Umfrage zur Weiterentwicklung des Mac: Halten Sie das neue MacBook Pro für einen Schritt in die richtige Richtung?

Als Apple vor zwei Wochen die neue MacBook-Pro-Generation vorstellte, brach eine intensive, kontrovers geführte und zum Teil bizarre Debatte los, wie sie es seit der Umstellung von PowerPC- auf Intel-Prozessoren im Jahr 2005 nicht mehr gegeben hat. Nur wenige Kommentare setzten sich dabei sachlich mit den vielen Aspekten der neuen Mobilmacs auseinander – etliche Äußerungen waren höchst emotionaler Natur und zeigten, wie sehr viele Menschen auch heute noch stark mit dem Mac verbunden sind.

Die Erwartungen an Apple im Vorfeld waren enorm. Da Apple dem Mac in den letzten Jahren im Vergleich zu anderen Produkten eher wenig Beachtung schenkte, sorgten sich viele User um die Zukunft des Macs. Eine durchaus verständliche Befürchtung, da Macs nach wie vor elementarer Bestandteil vieler Arbeitsabläufe und Produktionsumgebungen sind. Inzwischen hat sich Apple jedoch klar zum Mac bekannt – zu Notebooks wie zu Desktops. Die Diskussionen um das neue MacBook Pro ebben deswegen nicht ab, sie werden allerdings sachlicher geführt – auch weil inzwischen viel mehr Details bekannt sind.

Neues MacBook Pro

Das neue MacBook Pro mit Touch-Bar und Touch-ID.
Bild: Apple.



Die neuen MacBook-Pro-Modelle stellen – wie so häufig in Apples Geschichte – eine Zäsur dar. Alte Zöpfe in Form von USB-A-Ports, SD-Speicherkartenslot und HDMI wurden rigoros abgeschnitten, der Apfel leuchtet nicht mehr, MagSafe wurde gestrichen. Dafür gibt es verbesserte Displays mit höherem Kontrast und erweiterter Farbdarstellung, ein dünneres und schlankeres Design, eine deutlich höhere Leistung, den von iOS-Hardware bekannten Touch-ID-Fingerabdruckscanner und in Form der Touch-Bar-Funktionsleiste eine echte Innovation.

Mit der Touch-Bar untermauert Apple die eigene Position, die das Unternehmen in den letzten Jahren mehrfach geäußert hat: Touch-Displays in Notebooks sind für Apple allein aus ergonomischen Gründen ein No-Go, zudem sieht Apple in kombinierten Geräten, die Tablet und Notebook vereinen, viel mehr Nach- als Vorteile und wird derartige Produkte nicht anbieten. Dafür gibt es Touch da, wo es für die Finger leicht und ergonomisch sinnvoll zu erreichen ist: oberhalb der Tastatur. Apples Sichtweise ist seit Jahren bekannt und sollte eigentlich keine Überraschung mehr sein – dennoch gab es im Vorfeld etliche User, die genau ein solches 2-in-1-Produkt von Apple erwartet haben, und anschließend lautstark ihren Unmut äußerten.

Der meistdiskutierte Punkt sind jedoch die Schnittstellen. Klar ist: das neue Design wäre mit USB-A-Schnittstellen und HDMI nicht zu realisieren gewesen. Dennoch gibt es die berechtigte Frage, ob die ohnehin schon dünnen Vorgängermodelle unbedingt auf Biegen und Brechen nochmals dünner gemacht werden mussten. Ein Kompromiss in dieser Hinsicht – zwei USB-A- und zwei USB-C-Ports gepaart mit einem HDMI-Ausgang – und die Debatte der letzten 14 Tage wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anders verlaufen. Nun ist es aber so, dass Apple nur äußerst ungern Kompromisse eingeht – auch diese Einstellung ist nicht neu.



Mac-Usern bleibt nichts anderes übrig, als sich damit abzufinden: kombinierte USB-C-/Thunderbolt-3-Ports sind die Zukunft, sie werden auch bei anderen Mac-Baureihen Einzug halten, eine Rückkehr zu den alten Schnittstellen wird es nicht geben. Wenn Apple jedoch richtig cool gewesen wäre, hätten sie den neuen MacBook-Pro-Modellen zwei Adapter für USB-A und HDMI beigelegt. Dies hätte man angesichts der aufgerufenen Preise durchaus erwarten können – und Apples hohen Bruttogewinnspannen hätte dies sicherlich keinen Abbruch getan. Stattdessen gab es eine lausige Preissenkung für USB-C-Zubehör.

Um zum Ausgangspunkt zurückzukehren: wenn wir kurz nach der Ankündigung der neuen MacBook-Pro-Generation eine Umfrage gestartet hätten, wäre das Ergebnis klar gewesen. Eine emotionsgeladene Situation ist nie eine gute Grundlage für Entscheidungen. Wir haben daher bewusst gewartet, bevor wir unsere Leserinnen und Leser um ein Urteil bitten. Jetzt, zwei Wochen später, sind viele Aspekte der neuen Mobilmacs klarer, die Gemüter haben sich beruhigt. Daher fragen wir schlicht und einfach: Halten Sie das neue MacBook Pro für einen Schritt in die richtige Richtung? (Link führt zur Umfrage) und wünschen Ihnen zugleich ein schönes Wochenende.

Kommentare

Danke!

Ein sachlicher Artikel, eine faire Einschätzung!

Der Shitstorm - anders kann ich es nicht bezeichnen - gegen Apple zum neuen MBP hat mal wieder eindrucksvoll die Abgründe des Internets hervorgebracht. Mir ging das sowas von auf den Senkel. Ich habe mich sehr geärgert.

Natürlich ärgere ich mich auch wegen den neuen MBP. MagSafe fallen zu lassen, ist schlichtweg ein Witz. Aber ich schreie deswegen nicht Zeter und Mordio. USB C finde ich hingegen cool, einzig weil ich es immer schaffe, bei USB A die falsche Seite einstecken zu wollen. ;-) Aber das MBP ist immer noch ein Produkt, wir reden hier nicht von Politik oder sonstwas. Die Hysterie deswegen ist völlig aus dem Ruder gelaufen und ich möchte nicht wissen, wie viele Hass-Mails bei Apple aufgelaufen sind.

Was habe ich damals gejammert als Apple den ersten iMac mit USB vorgestellt hat - die alte Hardware ging nicht mehr. Was habe ich damals gejammert als Apple sich von der DVD verabschiedet hat - wie sollte man nur mit den Kunden arbeiten. Ja, es waren immer Einschnitte. Nicht alles war toll, aber im Nachhinein betrachtet hatte Apple bei den meisten Sachen recht. Bei Apple sind sie vielleicht nicht die allerschnellsten, aber im Großen und Ganzen haben die Produkte doch Hand und Fuß. Und Hand aufs Herz: der Mac ist unverändert die einzig wirklich vernünftige und sinnvolle Alternative zu Windows. Es geht weiter!

