Design ist für mich ein elementares Kriterium.

Anderes Thema: Einen Mac kann ich mittlerweile inkl. aller Tastenkürzel blind bedienen. Wenn meine Mutter mit einem Problem mit ihrem Mac anruft, kann ich ihr (ohne ihren Bildschirm zu sehen), die Problemlösung sofort am Telefon liefern. Bei einem Wechsel auf Win müsste ich bei Null anfangen. Wieviel Umlernzeit müsste ich wohl rechnen, bis ich einen Win-Rechner ebenso smooth und effizient bedienen könnte? Wie hoch soll ich den Wert dieser Zeit bewerten, wenn ich einen Stundenlohn von 30 Euro netto voraussetze? Wieviel billiger (oder eher teurer) wird der Win-Rechner dann?

Davon ab, meine Macs laufen nach Installation viele Jahre ohne weitere Wartung, Updates haben bisher keine Probleme verursacht. Neu gekaufte Peripherie funktioniert sofort ohne Treiberinstallation oder sonstwas. Die einzigen Klagen, die ich in meinem Bekanntenkreis höre, kommen von Win-Usern.

Diese Beispiele ließen sich endlos fortsetzen.

Die jeweils neuest verfügbare Hardware zu fordern

geebee schrieb:
Ich kann solche Aussagen echt nicht mehr hören.

Ich zahle für einen Mac gerne etwas mehr und wenn es sein muss auch das doppelte als im PC Bereich - aber dafür darf ich doch wohl Technik erwarten, die auf dem absolut letzten STand der Technik ist.

Der einzige Grund warum Apple hier hinterher hinkt ist Gewinnoptimierung...

kann man machen, bringt uns aber absolut nicht weiter. Ich kann kein Argument in Deinem Text dafür sehen, dass neueste Prozessoren unumgänglich sind. Klar, die Arbeit, die man täglich am Rechner macht, möchte ich auch nicht mit einer CoreDuo mit 2 GB RAM und Festplatte machen. Aber das mehrfach genannte Argument SSD statt FP, sowie optimierte Software, das sind die Baustellen, die wirklich zählen

Seht euch einfach mal die Benchmarks der Prozessoren mit gleicher Kernzahl der letzten 5 Jahre an. Da hebt mich nichts aus den Socken. 10300 zu 13900 beim jeweiligen Spitzenmodell MBP. Das werden viele in der direkten Arbeit gar nicht merken. Eine SSD statt einer Festplatte bringt womöglich viel mehr als das obige Beispiel 100 zu 40 Sekunden Startzeit. Das war bei mir bei einem MacBook Late 2009 15-20 statt 150-200s bei elCap

@gaffer

Ich habe nicht geschrieben die aller letzten Prozessoren zu verbauen, sondern dass ich ganz allgemein aktuelle Technik erwarte.

DAS IST DERZEIT GANZ SICHER NICHT DER FALL

Ein Beispiel: MacMini - einfach ein Witz - kann nichteinmal ein 4K Display unterstützen - das sollte Heute jede Grafikkarte leisten...

Doch, kann er

geebee schrieb:
Ich habe nicht geschrieben die aller letzten Prozessoren zu verbauen, sondern dass ich ganz allgemein aktuelle Technik erwarte.

DAS IST DERZEIT GANZ SICHER NICHT DER FALL

Ein Beispiel: MacMini - einfach ein Witz - kann nichteinmal ein 4K Display unterstützen - das sollte Heute jede Grafikkarte leisten...

Doch, kann er: http://www.apple.com/mac-mini/specs/

Treffer ins Nichts

geebee schrieb:
Ich habe nicht geschrieben die aller letzten Prozessoren zu verbauen, sondern dass ich ganz allgemein aktuelle Technik erwarte.

DAS IST DERZEIT GANZ SICHER NICHT DER FALL

Ein Beispiel: MacMini - einfach ein Witz - kann nichteinmal ein 4K Display unterstützen - das sollte Heute jede Grafikkarte leisten...

Mal abgesehen davon, dass der Mac Mini es schon unterstützt. Wer hat ein 4K Display? Wenn ja, wer nutzt dann dazu einen Einsteiger Mac Mini? Wäre ja fast so als würde ich von einem Mac Mini erwarten, dass er als Gamer-Mac tauglich wäre.... ;o)

Ich will, ich will, ich will aber....

.....Leute, ihr klingt wie kleine Kinder.

