Pflichtdownload für iOS-Hardware: WarnWetter 1.4 mit verbesserten Unwetterwarnungen erschienen

10. Aug 2016 10:45 Uhr - sw

Diese kostenlose App sollte auf keinem iPhone oder iPad fehlen: WarnWetter (iOS-App-Store-Partnerlink) des Deutschen Wetterdienstes. Im Zuge des Klimawandels und der globalen Erwärmung treten Unwetter Experten zufolge nicht nur häufiger auf, sie fallen mitunter auch heftiger aus als in der Vergangenheit. Unwetter können nicht nur große Schäden verursachen, sondern auch gesundheitsgefährdend oder sogar lebensgefährlich sein.

Vor diesem Hintergrund sollte WarnWetter auf allen iOS-Geräten installiert sein. Die ab iOS 6.0 lauffähige App informiert für zuvor festgelegte Orte mittels Push-Benachrichtigungen über Unwetter sowie andere Warnlagen (Hitze, UV-Strahlung, schwere Regenfälle...). Darüber hinaus bietet die Software einen Überblick über die aktuelle Situation in ganz Deutschland, eine Wettervorhersage, ein Niederschlagsradar und aktuelle Satellitenbilder.

WarnWetter

WarnWetter informiert über Unwetter via Push-Benachrichtigungen.
Bild: Deutscher Wetterdienst.



Die nun veröffentlichte Version 1.4 wartet mit einer gewichtigen Verbesserung auf: die App gibt nun für Stadtteile und Gemeindegebiete Warnungen aus – zuvor war dies auf Landkreise und ganze Städte beschränkt. Außerdem bietet das Update mehrere Fehlerkorrekturen.

"Gemeindewarnungen erlauben höheren Detaillierungsgrad als bisherige Landkreiswarnungen. Mit den gemeindebasierten Warnungen kommt der Deutsche Wetterdienst den Wünschen vieler Nutzer der WarnWetter-App nach, die räumlich und zeitlich noch detaillierter als bisher gewarnt werden wollen.

Die Darstellung der Warnungen erfolgt nun bis zur Gemeindeebene anstatt für Landkreise und kreisfreie Städte. So kann z. B. bei aufkommenden Gewittern die Warnung auf die laut Prognose tatsächlich betroffenen Gemeindegebiete beschränkt bleiben. Es muss nicht der gesamte Landkreis, in dem die betroffenen Gemeinden liegen, bewarnt werden. Die Information wird genauer, Alarmierungen nicht betroffener Gebiete können vermieden werden", erläutert der Deutsche Wetterdienst.