Daumen hoch

für Artikel, Umfrage und deinen Kommentar, lieber Pete. Das sehe ich im Prinzip genauso. Einzig die Preise schrecken mich noch ein wenig ab, daher warte ich auf Rev 2 der neuen MacBooks Pro. Bis dahin wird mein 2011er hoffentlich noch durchhalten.

nix für Musikproduzenten

Ich komme gerade von einem Focusride Seminar (führender Hersteller von Soundkarten), die Reaktion auf das neue Laptop mit nur einem Schnittstellenanschluss war genau so vernichtend wie Sierra (mit Audio geht erstmal nichts) - und auch die Tatsache, dass man als Mac-Entwickler deshalb ziemlich angewidert ist (man entwickelt für einen Haufen Geld neue Software, und wenn man fertig ist, ist alles Müll, und das investierte Geld praktisch weggeworfen). Die einzig brauchbare Technologe ist wirklich nur das teure Thunderbolt, weil man 6 Geräte hintereinanderschalten kann, ohne Aussetzer befürchten zu müssen.
Die Vorführung lief (genau wie alles bei mir zuhause aus dem selben Grund) mit dem halbwegs brauchbaren 10.9.5.
Aber Apple hat ja immer Recht ...

Gruß Uli

Wahrsager und Kaffeesatzleser....

Zitat >> Mac-Usern bleibt nichts anderes übrig, als sich damit abzufinden: kombinierte USB-C-/Thunderbolt-3-Ports sind die Zukunft, sie werden auch bei anderen Mac-Baureihen Einzug halten, eine Rückkehr zu den alten Schnittstellen wird es nicht geben. <<

So ein Schwachsinn! Noch immer bestimmt der Kunde, was er will und was er kauft. Wenn Apple weiterhin teure Endgeräte verkaufen möchte, müssen sie bauen, was die Kunden brauchen bzw. wollen. Leider will die Masse offenbar hauptsächlich einen Mac, kein Arbeitsgerät. Dell hat meinem aktuellen Laptop in der 4ma unaufgefordert einen mini-DP auf VGA Adapter beigelegt. Andernfalls wäre das Gerät für Kundenbesuche nicht brauchbar, denn dort lauert typischerweise ein VGA-Beamer. USB-A ist selbstverständlich, je i-Gerät hat ein solches Verbindungskabel. Einen optischen Digital-Audioport erwarte ich bei einem "Pro" natürlich auch. Warum sollte ich sonst Pro kaufen?

VGA, Floppy Disk und serieller Port

Genau liebe Leute, am besten baut Apple noch VGA, Floppy Disk und serieller Port ein. Dann seid Ihr alle glücklich mit Euren heißgebliebten Analog-Schnittstellen.

Immer das Geheule wenn eine modernere, überlegene Schnittstelle kommt. Das gleiche Gejammer seit fast 20 Jahren wie beim bondi blue iMac. Da kann man nur noch den Kopf schütteln. Wenn es nach einigen Usern gingen, gäbe es nullkommanull Fortschritt.

Optical Audio Out? Wer professionell produziert, hat sowieso ein Interface am Start. Oder ist es etwa nicht so?

Mavericks war beim Release auch unbenutzbar, weil total verbuggt. Das geht mit jedem Release so. Bis die ganze Audio Hardware mit El Capitan lief, dauerte es mitunter sechs Monate. Das ist bei Sierra nicht anders. Ihr müsst ja nicht jedes OS Upgrade mitmachen! 10.11.6 läuft rock-solid hier und iCloud kann man bekanntlich komplett abschalten!

Das einzige was mich richtig nervt, ist dass es kein MagSafe bei den neuen MBP mehr gibt!

Das gleiche Gejammer?

Bert schrieb:
Immer das Geheule wenn eine modernere, überlegene Schnittstelle kommt. Das gleiche Gejammer seit fast 20 Jahren wie beim bondi blue iMac.
Nein, dass Gejammer ist ein anders - die Inhalte der Floppys haben wir damals gern auf CDs gebrannt (an die muss ich manchmal heute noch ran), dass war günstig und praktisch. Dringend benötigte Floppy-Laufwerke für z.B. die Kunden-Disketten gab es für 30 Mark - dafür gibt es heute vielleicht einen der vielen benötigten Adapter. Hier wird wirklich systematisch ein Teil der langjährigen Kundschaft verjagt.

Gruß Uli

Focusrite

Uli schrieb:
Ich komme gerade von einem Focusride Seminar (führender Hersteller von Soundkarten), die Reaktion auf das neue Laptop mit nur einem Schnittstellenanschluss war genau so vernichtend wie Sierra (mit Audio geht erstmal nichts)

hatte genug Zeit sich auf 3.1 einzustellen. das Gejammer kann ich nicht ernst nehmen. Die haben doch TB Interfaces, wo ist das Problem? Mein Tascam USB Interface geht auch nicht mehr, obwohl ich immer noch USB2 Anschlüsse habe, da müsste ich zurück zu Lion oder ML.

Und was geht mit Sierra nicht? Mein Lexicon Omega aus dem letzten Jahrzehnt läuft einwandfrei seit der ersten Beta, Logic sowieso und bei den PlugIns sehe ich auch noch keine Lücke

Und was träumst Du nachts?

MacManiac schrieb:
So ein Schwachsinn! Noch immer bestimmt der Kunde, was er will und was er kauft. Wenn Apple weiterhin teure Endgeräte verkaufen möchte, müssen sie bauen, was die Kunden brauchen bzw. wollen.

Der Kunde HÄTTE die Macht. Aber er hat sie nicht. Dazu wären kordinierte Aktionen möglichst vieler Kunden nötig. Wir bekommen es ja nicht mal hin einfach mal einen Monat nicht mehr bei Shell zu tanken, oder Aral oder Jet. Da wär mal Feuer unterm Dach. Egal und so machen die halt mit UNS was sie wollen

Aber hinter der Schnittstellenentscheidung stehe ich hundertprozentig. Und ich arbeitete schon beruflich mit den Kisten, da waren einige noch Quark im Regal. Sorry, aber den Profi Sprech kann ich nicht mehr hören...

Träumen?

gaffer schrieb:

Der Kunde HÄTTE die Macht. Aber er hat sie nicht.

Ich glaube eher das es am reflektionslosen verhalten vieler Apple-Kunden liegt, das Sie so wenig auf Kundenwünsche reagieren. Das ist ein spezifisches Problem, Mac-User sind perse vom "guten, richtigen und coolen" Handeln Apple's schon früher überzeugt gewesen und auch abhängig. Sie können nicht sagen: Nö, kauf ich mir ne andere Maschine. Deswegen geht( oder kann ) Apple oft an die Schmerz-Grenze der Leute. Hardwaretechnisch wie Finanziell.
Allein eine Verweigerung der Käufer würde Druck auf Apple machen, oder glaubst du, sie würden die Maschinen just for fun einfach weiterbauen? Apple?

DVD / Schnittstellen - Der Abgesang ist Apple Politik.
Wozu würde Apple sonst "unbenötigte" Hardware anbieten in form von DVD-Laufwerken, wo sie doch für Tod erklärt wurden? Weil sie genau wissen, das sie damit ihren Geräten eine versteckte Preiserhöhung verpasst haben und endlich das Hitzeproblem etwas besser in den Griff bekommen. Es sieht immer so aus, als wäre Apple uptodate, dem ist nicht so: Schnittstellen laufen normalerweise bei Apple 1-2 Jahre der Entwicklung hinterher, auch die upgrades. Ebenso die Hardware wie CPU, RAM und ganz besonders schlimm: die Grafikkarten.
Wovon redet man also hier?
Nicht vom tollen Top-Aktuellen Mac, sondern von Geräten die eigentlich zu Spät kommen, die jetzt auf den USB-C Zug aufspringen und diese Situation nutzen um den Leuten noch eine Preiserhöhung unter zu jubeln, auf eine Hardware die im freien Handel schon im - es-wird-immer-billier-modus läuft, weil sie über 1-1 1/2 Jahre alt ist.
Neu ist nur all das, was Apple weg läßt um die Geräte nutzlos noch dünner zu machen, damit einige Leute sagen können: Geil, wie dünn ! Klar, wenn nix mehr drin ist, siehe Tablet (sind ja eh einige Komponenten von eingebaut....)
Nepp, nicht kaufen, mehr kann ich dazu nicht sagen.