Ich persönlich bin froh, dass Apple diesen ständigen Hype um immer neue Technik nicht mitmacht. So bleibt die Hardware in ihrem Wert relativ stabil und Apple wie Software-Hersteller haben genügend Zeit, ihr Betriebssystem und die Software überhaupt einmal auf die Hardware abzustimmen.

Es tun auf der Welt unzählige alte Rechner ihren Dienst und erledigen das ganz hervorragend. Immer neue (und kaum schnellere) Prozessoren und immer neue Schnittstellen machen das Leben nicht besser und das Arbeiten auch nicht schneller. Würde Apple immer noch PowerPC-CPUs verbauen, würde da kein Hahn nach krähen. Wer erinnert sich noch an Zeiten, in denen Photoshop auf Macs rannte und auf den von den Prozessoren her vermeintlich viel schnelleren Windows-Kisten kaum zu benutzen war? Gleiches galt für Macromedia Director, Freehand und andere Multimedia-Tools. Auch im Audio- und Video-Bereich war das so. Damals wurde Software gezielt für Apples Rechner optimiert. Und heute? Seit Apple auf Intel setzt wird gar nichts mehr optimiert. Software-Hersteller verlassen sich lieber auf die nächste Prozessor-Generation. Es ist gut, dass Apple hier nicht mitspielt, denn jede neue Architektur bedeutet neue Kinderkrankheiten, über die sich dann die Kunden auch wieder beschweren. Doch wie sollen die denn ausgemerzt werden, wenn es jedes Jahr wieder neue Prozessoren und neue Mainboards mit neuen Kinderkrankheiten gibt? Produkte müssen reifen, komplett fehlerfreie Produkte gibt es nicht und wird es auch nie geben. Ihr beschwert euch, dass beim Kunden getestet wird, schreit aber gleichzeitig nach immer kürzeren Produktzyklen. Ihr beschwert euch über einen Werteverlust, führt ihn durch eure Forderungen aber selbst herbei.

Man schaue sich mal in der Retro-Szene um und staune, was Leute mit dem heutigen Wissen aus Hardware herausholen, die in den 1980er Jahren gebaut wurde. Und ihr beschwert euch über Technik, die der Technik, die die NASA genutzt hat, um ins All oder zum Mond zu fliegen, um Lichtjahre voraus ist. Geht's noch?

"Mama, es gibt gerade mal 6000 Apps für das Apple TV, was ein Flop!" - hört euch doch mal selber zu! 6000 Apps! Wer braucht denn mehr? Habt ihr die schon alle durchforstet und getestet?

"Mama, die Apple Watch ist ein Flop!" - ich nutze sie täglich. Hast Du selbst eine?

"Mama, mein Rechner hat nicht den neuesten Prozessor....bäh, heul!" - Kind, wofür brauchst Du den überhaupt? Auch mit einem C64 kann man Emails und Hater-Kommentare auf Macgadget schreiben.

Wo ist eigentlich die ehemalige PowerPC und NuBus-Community hin, die sich gegenseitig unterstützt und gezeigt hat, wie man Software und Rechner richtig nutzt und ausnutzt? Nicht der Rechner muss innovativ sein, sondern derjenige, der die Software schreibt und diejenigen, die sie nutzen.

Das ist nur die halbe Wahrheit

Du hast sicher mit einigem Recht, sicher ist aber auch das Apple die Rechnersparte sträflich vernachlässigt. Es geht nicht immer nur um schnellere Prozessoren es geht auch eine durchdachte Produktlinie – da fehlt einiges – und ein OS, dass für die Arbeitswelt taugt. Nicht behobene Bugs und nicht erweiterbare und vollverklebte Macs sind sicher nicht innovativ. Für private Anwender ist aber genug vorhanden, wenn auch nicht unbedingt aktuell. (Gamere kaufen ohnehin einen PC) Jeder darf ja sein iPhone und seine iWatch haben, und wenn man/frau alle halbe Jahre was Neues braucht – bitte sehr, das ist Privatvergnügen. Ich – und viele andere – muss aber mit dem Mac mein Geld verdienen, und das wird mir z.Z. sehr schwer gemacht.

