Firewall-Software Little Snitch: Finale Version 4.0 kommt Anfang Juli

Mitte Juni hat Objective Development den öffentlichen Betatest von Little Snitch 4.0 gestartet. Nun teilte der Wiener Softwarehersteller weitere Einzelheiten zur neuen Version des beliebten Firewall-Programms mit. Demnach wird die Finalfassung am 05. Juli erscheinen. Die Preise wurden erhöht.

Eine Vollversion kostet nun 45 statt 30 Euro, das Upgrade von Little Snitch 2.x oder 3.x schlägt mit 25 Euro (zuvor 15 Euro) zu Buche. Little Snitch 4.0 bietet eine modernisierte Benutzeroberfläche mit einem neugestalteten Netzwerkmonitor, der ausgehende Verbindungen nun auf einer Weltkarte visualisiert.

Little Snitch

Der neue Netzwerkmonitor von Little Snitch 4.0.
Bild: Objective Development.



"Der komplett neu designte Netzwerkmonitor zeigt und speichert detaillierte Aufzeichnungen über die jüngsten Netzwerkaktivitäten und die jeweilige geographische Herkunft. In Form einer Weltkarte zeigt der Netzwerkmonitor animiert die Gesamtheit aller Verbindungen sowie ein zoombares Diagramm mit dem übertragenen Datenvolumen der vergangenen 60 Minuten zur detaillierten Echtzeitanalyse und zur nachträglichen Analyse des Gesamtdatenvolumens oder des individuellen Datenvolumens einzelner Programme. [...]

Der neugestaltete und verbesserte Leise-Modus ist nun in den Netzwerkmonitor integriert. Statt jede Verbindungswarnung einzeln zu beantworten, erlaubt der verbesserte Leise-Modus nun eine rasche, effiziente und bequeme nachträgliche Bestätigung aller bisherigen Verbindungen im Netzwerkmonitor", erläutert Objective Development.

Verbindungsalarme können nun minimiert werden, um nicht sofort eine Entscheidung treffen zu müssen, ob eine Verbindung zugelassen oder blockiert wird. Zu den weiteren Neuerungen in Little Snitch 4.0 gehören vordefinierte Regelsets für iCloud-Dienste, Unterstützung der Touch-Bar-Funktionsleiste der neuen MacBook-Pro-Generation, verbesserte Sicherheit durch Prüfung von Code-Signaturen bei der Anwendung von Regeln und zusätzliche Einstellungsoptionen.

Die Unterstützung für OS X Yosemite wurde eingestellt, das Programm setzt jetzt mindestens OS X El Capitan voraus. Die Software überwacht den eingehenden und ausgehenden Netzwerkverkehr und kann Verbindungen bei Bedarf blockieren. Ein eingebauter Recherche-Assistent kann nach Informationen für bisher unbekannte Verbindungsanfragen suchen.