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HT - Gigabyte G5 Board, Skylake i7 6700k 4.0-4.5 Ghz, 32GB DDR4 Ram bis 128GB, 1TB SSD, 4TB HD, Nvidia GTX 1080, Corsair Silent Tower, Corsair Flüssigkühlung, Corsair 1050 W Netzteil, Blue-ray, USB 3.1 C + A, 2x Ethernet, SPDIF Audio...

Unterschiedliche Benutzer-Proritäten

Zur Umfrage:

"Halten Sie das neue MacBook Pro für einen Schritt in die richtige Richtung?", wird gefragt.

Und als Antwort steht zur Auswahl: ja / nein / weiss nicht

Ich habe mit "nein" geantwortet.

Aber das ist ist nur halb richtig.

Die richtige Antwort wäre: Das neue MacBook Pro 2016 macht einen guten Eindruck, die Touch Bar scheint eine interessante Neuerung zu sein, die neue Tastatur mit Minimal-Hub ist Geschmackssache, das schnelle und universelle TB3 mit USB-C Stecker ist ebenfalls willkommen, aber der Wegfall aller übrigen Schnittstellen passt mir nicht und die Preise sind grenzwertig.

Meine Konsequenz daraus war: Ich habe mir ein gebrauchtes MacBook Pro 13'' 2015 gekauft - mit 256er SSD. Bin noch nicht dazu gekommen, es auszuprobieren.

Ich war gestern im Apple Store und habe die beiden 13 Zoll-Modelle nebeneinander gestellt:

Das Modell 2015 und das Modell 2016 ohne Touch Bar.

Und meine Sympathien waren durchaus beim 2016er-Modell - vor allem auch bei 200g weniger Gewicht.
Wäre da nicht die Reduktion auf 2 Schnittstellen (bei den Touch Bar Modellen sind es dann 4 identische) - eben TB3/USB-C (plus der Koppfhörer-Anschluss - immerhin das!).

Nun ist das MBP 2016 so flach, dass tatsächlich kaum weitere Schnittstellen seitlich dranpassen. Eine USB-3 Mikro B Buchse wäre wohl möglich, Mikro-HDMI ebenfalls. Würde dann wiederum die richtigen Kabel erfordern.
USB-3 Micro B ist allerdings bei Harddisks durchaus üblich (schwierig einzustecken, weil +/-0 Verkanten erlaubt), Micro HDMI bei digitalen Kameras.

Immerhin gibt es ein paar interessante & bezahlbare (ca. 50 EUR) USB-C Multiport-Adapter - siehe z.B. den von MacGadget am 10. Nov. vorgestellten "HooToo" mit 3 USB-3A, 1 HDMI und sogar SD-Card Slot. Fehlt für mich privat nur noch Ethernet und Firewire - aber das könnte dann ein zweiter Adapter sein (konkret für mein neues (und schon wieder veraltetes) MBP 2015 sind es 2 Apple-TB-Einzeladapter - die übrigen Schnittstellen sind ja noch vorhanden).

Mein Fazit:
Technischer Fortschritt willkommen, komplettes Ausradieren aktuell noch üblicher Anschlüsse nicht.
Immerhin kann man sie per Adapter zurückholen.

Irgendwie typisch Apple: "Gib ihnen etwas (Touch Bar, TB3), aber nimm ihnen gleichzeitig etwas (MagSafe und alle alten Anschlüsse) - sie müssen hungrig bleiben (nach neuen Geräten)". Diese Taktik kennt man auch von Herstellern digitaler Kameras!

Mal abwarten, wie die Verbreitung von USB-C/TB3 voranschreitet und ob Probleme mit Peripheriegeräten dabei auftauchen.

Im Hier und Heute geht es jedenfalls mit USB-C/Thunderbolt alleine NICHT!!

Oh je!

Bereits im Titel der erste Schreibfehler - sorry!

-> Prioritäten

Sicher ein guter Rechenknecht, aber…

… und für das Aber verweise ich auf meinen Kommentar an dieser Stelle.

http://www.macgadget.de/News/2016/11/10/Für-das-neue-MacBook-Pro-USB-C-Dock-mit-HDMI-Speicherkartenslot-und-USB-A-Schnittste#comment-43753

Wer eine herkömmliche USB und HDMI Schnittstelle als veraltet bezeichnet, in dem Sinn dass die ja keiner mehr nutzt, der hat meiner Meinung nach den Bezug zur Realität verloren.
Wie schon angemerkt ist "Ausmisten" nicht perse schlecht, aber an der Stelle hätte Apple zu mindestens entsprechende Adapter mit dabei legen müssen. Dann wäre diese, aus meiner Sicht absolut berechtigte Kritik (hat nichts mit Schittstorm zu tun) definitiv weniger "laut" ausgefallen.

Natürlich wird Apple nicht zurückrudern und eine überarbeitetes Modell mit besagten Schnittstellen bauen, aber das Mitliefern eines Adapters wäre das Mindeste – erst recht für den Preis und der sonstigen Gängelung hinsichtlich separater Aufrüstbarkeit (Speicher, Ram, etc.)

vg.

Der Schritt von Apple beim neuen MBP 2016,

ist meiner Meinung nach nicht der richtige, aber er passt nur mehr als konsequent in Apples derzeitige Firmenpolitik und Produktportfolio.

Wir nutzen seit Anfang der 80er Apple II (davon funktionieren übrigens noch drei) und haben seit 1984 fast jeden Mac-Rechner bis heute mitgemacht und so auch die Höhen und Tiefen miterlebt, auch die Phase Mitte/Ende der 90er.
Und offen gesagt, haben wir vom Apple Event vor ein paar Tagen erheblich mehr erwartet und waren uns sogar sicher, dass da nicht nur ein neuer Macbook Pro kommt. So kann man sich irren.
Und meiner Meinung nach ist diese Vorstellung des neuen MBP ein heftigerer Tiefschlag für die User als Ende der 90er. Aber dies ist nur meine Meinung.

Da wir seit Anfang des Jahres "ein paar" Investitionen in neue Mac-Rechner zurückgehalten hatten, da wir auf den neuen Macbook Pro, auch neue iMac und einen neuen Mac Pro gewartet hatten, haben wir uns nun zu einem komplett anderen Schritt entschlossen, der halt nicht mehr macOS heißt, da wir auch unseren Mitarbeitern und deren Arbeitsplätze auch zukünftig verpflichtet sind.

Und wir finden uns als Kunde beim neuen Macbook Pro halt nicht mehr wieder und wir befürchten sogar, dass wir uns zukünftig noch viel weniger in Apple Produktportfolio, dass mittlerweile fast ausschließlich auf Consumer ausgerichtet ist, wiederfinden werden.
Vielleicht sollte Apple einfach mal seine Kunden besuchen und dort schauen, was dort alles so vorherrscht, wie außerhalb der Apple Zentrale gearbeitet wird und was benötigt wird.