Nebenbei: von 6000 Apps war hier nie die Rede, ein zehn Jahre alter Rechner taugt nicht mehr für's Internet, weil Popups, Filmchen und anderer Werbemüll das Leben unerträglich machen, Yosemite hat aus meinem Photoshop eine lahme Krücke gemacht, SSDs ab Werk kosten horrenden Aufpreis, externe Geräte verstopfen den Schreibtisch weil man nichts mehr einbauen kann usw. Apple hat derzeit gewaltigen Nachholbedarf in der Rechnersparte, auch wenn sicher nicht alles schlecht ist. Aber was machen sie? Ein neues iPhone …

Die andere Hälfte der Wahrheit.....

ollo schrieb:
Ich – und viele andere – muss aber mit dem Mac mein Geld verdienen, und das wird mir z.Z. sehr schwer gemacht.

Nebenbei: von 6000 Apps war hier nie die Rede, ein zehn Jahre alter Rechner taugt nicht mehr für's Internet, weil Popups, Filmchen und anderer Werbemüll das Leben unerträglich machen, Yosemite hat aus meinem Photoshop eine lahme Krücke gemacht, SSDs ab Werk kosten horrenden Aufpreis, externe Geräte verstopfen den Schreibtisch weil man nichts mehr einbauen kann usw. Apple hat derzeit gewaltigen Nachholbedarf in der Rechnersparte, auch wenn sicher nicht alles schlecht ist. Aber was machen sie? Ein neues iPhone …

Also, ich verdiene auch mit den Rechnern mein Geld und kann das sehr gut damit machen. Ich besitze einen sechs Jahre alten iMac, ein zwei Jahre altes MacBook Air und das aktuelle 15" MacBook Pro, meine Frau hat darüber hinaus noch einen vier Jahre alten Core 2 Duo Mac Mini. Mit allen Rechnern kann man prima arbeiten. Ich nutze sie für Audio/Video-Produktion/Schnitt, zum Schreiben von Fachartikeln/Büchern, Internet und auch als Media Center. Auf der Bühne kommen sie ebenfalls zum Einsatz.

Von den 6000 Apps für das Apple TV spricht Mac@Night einige Beiträge höher. War also doch die Rede von.

Es ist wirklich unglaublich, was hier abgeht. Manchmal frage ich mich auch, ob die Bugs, von denen immer gesprochen wird, tatsächlich mal auf dem eigenen Rechner aufgetaucht sind. Bei mir nämlich nicht. Und Photoshop wurde nicht von Apple zur Krücke gemacht, sondern von Adobe. Man muss nur mal schauen, wie oft sich Photoshop mit dem Internet verbindet (oder es versucht). Seit CS ist es mit Performance komplett vorbei.

Zum iPhone: es kaufen nun einmal mehr Leute ein iPhone als einen Mac. Und daran ändert auch bessere Hardware nichts. Würdest Du mehr Äpfel züchten, wenn sich Deine Birnen prächtig verkaufen? Ne, Du würdest in noch mehr Birnen investieren.....

Ich will eine Neuauflage des Kubus!

und zwar stante pede…

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Go Mac – the computer with a smile!

Nicht ganz

magal schrieb:
Und Photoshop wurde nicht von Apple zur Krücke gemacht, sondern von Adobe.

Einspruch, euer Ehren. Und OS 10.8 lief Photoshop CS6 flott und flüssig, ebenso wie Pages, Numbers und andere. Seit dem Update auf Yosemite sind die Programme unbrauchbar (Apples eigene) oder eben furchtbar lahm. Internetzugriffe werden per LittleSnitch unterbunden.

Und ja, ich habe ein paar Bugs. Nichts, mit dem ich nicht leben könnte, aber manchmal ist es lästig. Und ja, Windows ist schlimmer. Und ja, ich hoffe, dass meine Rechner noch lange halten. Sie sind jetzt 6,5 Jahre alt und müssen noch. Der alte G5 hat es gerade mal auf 5 Jahre gebracht …

Klingt auf den ersten Blick vernünftig

Jaab_Wood schrieb:
Der Prozessor ist aus meiner Sicht vollkommen zweitrangig und bringt je Generation nur marginale Vorzüge.
Natürlich ist es prima die aktuellste Hardware zu haben, wenn man einen neuen Rechner kauft und natürlich will man in einem aktuell zu kaufenden Produkt auch vermeintlich aktuelle Hardware. Kauft ihr danach auch Autos? Wieso verbrauchen diese Schrottdinger von VW immer noch über 6 Liter und das schon seit Jahren? Verbesserung – .........................

Bitte auch nicht vergessen, dass auch in DE die Kaufkraft immer weiter zurück geht. Somit gehen auch die Märkte für Konsumgüter zurück.
Aber das ist ein anderes Thema…

vg.

