Erstes Update für E-Mail-Client Spark – deutsche Oberfläche kommt in wenigen Wochen

In der letzten Woche hat der Softwarehersteller Readdle eine Mac-Version des E-Mail-Clients Spark veröffentlicht, nun legte das Unternehmen ein erstes Update für das kostenlose Programm vor. Die Version 1.0.1 verbessert die Stabilität, optimiert das Oberflächendesign und behebt viele Fehler. Zudem lässt sich der Benachrichtigungston nun anpassen. Auf MacGadget-Anfrage äußerte sich das Unternehmen zur fehlenden deutschen Übersetzung.

Laut der Mac-App-Store-Seite (Partnerlink) liegt Spark auf Deutsch, Englisch, Französisch und einigen weiteren Sprachen vor. Diese Angabe ist jedoch nicht zutreffend – Spark bietet derzeit nur eine in Englisch gehaltene Benutzeroberfläche. Wie Readdle gegenüber MacGadget erklärte, soll eine deutschsprachige Lokalisierung "in wenigen Wochen" nachgereicht werden. Spark wird nach Angaben von Readdle bereits von mehr als 150.000 Personen genutzt.



Spark bietet eine minimalistische Benutzeroberfläche, unterstützt die Touch-Bar-Funktionsleiste der neuen MacBook-Pro-Generation und war zuvor nur für iPhone und iPad verfügbar. Das Programm ermöglicht Suchabfragen in natürlich Sprache (zum Beispiel "E-Mails von XYZ der letzten Woche"), unterstützt neben IMAP-Accounts auch iCloud-, Gmail-, Yahoo- und Exchange-Postfächer (kein POP3-Support) und kann auf Wunsch nur über solche E-Mails informieren, die für den Nutzer wahrscheinlich von Bedeutung sind ("Smart Notifications" und "Smart Inbox").

Zum weiteren Funktionsumfang gehören eine einheitliche Inbox, Signaturen, Schnellantworten, Wiedervorlage von E-Mails, Kalender-Anbindung und Speichern von E-Mails als PDF. Zum Senden von Push-Notifikationen und Empfangsbestätigungen wird ein Teil der Funktionalität auf Readdle-Server ausgelagert – dazu werden auch die Zugangsdaten (verschlüsselt) an Readdle übertragen. Einzelheiten dazu erläutert das Unternehmen in einem Blog-Eintrag.