Hauptkritikpunkte aus unserer Sicht, sind unter anderem die neuen Schnittstellen, die für "über die Jahre gewachsene Unternehmen", wie wir es sind, nicht passen. O.K. Adapter wären eine Lösung, verstellt aber den Blick auf die Realität. Bei uns muss im übrigen jeder Mac an einen Ehternetanschluss, nur in ganz wenigen Ausnahmefällen gibt es wireless in unseren Räumlichkeiten.
Und immere dünnere und leichtere Geräte mag ja ein Ansatz sein, aber Gewicht und Abmessungen wie bei einem MBP late 2011 wären für uns völlig ausreichtend.
Und wer braucht dies OLED ? Da würden mich mal persönlich die Usability Tests interessieren.
Bei uns hängen an den meisten MBP externe Monitore und da ist halt das MBP zugeklappt.
Von HDMI möchte ich erst gar nicht anfangen zu reden.

Sei es wie es nun ist.
Unser vor ein paar Jahren eingeleiteter Schritt sich auch auf andere Plattformen abzustützen hat uns hier nur mehr als bestätigt und wird nun auch konsequent eingeleitet und umgesetzt. Oder anders gesagt, wir werden nach nunmehr mehr als 30 Jahren anderen Plattformen die entsprechende Priorität zuordnen und den Mac nach und nach "verabschieden".

Schade, aber Apple hat den Anwendern mit dem neuen MBP mehr als deutlich zu verstehen gegeben, dass die Hauptzielrichtung der Consumer ist. Wir fallen somit aus Apple Kundenportfolio heraus.
Wir benötigen halt unsere Geräte um Geld zu verdienen und nicht um Design-Preise zum Anschauen auf den Tisch zu stellen.
Schade, aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Somit hatte die Vorstellung der neunen MBP auch etwas Gutes und eine klare Ansage an die User und dies war für uns eine mehr als eindeutige Entscheidungsgrundlage.

Re: nix für Musikproduzenten

Uli schrieb:
Ich komme gerade von einem Focusride Seminar (führender Hersteller von Soundkarten), die Reaktion auf das neue Laptop mit nur einem Schnittstellenanschluss war genau so vernichtend wie Sierra (mit Audio geht erstmal nichts)

Das kann ich nicht bestätigen. Seit Yosemite, also drei Releases, arbeite ich mit dem Produkt eines anderen führenden Herstellers professioneller Audio-Interfaces völlig störungs- und unterbrechungsfrei. Vielleicht hat man mit Focusrite nur nicht die richtige Wahl getroffen, wenn deren Anpassung der zugehörigen Software sich als derart problematisch erweist?

Wohlgemerkt, ich behaupte nicht, dass dem so sei. Nur, dass man die Ursache für Anpassungsprobleme vielleicht an der falschen Stelle sucht. Ketzerisch ausgedrückt, wäre Apple selbstredend ein wohlfeiler Sündenbock, wenn die eigenen Treiber unflexibel geschrieben sind. Da lenkt es die eigenen Kunden schön ab, wenn man bei auftretenden Schwierigkeiten reflexartig auf den Hersteller des Betriebssystems verweist.

Re: Focusrite

gaffer schrieb:
Mein Tascam USB Interface geht auch nicht mehr, obwohl ich immer noch USB2 Anschlüsse habe, da müsste ich zurück zu Lion oder ML.

Und was geht mit Sierra nicht? Mein Lexicon Omega aus dem letzten Jahrzehnt läuft einwandfrei seit der ersten Beta, Logic sowieso und bei den PlugIns sehe ich auch noch keine Lücke

Wenn man ein MacBook Pro der oberen Riege kauft, muss man den Preis für ein Dock schlicht einkalkulieren. Der Kaufpreis des Geräts setzt sich aus der Hardware, dem Dock, den nötigen Adaptern und sonstigem Zubehör zusammen. Wenn er insgesamt zu hoch ist, kommt das Produkt nicht infrage.

Ich verstehe nicht recht, was daran so schwer ist. Man beschwert sich ja auch nicht darüber, dass sich ein ausgestellter Grundpreis erhöht, weil die Mehrwertsteuer aufgeschlagen werden muss. Erst mit allem nötigen Zubehör ist dieses Produkt komplett. Da muss man eben selbst nach dem eigenen Bedarf - den Apple nicht kennen kann - kombinieren und danach zusammenrechnen und kann nicht den Grundpreis des Geräts an sich als Maßstab ansetzen.

Ich brauche für mein Setup fünf USB-A Steckplätze und einmal FW 800. Da könnten Apple noch so viele Schnittstellen in ihre Geräte bauen, es würde dennoch nicht reichen. Auch das kleine Dock von Belkin genügt dafür nicht. Demnach wird es wohl wieder das von OWC werden. Einmalige Anschaffung, mobil dazu die nötigsten Adapter, und gut ist.

Das nur als allgemeine und zustimmende Stellungnahme. Auch das Tascam könnte an einem Dock natürlich weiter betrieben werden. Deshalb kann ich die Klagelitanei ebenfalls nicht verstehen, die gerade durchs Netz hallt.

Grundsätzlich ist es mehr als begrüßenswert, dass die alten Zöpfe überholter Schnittstellen endlich abgeschnitten werden.

Äpfel, Birnen, Bananen

Moranaga schrieb:
Wenn man ein MacBook Pro der oberen Riege kauft, muss man den Preis für ein Dock schlicht einkalkulieren. Der Kaufpreis des Geräts setzt sich aus der Hardware, dem Dock, den nötigen Adaptern und sonstigem Zubehör zusammen. Wenn er insgesamt zu hoch ist, kommt das Produkt nicht infrage.

Apfel vs. Birne I
Es geht NICHT um die ggf. 30,- bis 50,- EUR Mehrkosten! Es geht um die Praktikabelität eines Produkt für den Geschäftseinsatz. Hört endlich auf so zu tun, als wären nur Videoartisten, Musiker u.ä. Pros. Das ist albern.
Ihr seid nur einige von vielen anderen.

Moranaga schrieb:
Ich brauche für mein Setup fünf USB-A Steckplätze und einmal FW 800. Da könnten Apple noch so viele Schnittstellen in ihre Geräte bauen, es würde dennoch nicht reichen. Auch das kleine Dock von Belkin genügt dafür nicht. Demnach wird es wohl wieder das von OWC werden. Einmalige Anschaffung, mobil dazu die nötigsten Adapter, und gut ist.

Apfel vs. Birne II
Wenn ich im Studio/Büro etc. sitze ist das generell eine ganz andere Nummer. Ein Laptop ist ein Laptop, weil man damit mobil und standortunabhängig agieren kann und möchte. Und wenn ich mich jetzt geschäftlich zur Besprechung, Briefung, Schulung, etc. mit meinem Kunden treffe, dann kann ich mit dem USB-A den kleinsten gemeinsamen Nenner nutzen. Das gleich gilt für HDMI.
Genau aus diesen Gründen, weil die Welt da draußen halt einfach anders tickt und funktioniert, ist auch das iPad auf Dauer ein Rohrkrepierer. Die Verkaufszahlen brechen nicht umsonst ein (nicht nur für Apple), weil die Leute merken, dass es nur ein Satellitengerät ist, und nicht etwas, wo mit man wirklich arbeiten kann. Es ist unmöglich, z.B. eine Numbersdatei mit langen Formeln auf dem iPad zu erstellen. Man kann die Datei hinterher auf dem iPad nutzen, das Programmieren selber ist eine Zumutung.
Und ein geschäftlich zu nutzender Laptop ohne gängige USB-A Schnittstelle ist einfach ungeheuerlich schlecht konzipiert.

