Update für kostenlose Bildbearbeitungssoftware GIMP behebt Fehler, nächstes großes Release wirft Schatten voraus

Die Open-Source-Bildbearbeitungssoftware GIMP steht ab sofort in der Version 2.8.20 zum Download (59 MB, mehrsprachig) bereit. Das Update verbessert die Stabilität, behebt zahlreiche Fehler und bietet aktualisierte Übersetzungen. Die Problembehebungen betreffen unter anderem die Benutzeroberfläche, Plug-ins und die Erstellung von Textebenen.

Auf dem Mac wurde ein Fehler behoben, durch den eine andere Sprache als die gewählte Systemsprache verwendet wurde. Unter macOS Sierra wurde die Unterstützung für die systemweiten Tabs aus Kompatibilitätsgründen deaktiviert. Darüber hinaus behebt GIMP 2.8.20 auf dem Mac ein Problem, das das Öffnen des Hilfe-Browsers verhinderte.

Gimp

Screenshot von Gimp.
Bild: gimp.lisanet.de.



GIMP 2.8.20 setzt mindestens OS X Snow Leopard voraus (Hinweis: der erste Programmstart dauert relativ lange). Da die Anwendung die Sicherheitsfunktion Gatekeeper nicht unterstützt, muss sie erstmalig mit dem Finder-Kontextmenübefehl "Öffnen" gestartet werden. Die Software zeichnet sich durch einen großen Funktionsumfang aus. Dazu gehören gängige Malwerkzeuge, Ebenen, diverse Maskierungswerkzeuge, mehrere Effekte und Filter, mehrfaches Zurücknehmen von Arbeitsschritten und Unterstützung für zahlreiche Dateiformate.

In den kommenden Monaten soll GIMP 2.10 mit mehreren gewichtigen Neuerungen erscheinen. Dazu gehören unter anderem Unterstützung für bis zu 32 Bit Farbtiefe pro Farbkanal, qualitativ hochwertigere Skalierungsmethoden, verbesserte Leistung durch OpenCL-Hardwarebeschleunigung und Multithreading-Unterstützung für Filter, neue Transformieren-Werkzeuge, verbessertes Farbmanagement (inklusive Unterstützung für ICCv4-Profile), Im- und Export in den Formaten OpenEXR und WebP, Farbtemperatur-Korrektur und Live-Vorschau für viele Filter.