Dem würde ich aber entgegensetzen: MacPro 11.319 Euro für Vollausbau mit einer Ram-Aufnahme von max 64Gb DDR3 u.12Core - im vergleich zu einer XI Machine: 8450 Euro mit Ram-Ausbau bis 1.5TB DDR4 und 28Core (56 Threads)? Das ist für mich ohne Worte und jenseits von gut und böse was Apple da für Vorstellungen hat !
Wenn ich mir einen vollausgestatteten iMac 5K für 4759 Euro kaufe, welcher eine Framerate von 88 nicht überschreitet, während ich mit einer "vernünftigen " Grafikkarte auf meinem Customac unter dem gleichen Betriebsystem 132 erreiche (allerdings lag der Preis der Machine bei nur 1500 Euro plus 2 x 4K Monitore von Eizo (31.5 Zoll) für jeh ca. 1200 euro immer noch deutlich unter IMac Preis im Vollausbau), dann ist das Frustrierend und zeigt mir worauf Apple wert legt - auf max Gewinnausschöpfung durch Einbau kostengünstiger Komponenten.
Natürlich braucht lange nicht jeder diese Leistung, ist wahrscheinlich den meisten auch klar, aber auch wenn ich sie nicht brauche, sollte ich nicht für deutlich weniger Leistung mehr zahlen! Dann soll Apple seine Geräte vom Preis her anpassen und so mehr verkaufen !
Ich möchte Leistung aber auch nicht so "banalisieren", wenn ich für ein Video Rendering oder eine Kompression nur noch die 1/2 oder 1/3 der Zeit brauche, ist das für mich ein Gewinn.
Letztlich stimmt es natürlich das man nicht immer die neueste CPU braucht, dennoch, mit Skylake ist DDR4 möglich und schon usb 3.1 A -C (die Schnittstelle ist auf Pc-Boards mit Sockel 1151 vorhanden und nutzbar !) Es ist ein Anfang, der Rest wird folgen, so funktioniert es doch immer.
Da PC-Seitig die Grafikkarten in der Regel alle VR unterstützen (man sollte niemals Apple als Maßstab benutzen), mache ich mir um dessen Verbreitung, ob sinnvoll oder nicht, gesund oder nicht, keine Gedanken.

Aber genau wegen der von dir erwähnten schwindenden Kaufkraft sehe ich die Zukunft Apple's eher ungewiss, von finsteren Prognosen halte ich so oder so nichts, wir werden sehen was kommt. Die Hoffnung stirbt zuletzt......

Differenzierte Bewertung

@Grindel
Danke für die konkreten, aktuellen Zahlen. Das trägt sicher zur Verdeutlichung und Einordnung der aktuellen Situation bei.
Wie ich erwähnte, spiegelte der von mir verlinkte Artikel die Situation von 2014 wieder und dem damalig eher zu unrecht geäußerten Kritik in Bezug auf Ausstattung und Leistung.

Seit dem hat sich sicher einiges getan und keine Frage, es ist durchaus an der Zeit, dass Apple in Bezug auf Rechner in die Hufe kommen muss, bzw. klare Signale setzen sollte. Sicherlich kann man immer am Formfaktor "rumschrauben" und bestimmt ist jede Code-Optimierung zu begrüßen, doch das kann grundlegende Entwicklungsschritte nicht auf Dauer kompensieren. Seit Einführung des MacPro sind jetzt fast drei Jahre vergangen und daher ist es sicher an der Zeit, jetzt signifikant "nachzulegen".
Konkurrenz belebt immer den Markt… der nächste Schuss von Apple sollte da schon sitzen, um dass mal so salopp auszudrücken.

Bzgl. Grafikkarten, hier habe ich irgendwo gelesen (leider habe ich die Quellen nicht parat, sorry), dass Apple auch mehr den Weg gehen wird, dass die Hersteller direkter und nativer Treiber zur Verfügung stellen können/sollen.
Nvidia liefert hier seit einiger Zeit auch eigene Treiberversionen aus (noch in Testphase).
Leider so muss man an der Stelle aber sagen. dass die Hersteller der Grafikkarten die Mac-Plattform jedoch immer noch eher vernachlässigt haben. Woran das lag oder liegt kann ich nicht sagen.

Halten wir fest, Kritik ist berechtigt, aber der Einsatz neuster Prozessor oder auch die max. theoretisch erreichbare Framerate ist hier nicht die alleinige "Wahrheit" in Bezug auf reale Produktivität und effizienter Nutzung.