Es stellt doch überhaupt keinen praktischen Mehrnutzen dar, dass so ein Laptop dann 3mm dünner ist. Soviel Platz habe ich immer noch in jeder Tasche. Dieses immer Dünner ist genauso ein reines Marketing-Blahblah, wie damals die 0,3 Ghz mehr Taktfrequenz bei den Prozessoren. Dann soll Apple lieber den Platz für mehr Akku nutzen. Oder sie sollen sagen, wir wollen einfach möglichst wenig Aluminium verbrauchen!

Moranaga schrieb:
Grundsätzlich ist es mehr als begrüßenswert, dass die alten Zöpfe überholter Schnittstellen endlich abgeschnitten werden.

Habe ich nichts dagegen, aber es ist ein zu krasser Schritt, weil, ich wiederhole es gerne, USB-A keine proprietäre und schon gar keine bereits auslaufende Schnittstelle ist!

vg.

Genial!

Also, ich finde das MacBook Pro genial! Man kann so viel anschließen, wie nie zuvor – im Moment noch mit dem einen oder anderen Adapter. Das wird sich aber schnell legen, denn das ist nur in der Übergangszeit.

Man kann auch alles überall anschließen, es funktioniert immer. Es hat die schnellste SSD aller Fertig-Computer. Nur im Selbstbau bekommt man SSDs, die minimal schneller sind.

Das einzige, was ich zu kritisieren habe, ist, dasses das weder bei den iMacs, noch bei den Mac Pro gibt. Aber das kommt vielleicht noch.

Das, was ich besonders gut finde, ist, dass man sich jetzt superschnelle Grafikkarten an den USB-C-Anschus anschießen kann um Berechnungen in den entsprechenden Programmen zu beschleunigen. Auch zum Spielen sind die gut geeignet. Dann allerdings nur mit einem an die GPU angeschlossenen Monitor. (Ja, ich weiß, technisch ging das auch schon mit Thunderbolt 1, ich nutze es ja. Ist aber ein ziemliches Gefrickel.)

Re: Äpfel, Birnen, Bananen

Jaab_Wood schrieb:

Apfel vs. Birne I
Es geht NICHT um die ggf. 30,- bis 50,- EUR Mehrkosten! Es geht um die Praktikabelität eines Produkt für den Geschäftseinsatz. Hört endlich auf so zu tun, als wären nur Videoartisten, Musiker u.ä. Pros. Das ist albern.
Ihr seid nur einige von vielen anderen..

Überraschung: Ich bin IT-Professional. Für meine tägliche Arbeit brauche ich genau einen Ethernet- und einen VGA-Adapter. Mit dem alten wie dem neuen MBP. Ich sehe wirklich nicht, was Apples Entscheidung daran ändert. Für mich ist das Einsatzszenario auch in der Hinsicht nach wie vor dasselbe.

Was nicht heißen soll, dass es anderen damit nicht eventuell anders geht.

Jaab_Wood schrieb:

Apfel vs. Birne II
Wenn ich im Studio/Büro etc. sitze ist das generell eine ganz andere Nummer. Ein Laptop ist ein Laptop, weil man damit mobil und standortunabhängig agieren kann und möchte. Und wenn ich mich jetzt geschäftlich zur Besprechung, Briefung, Schulung, etc. mit meinem Kunden treffe, dann kann ich mit dem USB-A den kleinsten gemeinsamen Nenner nutzen. Das gleich gilt für HDMI..

Nicht böse sein, aber ich halte das für eine vorgeschobene Argumentation. Es gibt USB-A/C Kombi-Sticks. Erstes Problem gelöst. Das zweite löst ein HDMI-Adapter. Auch das ist für die Übergangszeit jetzt nicht gerade ein Showstopper.

Jaab_Wood schrieb:
Und ein geschäftlich zu nutzender Laptop ohne gängige USB-A Schnittstelle ist einfach ungeheuerlich schlecht konzipiert.

Da bin ich zwar gänzlich anderer Meinung, aber ich komme auch noch einmal auf den letzten Satz meiner Einleitung zurück: "Dann kommt das Produkt nicht infrage", und man wählt eben ein anderes und einen anderen Hersteller. Wo ist denn da das Problem?

Gerade im Geschäftsbereich sollte man m. E. so flexibel sein, das jeweils wirtschaftlichste und effizienteste Produkt für den eigenen Use-Case einzusetzen. Wenn das MBP damit nicht deckungsgleich zu bringen ist, dann ist das doch nicht Apples Schuld! Dann wählt man eben etwas anderes, Lenovo, HP, Dell, Fujitsu, was auch immer, und gut ist.

Noch einmal, nicht böse sein, aber mich erinnert diese Argumentation ein bisschen an XP-Anwender, die sich um nichts in der Welt von dem gewohnten Betriebssystem trennen wollen, an dessen alltägliche Schmerzdosen sie sich so sehr gewöhnt haben.

Jaab_Wood schrieb:
Es stellt doch überhaupt keinen praktischen Mehrnutzen dar, dass so ein Laptop dann 3mm dünner ist.

Für mich spielt das dadurch verringerte Gewicht eine sehr große Rolle, gerade bei einem mobilen und standortunabhängigen Einsatz.

Unsere Sichtweisen kommen nicht überein – nicht schlimm :-)

Moranaga schrieb:
Überraschung: Ich bin IT-Professional. Für meine tägliche Arbeit brauche ich genau einen Ethernet- und einen VGA-Adapter. Mit dem alten wie dem neuen MBP. Ich sehe wirklich nicht, was Apples Entscheidung daran ändert. Für mich ist das Einsatzszenario auch in der Hinsicht nach wie vor dasselbe.

Dem ist so, ich habe aber auch nicht von diesen Schnittstellen gesprochen. Braucht man im Rahmen einer Kundensession auch nicht.

Moranaga schrieb:
Nicht böse sein, aber ich halte das für eine vorgeschobene Argumentation. Es gibt USB-A/C Kombi-Sticks. Erstes Problem gelöst. Das zweite löst ein HDMI-Adapter. Auch das ist für die Übergangszeit jetzt nicht gerade ein Showstopper.

Ich bin nicht böse - hoffe Du auch nicht, aber wir haben einfach unterschiedliche Sichtwiesen. Ich würde sagen, Du siehst es nur aus Deinem Blickwinkel und ich betrachte mehr die Kunden und deren üblichen Stand.
Und irgendwie kommen wir nicht auf des Pudels Kern. Ich hasse diese Adapter-Orgien und daran an 1000 Dinge denken zu müssen, nur um STANDARD-SCHNITTSTELLEN nutzen zu können.

Und einen USB-A/USB-C Stick verschenkt man nicht einfach mal so, bzw. hat ein Kunde den nicht unbedingt auch schon bereit liegen… aber nicht schlimm, kauf Dir doch noch dies, kauf dir doch noch das, etc. Es geht hier nicht um Extras, es geht hier um Standards – aktuelle Standards in breiter Massenanwendung… Nein ich bringe jetzt nicht das Beispiel, von Autos und Straßen… ;-)

Aber klar ist das alles nur temporärer Natur und natürlich redet in 2 – 3 Jahren auch keiner mehr drüber, weil ggf. 50% der Nutzer dann auch einen USB-C Stick haben (oder was weiß ich). Vielleicht entscheidet Apple dann gar keine Schnittstellen mehr zu verbauen, weil alles über Bluetooth/WLAN geht… Dann ist das MBP nur nur 4mm dick hat, dann aber ein Bend-Gate… Seis drum.

