Update für OpenShot: Leistungsstarke, kostenfreie Videobearbeitungssoftware für den Mac

Zu den Perlen im Open-Source-Bereich gehört neben Programmen wie Firefox, Thunderbird, LibreOffice, Gimp, Scribus oder VLC media player zweifelsohne auch OpenShot. Die Videobearbeitungssoftware hat vor wenigen Tagen ein umfangreiches Update erhalten und liegt als Betaversion für den Mac vor.

OpenShot ermöglicht den Audio- und Videoschnitt, unterstützt eine Vielzahl an Dateiformaten (via FFmpeg) und bietet unter anderen eine Zeitleiste (mit Features wie Pan & Zoom, Drag & Drop und Snapping), eine unbegrenzte Anzahl von Audio- und Videospuren, Frame-Stepping, zahlreiche Effekte (Ken Burns, Chroma Key...), Encoding, Key-Frame-Animationen, Erzeugung von Übergängen und Titeln und einen Audio-Mixer.



Die neue Version 2.1 (160 MB, mehrsprachig, Betastatus) bietet ein überarbeitetes Tutorial-System für Einsteiger, Leistungsoptimierungen für die Verwendung von Effekten, vereinfachte Bearbeitung von Parametern und mehrere Verbesserungen für die Zeitleiste. Außerdem wurden eine Audio-Wellenformanzeige und eine Funktion zur Anpassung aller Tastaturkürzel implementiert sowie viele Fehlerkorrekturen vorgenommen.

Angaben zu den Mac-Systemanforderungen liegen nicht vor, zumindest ab OS X Yosemite lässt sich die Anwendung, die auf Deutsch, Englisch und weiteren Sprachen vorliegt, einsetzen. Die Software basiert auf dem Entwicklungs-Framework Qt und ist auch für Linux und Windows verfügbar.

Wichtiger Hinweis zur Installation: da OpenShot noch nicht für die OS-X-Sicherheitsfunktion Gatekeeper signiert ist, muss das Programmpaket im Finder erstmalig über den Kontextmenübefehl "Öffnen" gestartet werden, sofern in den Systemeinstellungen unter "Sicherheit" die Option "Apps-Download erlauben von: Keine Einschränkungen" nicht aktiviert ist. Anschließend lässt sich die Anwendung wie gewohnt per Doppelklick im Finder oder alternativ über LaunchPad oder Dock öffnen.