Jeder macht Fehler

Apple hat in der Vergangenheit einige Fehler gemacht, aber weit weniger als die meisten anderen Hersteller. Man vergisst es halt leicht, wenn man genügend Kritikpunkte auf der persönlichen Liste gesammelt hat.

Die zwei größten Fehler der Vergangenheit waren:

- keine austauschbaren Komponenten wie RAM/Festplatte/SSD mehr
- Mac Mini-Ausstattung mit Minimalkomponenten und ohne Möglichkeit der Aufrüstung

Das sind tatsächlich zwei Dinge, die schwer wiegen. Der Mac Mini war gerade in der Vierkern-Ausführung auch bei vielen Profis beliebt. Er hat sogar lange Zeit wesentlich teurere Server-Modelle ersetzt und es gab eine tolle Zubehör-Palette von anderen Herstellern. Das Downsizing ist für mich nach wie vor unverständlich.

Durch fest verlötete RAM-Bausteine hat sich Apple auch keinen Gefallen getan. Nicht jeder benötigt vom ersten Tag an den Vollausbau. Hier hat man m. E. eine Wegwerf-Mentalität geschaffen, die so nicht sein müsste. Sinnvoll wäre dies nur, wenn es nur noch Rechner mit RAM-Vollausbau zu sehr guten Preisen gäbe. Dem ist aber nicht so.

Apple bringt jedes Jahr ein neues (kostenloses!) Betriebssystem. Nicht jeder braucht das und durch Updates kann man das alte System noch eine ganze Weile benutzen, bevor ein neues installiert werden muss. Nicht jede Software läuft sofort einwandfrei, was sich aber von selbst versteht. Schließlich gibt es immer auch große Änderungen und bei Apple war man noch nie ein Freund davon, Altlasten lange mitzuschleppen. Es war schon ein Wunder, dass man nach dem Umstieg auf Intel-Prozessoren den PowerPC-Emu so lange mitgeschleppt hat. Fakt ist auch, dass es Unternehmen wie Adobe nicht mehr so gut geht wie noch vor Jahren, als man Marktführer und unangefochten an der Spitze war. Es gibt mittlerweile viele und gern genutzte Alternativen (für PCs und Macs) und man schlachtet die einstigen Platzhirschen nun aus. Im Musikbereich erlebt man das z. B. mit Avid. Das hat zur Folge, dass auch wichtige Updates verspätet (oder gar nicht) kommen, die dafür sorgen würden, dass Software auch auf neuen Betriebssystemen wieder vernünftig läuft. Apple ist schon immer sehr früh an Entwickler herangetreten und hat über Neuerungen berichtet bzw. vor Inkompatibilitäten gewarnt. Nach wie vor ist die Entwicklerdokumentation bei Apple erstklassig verglichen zu anderen Systemen. Aber wie das nun mal so ist: man möchte Geld verdienen und Entwicklung kostet Zeit und Geld. Ich würde deshalb nicht immer alles vorschnell auf Apple schieben.