Moranaga schrieb:
"Dann kommt das Produkt nicht infrage", und man wählt eben ein anderes und einen anderen Hersteller. Wo ist denn da das Problem?
Gerade im Geschäftsbereich sollte man m. E. so flexibel sein, das jeweils wirtschaftlichste und effizienteste Produkt für den eigenen Use-Case einzusetzen. Wenn das MBP damit nicht deckungsgleich zu bringen ist, dann ist das doch nicht Apples Schuld! Dann wählt man eben etwas anderes, Lenovo, HP, Dell, Fujitsu, was auch immer, und gut ist.

Sorry, dass ist jetzt hanebüchen. Schon mal was von TCO gehört? Was hilft mir ein billigeres oder anderes System, wenn meine gesamten Prozesse, Programme, etc. damit viel unwirtschaftlicher werden, bzw. nicht mehr zu betreiben sind.
Es ist natürlich ein Fluch, dass man bei Apple von einen einzigen Hardware-Hersteller abhängig ist. Was gäbe ich für einen guten Clone auf dem macOS laufen würde… 

Aber jeder andere Hersteller auf Basis eines Windows-Systems ist keinerlei Alternative für mich. Windows tue ich mir nicht mehr an – seit 20 Jahren nicht mehr und auch zukünftig nicht – und das hat nichts, aber auch gar nichts mit XP-Mentalität zu tun oder dem Wunsch, dass das letzte Databecker Programm noch laufen soll oder bei Firmen die ihre sebstgestrickten an IE 6 angepassten Schrunzskripte noch einsetzen müssen, weil in den IT-Abteilungen nur Windows-Admins sitzen.
Habe ich oft genug erlebt.

Moranaga schrieb:
Für mich spielt das dadurch verringerte Gewicht eine sehr große Rolle, gerade bei einem mobilen und standortunabhängigen Einsatz.

Gewicht hat nicht zwangsläufig was mit den Abmaßen zu tun und auch hier ist der gewonnen Unterschied zum alten MBP nur marginal und höchsten in Bezug auf geringere Transportkosten für Speditionen, bzw. für Apple von Vorteil.

The most revolutionary innovation since ...

Gerhard Uhlhorn schrieb:
Also, ich finde das MacBook Pro genial! Man kann so viel anschließen, wie nie zuvor – im Moment noch mit dem einen oder anderen Adapter. Das wird sich aber schnell legen, denn das ist nur in der Übergangszeit. ...

Man könnte auch "so viel anschließen, wie nie zuvor", wenn Apple zusätzlich noch einen USB-A Port auf der einen und einen HDMI auf der anderen Seite eingebaut hätte. Und mit ganz viel Goodwill auch noch Ethernet.
Müsste bei dem Preis eigentlich drinliegen.

Dann wären wir hier vermutlich nicht am disputieren.

Mit dem Wort "genial" gehe ich im Zusammenhang mit Apple etwas sparsam um.
Der neue Anschluss ist vielseitig und die Touch Bar eine interessante Innovation. Alles Weitere überlasse ich dann Apples Marketing Abteilung mit "The most revolutionary innovation in the universe since the beginning of time" oder so ähnlich.

Aber Apple wäre nicht Apple, wenn sie das Neue und das Alte nebeneinander bestehen lassen würden, zumindest so lange das Alte keinesfalls veraltet ist, was die "Usability" und Verbreitung betrifft.

Stattdessen radikaler Schnitt - diesmal mit Adapter-Reigen = ein paar lose Teile mehr, die man keinesfalls vergessen darf. Und die dem "All in One"-Prinzip des Notebooks widersprechen.

Abgehobene Apple-Arroganz eben - ist im Kaufpreis inbegriffen.

Ob man darüber jubelt oder protestiert ist auch Charaktersache - ich lasse mich nicht gerne bevormunden, auch wenn es - an der Sonne gereift direkt aus Kaliforniens Think Tank No 1 - angeblich ohne Abtriche genial und ausschliesslich zu meinem Besten ist.

wenn es denn so einfach wäre :-)

Moranaga schrieb:
Uli schrieb:
Ich komme gerade von einem Focusride Seminar (führender Hersteller von Soundkarten), die Reaktion auf das neue Laptop mit nur einem Schnittstellenanschluss war genau so vernichtend wie Sierra (mit Audio geht erstmal nichts)

Das kann ich nicht bestätigen. Seit Yosemite, also drei Releases, arbeite ich mit dem Produkt eines anderen führenden Herstellers professioneller Audio-Interfaces völlig störungs- und unterbrechungsfrei. Vielleicht hat man mit Focusrite nur nicht die richtige Wahl getroffen, wenn deren Anpassung der zugehörigen Software sich als derart problematisch erweist?
....

Darum geht es mir nicht, aus gutem Grund arbeite ich auch nur noch mit klassenkompatiblen Interfaces (das Lexicon Omega habe ich übrigens auch noch - das ist aber wirklich nur Spielzeug mit 48kHz und USB1.1, und nichts professionelles). Nachdem ich gemerkt hatte, dass Tascam es auch aufgegeben hat, Treiber für Macs immer neu zu entwickeln arbeite ich mit Mackie - eine vernünftige Systemanpassung für Geräte mit speziellen Funktionen wäre aber dennoch wünschenswert ..

Focusrite habe ich erwähnt, weil mir dort gerade die aktuellen Zusammenhänge aus Entwicklersicht erklärt wurde - so niedlich und einfach, wie sich es hier viele offenbar vorstellen, ist es wirklich nicht. Warnungen vor Sierra bekam ich beispielsweise auch von Waves, Plugin Alliance, NI, Avid, und einigen anderen Herstellern, deren Software ich benutze ...

Die Sache mit "alles an einen Anschluss" hatte ich vor ein paar Jahren auch mal anvisiert: MBP ->Thunderboltdisplay, und der ganze Zoo, etwa 12 Geräte, dann an dem Display. Am Thunderbolt-Ausgang des MBPs wurde es ständig glühend heiß - nach dem dritten Motherboard auf AppleCare-Kosten habe ich dann begriffen, dass man so etwas nur in Ausnahmesitiationen machen sollte, und nicht 6 Tage die Woche täglich 12 Stunden. Aber vielleicht hat das OLED-Teil ja kühlende Wirkung auf den USB-C Anschuss :-))))

Gruß Uli

Alternativen...

Ich will mal einen anderen Aspekt bringen. Ich bin bisher noch immer auf meinem MBA von 2013. Angeschlossen - meistens - am TB Display - zugeklappt, dahinter gehängt, - also nichts mit neuer TouchBar. Das MBA vereint für mich Tragbarkeit (Gewicht, Abmessungen, und vor allem Akkulaufzeit) sowie eben die Möglichkeit, es auch stationär zu verwenden. Das Display mobil ist zwar nicht "Retina", aber ehrlich gesagt ist mir das egal - dafür spiegelt es weniger.

Ich hätte schon gehofft, dass ich etwas Neues bekomme. Vor allem, was die Plattenkapazität angeht - da bin ich mit 500 GB immer etwas am Limit, und wenn ich Versionssicherungen machen will (etwa TimeMachine oder Carbon Copy Cloner), dann muss ich praktisch immer eine externe Platte anschliessen (Samsung T1 oder T3).

