Update für Open-Source-Bildverwaltung digiKam

Das kostenlose Bildverwaltungsprogramm digiKam liegt seit kurzem in der Version 5.6 vor. Wie die Entwickler des Open-Source-Projekts mitteilten, sind die Funktionen zur Erzeugung von HTML-Galerien und Video-Slideshows nun wieder verfügbar.

Zu den weiteren Neuerungen in digiKam 5.6 zählen das Komprimieren von Datenbanken, das Anlegen von Geolocation-Bookmarks, Verbesserungen für das Gruppieren von Bildern, Stabilitätsoptimierungen sowie diverse Fehlerkorrekturen.

digiKam

Screenshot von digiKam.
Bild: digiKam-Projekt.



digiKam unterstützt RAW-Fotos (über die Bibliothek LibRaw) sowie Bilder in anderen gängigen Formaten, bietet zahlreiche Werkzeuge für Verwaltung (hierarchische Ordnerstruktur, Tags, Bewertungen, Etiketten...) und kann Bilder nach beliebigen Kriterien filtern und suchen. Außerdem stehen grundlegende Bildbearbeitungsfunktionen und ein Editor für Metadaten zur Verfügung.

Da die Software die Mac-Sicherheitsfunktion Gatekeeper nicht unterstützt, muss das digiKam-Installationspaket über den Finder-Kontextmenübefehl "Öffnen" gestartet werden. Zu den Systemanforderungen machen die Entwickler keine Angaben, unter OS X El Capitan und macOS Sierra lässt sich digiKam 5.6 problemlos starten.

digiKam wird auch für Linux und Windows angeboten. Die Benutzeroberfläche entspricht allerdings nicht den Apple-Richtlinien, sie wurde mit der Bibliothek Qt-5 entwickelt, um eine plattformübergreifende Unterstützung zu ermöglichen.