Tipp: Automatischen Download von macOS Sierra unterbinden

04. Okt 2016 15:00 Uhr - Redaktion

Apple hat zu Wochenbeginn mit der automatischen Verteilung von macOS Sierra begonnen. Diese erfolgt nach Herstellerangaben schrittweise über die kommenden Wochen. macOS Sierra wird dabei im Hintergrund auf solchen Macs, auf denen genügend Speicherplatz vorhanden ist, die mit dem neuen Betriebssystem kompatibel sind und bei denen die automatischen Softwareupdates aktiviert sind, heruntergeladen. Eine Installation ohne Zutun des Anwenders erfolgt allerdings nicht. Mit ein paar Klicks lässt sich der automatische Download umgehen.


Automatischen Download von macOS Sierra unterbinden

MacGadget-Tipp: Automatischen Update-Download abschalten.



Dazu muss in den Systemeinstellungen unter "App Store" die Option "Neu verfügbare Updates im Hintergrund laden" deaktiviert werden. Dadurch wird verhindert, dass der Mac automatisch Updates herunterlädt. Wer volle Kontrolle über Softwareaktualisierungen haben möchte und/oder verhindern will, dass automatische Downloads die Internetverbindung verstopfen, sollte die Option abschalten.

Die Funktion "Systemdatendateien und Sicherheits-Updates installieren" sollte übrigens unbedingt aktiviert bleiben, denn diese versorgt unter anderem den Schadsoftware- und Adware-Scanner des Betriebssystems mit Aktualisierungen. Es handelt sich dabei um winzige, sogenannte stille Updates mit meist nur wenigen MB Dateiumfang.

Kommentare

Tretet jetzt Apple in das gleiche Fettnäpfli wie Microsoft mit ihr AutoUpdate von Windows 7/8 auf Windows 10!

Wirklich eine Schande!

Es sitzen nun auch dort ahnungslose "Topmanager" in den entscheidenden Positionen. Für mich ist das Hin und Her bei der Namensgebung der Betriebssysteme sinnbildlich für das Chaos im Unternehmen geworden: Jahrelang waren es Wildkatzen. Dann waren es Strände, Berge und jetzt plötzlich auch noch "Mac OS" statt "OS X"? Es wird für Aktionäre entschieden, statt für Anwender.

[quote=awado]Es sitzen nun auch dort ahnungslose "Topmanager" in den entscheidenden Positionen. Für mich ist das Hin und Her bei der Namensgebung der Betriebssysteme sinnbildlich für das Chaos im Unternehmen geworden: Jahrelang waren es Wildkatzen. Dann waren es Strände, Berge und jetzt plötzlich auch noch "Mac OS" statt "OS X"? Es wird für Aktionäre entschieden, statt für Anwender.[/quote]

Ändere ich nichts, bin ich Durchblicker als Manager ;)

Ok, mal ernsthaft. Die OS hiessen immer schon 10.X und hatten nur einen Populärnamen dazubekommen. Die erste Änderung war 10.12. als MacOS. Hat für uns Anwender aber keinerlei Folgen, also...

Wo speichert das System denn diese heruntergeladenen Installationspakete?

Command f, dann sierra als Suchwort eingeben ;-)

> Bei mir existiert plötzlich eine Datei im Ordner Programme mit dem Namen "macOS Sierra installieren.app". Is 4,78 GB groß. Hoppla.

es wird ja nur geladen. Und 10 GB und mehr Speicher hat man doch meistens frei.
Und sonst eben Häkchen entfernen und Datei löschen.
Viel schlimmer fand ich das bei Windows 10, wo man ständig genervt wurde mit der Reservierung und dem Start des Downloads sowie dem Start der Installation. Und wie lange die gedauert hat als Upgrade.
Naja, alles hat Vor- und Nachteile!

Die anderen finden die Funktion wichtig. Ich mit eingeschlossen.

Mit dem automat. Download erübrigen sich Fragen wie "Wo bekomme ich jetzt denn Mac OS X 10.10" her? Oder macOS Sierra? Im App Store finde ich es nicht!?

Denn mal ehrlich: Der rechtzeitige Download wurde doch schon oft von nicht wenigen Zeitgenossen verschlafen.

Einfach laden lassen, Install-Stick erstellen und wieder löschen, wenn die SSD oder HDD zuviel anderweitigen Müll beherbergt.