Was ich sehr oft unterwegs brauche ist ein direkter Anschluss des Projektors - entweder via HDMI/Display Port, oder VGA.

Für VGA habe ich den kleinen Adapter dabei. Was ich auch oft brauche, ist die Möglichkeit, allerlei USB Geräte nachzuladen.

Nachdem jetzt für mich deshalb das neue MBP nicht so überzeugend war, habe ich mich nach Alternativen umgeschaut.

Ich bin ziemlich schnell fündig geworden:

Die SSD kann man mit einer 1 TB SSD von OWC ersetzen. Nachteile - neben ein wenig Frickelei am Anfang - sind, dass die Platte mehr Energie braucht und auch langsamer ist. Die Geschwindigkeit ist aber im MBA von 2013 nicht wirklich viel geringer, bei neueren Modellen mag das anders sein. Einziger Minuspunkt daher wg. der Batterielaufzeit, aber dazu kann ich noch nichts Endgültiges sagen, weil momentan das Teil noch mehr Energie braucht, während sein Indexer läuft - das wird auch noch ein paar Tage so gehen.

Die versionierten Backups kann man nicht wirklich mit TimeMachine lösen, weil man bei TimeMachine nicht pro Target angeben kann, was man sichern will. Bislang hatte ich Carbon Copy Cloner nur als Komplettbackup verwendet, und jetzt habe ich es mir eben noch einmal angeschaut. Es hat kein cooles (und Rechenzeitfressendes) UI für das Restore wie etwa TimeMachine, aber es kann jede Auswahl von Daten jederzeit irgendwo hin sichern. Also habe ich mir eine "TarDisk" (findet man unter dem Namen) gekauft, mit 256 GB. Das coole ist, das Teil passt in den SD Card Slot des MBA. Es hat ein Programm dabei, womit man das "seamless" zum Erweitern der internen Platte verwenden kann, aber das brauche ich nicht, weil ich einerseits gerne weiss, wo genau meine Daten sind, andererseits gerade ja die SSD erweitert hatte. Aber es eignet sich eben als Lösung für das Backup-Problem: Ich habe jetzt "immer drin" 256 GB externen Speicher, von dem ich so rund 200 GB für Benutzerdaten nutze. Beschickt wird das ganze mit CarbonCopyCloner, einmal pro Stunde - und obwohl das technisch gesehen nur eine SSD mit vielleicht 70 MB/s Durchsatz ist, dauert das differenzielle Backup typischer Weise weniger als 2 Minuten (technisch ist CCC ein Frontend über rsync). Und für's Restore, wo's eben kein schönes UI gibt, habe ich eine kleine Lösung selbst geskripted, die sich als deutlich effizienter herausstellt als das TM Frontend - bei TM muss ich immer eine ganze Weile warten, bis er dann mal zeigt, was an Backups da ist von der Datei oder dem Folder, den ich brauche. Bei meiner Lösung geht das sehr viel schneller. Hier ist das Shellskript: http://github.com/mnott/cccrestore/

Damit habe ich, wie ich es sehe, für rund 800 Steine (SSD + TarDisk) die Lebenszeit des MBA deutlich erhöht - ohne wirklich gravierende Zugeständnisse. Ja, es ist nicht so schnell wie neuere Modelle, aber ehrlich gesagt, für richtig anstrengende Sachen (etwa, Videokompression) habe ich eine Box im Keller, die das für mich macht (siehe http://github.com/mnott/vcompress).

Vielleicht hilft's ja dem einen oder der anderen...

M

MBP Überhitzung

Uli schrieb:

Die Sache mit "alles an einen Anschluss" hatte ich vor ein paar Jahren auch mal anvisiert: MBP ->Thunderboltdisplay, und der ganze Zoo, etwa 12 Geräte, dann an dem Display. Am Thunderbolt-Ausgang des MBPs wurde es ständig glühend heiß - nach dem dritten Motherboard auf AppleCare-Kosten habe ich dann begriffen, dass man so etwas nur in Ausnahmesitiationen machen sollte, und nicht 6 Tage die Woche täglich 12 Stunden. Aber vielleicht hat das OLED-Teil ja kühlende Wirkung auf den USB-C Anschuss :-))))

Gruß Uli

Ich habe 6 Jahre lang mit MBPs professionell gearbeitet. Dabei sind mir 2 Geräte nach jeweils 3 Jahren gestorben (MBP 2006 und 2011), beide durch Überhitzung. Danach habe ich es aufgegeben und habe jetzt einen iMac und ein Air

Das 2006er Modell wurde mir auf Kulanz repariert. Das 2011er nicht, da der Rechner gar nicht mehr starten konnte.

Mein Fazit aus dieser Zeit: MacBook Pro war nie Pro. Ich habe normal damit gearbeitet (CS6). D.h. der Prozessor war in der Regel nicht stark belastet, nur liefen die Geräte halt jeden Tag zehn Stunden. Ich hatte sogar die ganzen 6 Jahre einen Aluständer mit Lüftern um die Gräte zusätzlich zu kühlen - hat alles nichts gebracht.

Seit dem Kaufe ich jetzt nur noch jeweils das billigste Modell. Auf keinen Fall mehr Prozessor-Upgrades, da die in der Regel immer heißer sind. Wobei ich aber immer noch das gleiche Geld wie früher zahle, da ich jetzt Ram und SSD von Apple mitkaufen muß.

So so....da muß Senf drauf...

Bert schrieb:
Genau liebe Leute, am besten baut Apple noch VGA, Floppy Disk und serieller Port ein. Dann seid Ihr alle glücklich mit Euren heißgebliebten Analog-Schnittstellen.
Immer das Geheule wenn eine modernere, überlegene Schnittstelle kommt. Das gleiche Gejammer seit fast 20 Jahren........

Überlegen ist ein für mich zwiespältiges Wort. Wenn man von "überlegen" spricht (besser, schneller, stärker etc.), ist meisten "überlegen" im Sinne von Nachdenken etc.. völlig ausgeblendet. Mein Frage ist, wie kann eine Schnittstelle überlegen sein? Sie ist meiner Meinung nach vielleicht schneller, kompatibler (was bei usb-c ja nun nicht der Fall ist) aber nicht überlegen, da sie ja sowieso die "alten" ersetzen soll / wird.
Für mich spricht z.Z. nichts gegen ein friedliches Miteinander.
Das gleiche betrifft den begriff Modern. Das suggeriert einem, das Modern zwangsläufig Besser ist, so ein Unfug. Es gibt soviel Modernes was besser niemals das Licht dieser Welt erblickt hätte......
Zudem sich mir die Frage stellt: was will Apple? Gehts nur noch um DÜNN und DESIGN? Sie haben doch ein MacBook Air, iPad soll das Laptop doch Laptop bleiben. Ach ja, ich vergass, das nennt man ja Fortschritt...was für ein Zirkus.
Ich finde die PC Boards gut weil : Trotz der Einführung von USB-C (schon etwas länger als Apple den hat), gibt es sogar noch einen I/O Port, 2 Ethernet und jede menge anderen Schnittstellen , die meisten modernen GraKa'S (welche Apple nur seltenst aktualisiert) haben in der Regel sogar noch einen DVI Port, neben min. 4 modernen "überlegenen" Ports.
Sie können es sich, im Gegensatz zu Apple, also Leisten mit älteren Geräten zu Kommunizieren, weil die doch noch oft im Einsatz sind.
Dem Anspruch von Aktuell, Modern, Schnell etc. wird Apple so gesehen nichtmal gerecht weil ihre Geräte
1. Viel zu Spät aktualisiert werden
2. Sie dann noch Inkompatibel sind (Von wegen Using out of the Box, erstmal Adapter kaufen und hoffen das sie mit meiner Hardware funktionieren)
3.Für weniger und älteres mehr verlangen
4.Nicht Nachrüstbar / Erweiterbar (nur extern oder ist das gerade Modern?)
5. Halbe CPU Leistung...