Es ist wirklich interessant, wie schnell heute die Anwender von Update zu Update wechseln, obwohl das eigene System vielleicht allen Ansprüchen genügt und sehr gut läuft. Stattdessen kommt dann immer das neueste Betriebssystem auf die Hardware oder die Software wird ständig aktualisiert. Später kommen dann die Beschwerden, wenn etwas nicht mehr so gut läuft wie gewohnt. Ich führe noch einmal mein Lieblingsbeispiel C64 an: gebaut von 1982 bis 1994 und das fast unverändert! Und schaut man sich mal die Fortschritte in der Programmierung in diesen 12 (!!!) Jahren an, ist es erstaunlich, was da alles passiert ist. Ebenso beim Atari ST, der von 1985 bis 1994 hergestellt wurde und sich bei Musikern großer Beliebtheit erfreute. Viele heute bekannte Mac-Programme haben ihren Ursprung auf diesem Computer. Aus heutiger Sicht stammen diese Rechner aus der Steinzeit und legt man die heutigen Update-Zyklen für Hardware, Betriebssystem und Software zugrunde, müsste man vor Unverständnis den Kopf schütteln. Dennoch haben diese Systeme Geschichte geschrieben und fordern bis heute Programmierer heraus, es noch ein wenig weiter zu treiben und noch mehr aus den alten Kisten heraus zu holen. Die Rechner lebten so lange, weil gute Software dafür entwickelt wurde und Entwickler nicht ständig umlernen mussten. Heute wird man hingegen ständig zum Neukauf verleitet, um ein vermeintlich noch besseres, noch schnelleres System zu haben, mit dem die Arbeit dann noch besser erledigt werden kann. Doch wird sie das wirklich? Mir würde es gefallen, wenn Apple mal wieder zu so einer Philosophie zurück fände, und den Mac wieder statt mit aktueller und vermeintlich überlegener Hardware mit überlegener Software anpreist. Es muss wieder Software geben, die es so in der Form an keinem PC oder Linux-Rechner gibt. Es muss wieder ein Betriebssystem geben, zu dem es keine Alternativen gibt. So könnte man selbst sechs oder acht Jahre alte Hardware verkaufen, die dennoch den User begeistert. Natürlich darf es eine Pro-Variante geben, aufrüstbar und mit stets aktueller Technik. Doch die brauchen die wenigsten Leute. Schön wäre wieder ein Rechner, der begeistert. Ein Betriebssystem, das begeistert. Software, die begeistert. Diese dürfen dann auch ruhig länger Bestand haben. Die farbigen iMacs waren so ein Rechner. Das war praktisch ein Volksrechner wie der C64 es damals war. Es war alles drin und das Betriebssystem hat sich damals wohltuend von Windows abgehoben. Die Rechner waren quasi omnipräsent. Für die Profis gab es bei Apple genügend Alternativen mit G4 und G5. Ich kenne Leute, die noch heute einen bunten iMac besitzen und täglich einsetzen und nach wie vor begeistert sind.

schöner Artikel aber

leider kommt das nicht oben an! Es interessiert niemanden bei Apple, was hier geschrieben wird!!
Was Apple ärgert: iPhone
Absatz 1 Quartal 2015: 334 Millionen
Absatz 1 Quartal 2016: 334 Millionen
Quasi ein harter Verlust für 2016, so denkt der Konzern und die Banken / Investoren. Macs/iPads/trödel sind eine Belastung (Verlustgeschäft, bei diesen Zahlen). Punkt! also weg damit. Plan B 2016 - Lizenzen, Lizenzen. Leider ist Google mit Android schon viel, viel weiter.


Ist wieder ein dämliches Trauerspiel wie 1999 - nur hat Apple heute Kohle ohne Ende

Gruß Wolfi

apple auslaufmodell?

hallo freunde
mein erster mac war 1990 das flagship von apple
IIfx 8/80 zum preis eine mittelkassewagens + 20 zoll triniton

bei uns stehen macs unterschiedlicher generationen
und zu meiner dummheit muss ich sagen
kamen hier immer nur die topmodelle her

wenn ich allerdings die performanceunterschiede zwischen nem alten macpro mit ssd
zu aktuellen imacs beurteilen müßte – und wir arbeiten hier mit speicherintensiven medien – würd ich gefühlsmäßig sagen der geschwindigkeits unterschied ist marginal (bis auf renderings)

ein a4 grosses bild file egal welches format ist so gross wie vor 30 jahren
und das hat damals für poster gerreicht und tut es heute auch

die qualität der produkte ist einzigartig die der hardware mies und der arrogante support
die reinste seuche

die leute die apple geholfen haben wieder auf die beine zu kommen
und zwar die macintosh user werden sträflichst vernachlässigt

hab mir jetzt lg displays zulegen müssen
wann kommt mal ein neues display. die plastikteile von lg
sind eher 2. oder 3. liga

das macbookair ist von der quali wohl mit nix vergleichbar
die geräte sind schon klasse, das kann ich nur bestätigen
und ich hab fast alles was die angeboten haben hier rumstehen
oder damals gekauft

die ganze speicherpolitik von iphone und ipad sind dagegen ne frechheit
da sind wir auf samsung umgestiegen

die leute kaufen das ganze zeuch doch nur weil sie dann hip
eigentlich komm von der windoof schiene (tandon 286 1/40 von 1986) mit win ini strickereien etc.

das war apple schon ne andere liga, habs immerwieder mit windows probiert
was einfach sinnlos war wenn man die kisten täglich nutzt

und auch das ganze 5 k gelaber kann ich nicht nachvollziehen
es ging 30 jahre ohne – jetzt werd ich gezwungen so nen imac zu kaufen – wenn ich ein gerät mit garantie haben möchte
den fällt wohl nix mehr ein - iwatch – mal ehrlich das tut echt weh

aber wir wollen mal abwarten
wie wir in zukunft überrascht werden