Kostenlose Fotobearbeitungssoftware RawTherapee: Update verbessert Stabilität und Leistung

RawTherapee, eine leistungsstarke Open-Source-Anwendung zur Entwicklung und Bearbeitung von Rohdatenfotos (RAW), steht ab sofort in der Version 5.2 zum Download bereit. Das Update behebt mehrere, auch Mac-spezifische Absturzursachen und verringert die Arbeitsspeicherauslastung.

Außerdem wurde das Öffnen von Ordnern mit hunderten oder tausenden Fotos deutlich beschleunigt. Die Tone-Mapping-Vorschau soll beim Zoomen nun wesentlich akkurater arbeiten, außerdem wurden weitere Leistungsoptimierungen vorgenommen, die beispielsweise das Mikrokontrast-Werkzeug und die Bearbeitung von Pentax-Pixelshift-Bildern betreffen. Verschiedene Bug-Fixes und ein DCP-Farbprofil für die Fujifilm X-T20 runden die neue Version ab.

RawTherapee

Screenshot von RawTherapee.
Bild: RawTherapee-Projekt.



RawTherapee 5.2 setzt mindestens OS X Mavericks voraus. Da RawTherapee die Mac-Sicherheitsfunktion Gatekeeper nicht unterstützt, muss das Programm erstmalig über den Finder-Kontextmenübefehl "Öffnen" gestartet werden. RawTherapee wird auch für Windows angeboten. Die Benutzeroberfläche entspricht allerdings nicht den Apple-Richtlinien, sie wurde mit dem Toolkit GTK entwickelt, um eine plattformübergreifende Unterstützung zu ermöglichen. Die Sprache kann in den Einstellungen von Englisch auf Deutsch umgestellt werden (die automatische Verwendung der Systemsprache funktioniert in der aktuellen Version nicht).

Die Anwendung bietet unter anderem eine nicht-destruktive Bearbeitung, eine 96-Bit-Verarbeitungsengine, Unterstützung einer Vielzahl an RAW-Formaten, gängige Werkzeuge zur Foto-Entwicklung und –Bearbeitung, Stapelverarbeitung, breite Farbraumunterstützung, Softproofing und HDR-Features. Die Dokumentation ist auf dieser Web-Seite zu finden, liegt allerdings nicht auf Deutsch vor.