Mein HT ist unter Last Leiser als der aktuelle 27" iMac (die unterschiede in "überlegender" Grafikleistung und CPU-Speed möchte ich hier lieber nicht auflisten....), seit 7 Monaten läuft er im Dauereinsatz bei einer Betriebstemperatur von max. 48°....ich kann mir keinen besseren "Mac" vorstellen uind ich kann ohne leistungs Einbußen 4 hochauflösende Monitore dran Hängen und brauche für nichts ein Adapter oder ein externes Gehäuse...das ist für mich Zeitgemäß, auch wenn der Tower nicht aus Alu ist!

____________________________________________________________________________________________________________________________
HT - Gigabyte G5 Board, Skylake i7 6700k 4.0-4.5 Ghz, 32GB DDR4 Ram bis 128GB, 1TB SSD, 4TB HD, Nvidia GTX 1080, Corsair Silent Tower, Corsair Flüssigkühlung, Corsair 1050 W Netzteil, Blue-ray, USB 3.1 C + A, 2x Ethernet, SPDIF Audio...

Vorsicht...

...ich weiss nicht, ob es bei Dir zutrifft. Aber eine Kontrolle ist es allemal wert. Ich habe in der Vergangenheit sowohl wiederholt Probleme mit der Wärmeleitpaste gesehen:

MBA: http://www.mnott.de/thermal-problem-with-macbook-air-2013/
MBP: http://www.mnott.de/removing-fan-noise-and-heat-problems-with-macbook-pro/

als auch mit der Führung des Luftstroms:

http://www.mnott.de/drilling-holes-into-your-macbook-air/

Vielleicht hilft es ja :-)

M

Frage zum HT

Hi.

Ich habe in der Vergangenheit mit HT rumgemacht, weil ich irgendwie zu blöd war, zu sehen, dass man nicht Compressor braucht, um Videos zu komprimieren...

http://github.com/mnott/vcompress

Damals habe ich HT in einer VMWare installiert und auf einem nicht langsamen Server laufen lassen.

Das war

a) Arschlangsam
b) Nicht wirklich updatebar.

Wie ist das so heute nach Deiner Erfahrung? Damals kommt ich einfach nicht mal hergehen und das System updaten - das lief dann typischer Weise nicht.

Ist das heute noch so, oder ist man da weiter?

Schönen Dank!

M

Löcher bohren

mnott schrieb:
...ich weiss nicht, ob es bei Dir zutrifft. Aber eine Kontrolle ist es allemal wert. Ich habe in der Vergangenheit sowohl wiederholt Probleme mit der Wärmeleitpaste gesehen:

MBA: http://www.mnott.de/thermal-problem-with-macbook-air-2013/
MBP: http://www.mnott.de/removing-fan-noise-and-heat-problems-with-macbook-pro/

als auch mit der Führung des Luftstroms:

http://www.mnott.de/drilling-holes-into-your-macbook-air/

Vielleicht hilft es ja :-)

M

Bei meinem älteren MBP habe ich mal die Wärmeleitpaste ausgetauscht. Das hat aber nicht all zu viel gebracht (ca 5°). Ich hätte wohl auch gleich in alle Geräte Löcher bohren sollen. Das habe ich früher auch schon mal gelesen, daß das > 10° Grad bringt. Was letztendlich aber auch zeigt, daß die Kühlung in den Geräten nicht richtig konstruiert ist.

Ab wann ist vergangenheit....

mnott schrieb:
Hi.
................Das war

a) Arschlangsam
b) Nicht wirklich updatebar.

Wie ist das so heute nach Deiner Erfahrung? Damals kommt ich einfach nicht mal hergehen und das System updaten - das lief dann typischer Weise nicht.

Ist das heute noch so, oder ist man da weiter?

Schönen Dank!

M


Die meisten Boards (Asus, Giga...)haben vom Bios her schon die Option eines "anderen OS" implementiert. Bei der Bios Einstellung: Betriebssystem - fremdes OS, werden Win-spezifische Features deaktiviert und eine art Kompatibilitätsmodus aktiviert. Dann noch den I/O Port deaktivieren und vom USB Stick Booten und El Capitan Installer starten...geht ziemlich flott.
Das heißt OS X wird nativ auf der PC-Hardware installiert wie auf einem original Mac (klar, Mac's sind ja Hardwaremässig auch nur noch PC's).
Mir sind virtuelle Lösungen immer zu lahm.
W-Lan, Audio, Bluetooth läuft alles wie gewohnt, ich kann auch ganz regulär Systemupdates durchführen, User von der Time Machine importieren, mein Apple Trackpad und die Apple mouse nutzen...kein unterschied, außer das es alles viel schneller geht und ich auch endlich vernünftige Framerates habe.....
Wir haben 3 HT Testgeräte bei uns laufen, eines läuft seit ca. 1 1/2 Jahren völlig störungsfrei (Hashwell), meiner seit Mai (Skylake). Der Snow-Leo "rennt" schon über 3 Jahre......
Wir hatten wegen SL damit angefangen, die neueren Mac's liessen SL Installation nicht mehr zu und was schnelles gab es nicht in der Mac-Welt, da sind wir auf dieses verfahren gestoßen........
Hoffentlich stellt Mac die Pro-Serie ein und gibt OS X frei, können sie von mir aus für 300 euro verkaufen...Dann wird OS X das führende OS werden..allerdings nicht auf Apple Hardware.

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HT - Gigabyte G5 Board, Skylake i7 6700k 4.0-4.5 Ghz, 32GB DDR4 Ram bis 128GB, 1TB SSD, 4TB HD, Nvidia GTX 1080, Corsair Silent Tower, Corsair Flüssigkühlung, Corsair 1050 W Netzteil, Blue-ray, USB 3.1 C + A, 2x Ethernet, SPDIF Audio...

Re: HT

Danke für die Information!

Nur - verwendet Ihr jetzt nur SL oder habt Ihr auch Erfahrung mit neueren Versionen?

Re: Alternativen...

Noch als update dazu, ich habe das mal etwas genauer zusammengefasst:

http://www.mnott.de/alternative-scenarios-to-the-new-macbook-pro/

Nein

mnott schrieb:
Danke für die Information!

SL ist der älteste, ich nutze El Capitan, der andere ML obwohl der auch bald ELC installiert bekommt.

USB-C

X-Rayer schrieb:
Man könnte auch "so viel anschließen, wie nie zuvor", wenn Apple zusätzlich noch einen USB-A Port auf der einen und einen HDMI auf der anderen Seite eingebaut hätte.
USB-C kann jeder gebrauchen, der Port braucht.
HDMI kann nicht jeder gebrauchen, USB-A auch nicht.

Was nützt mir ein Gerät, was voller Ports ist, die ich nicht benötige?!?