Insider: Touch-ID im iPhone 8 angeblich endgültig vom Tisch

07. Aug 2017 12:15 Uhr - Redaktion

In der Gerüchteküche zeichnet es sich immer stärker ab, dass Apple beim iPhone 8 auf Touch-ID zugunsten einer Gesichtserkennung (möglicher Name: Face-ID) verzichten wird. Apple habe sich endgültig gegen die Integration eines Fingerabdruckscanners unter das Display entschieden, schreibt beispielsweise der in der asiatischen Zuliefererindustrie bestens vernetzte Analyst Ming-Chi Kuo in einer Mitteilung an Investoren.

Nach Informationen des Insiders Mark Gurman will Apple bei der Vorstellung des iPhone 8 im September die Gesichtserkennung als schneller, genauer und sicherer als Touch-ID bewerben. Gurman beruft sich in seinem Tweet auf Quellen innerhalb des kalifornischen Unternehmens. Die Gesichtserkennung soll auf einem 3D-Sensor basieren. Apple habe in den letzten Jahren enorme Ressourcen in die Entwicklung des Features investiert, heißt es in der Gerüchteküche.



Face-ID soll eine Entsperrung des Geräts innerhalb von Millisekunden ermöglichen. Dies soll auch dann funktionieren, wenn das Gerät auf dem Tisch liegt – es muss demnach nicht direkt vor das Gesicht gehalten werden. Auch Einkäufe via Apple Pay werden sich Gerüchten zufolge mit Face-ID autorisieren lassen.

Noch im Frühjahr gingen viele Beobachter davon aus, dass das iPhone 8 sowohl über einen Fingerabdruckscanner als auch eine Gesichtserkennung verfügen wird. Allerdings wurde die Touch-ID-Integration in der Folgezeit immer stärker in Frage gestellt. Demnach soll Apple mit Problemen bei der Einbettung des Sensors unter das Display zu kämpfen haben (beim iPhone 8 wird ein randloses Design ohne physischen Home-Button erwartet). In diesem Zusammenhang wurde auch über eine Verlagerung von Touch-ID auf die Rückseite oder in den Einschaltknopf spekuliert. Diese Gerüchte sind nun ebenfalls vom Tisch.