Jetzt auch in Europa: Apple schenkt Studenten und Lehrern drahtlose Beats-Kopfhörer beim Mac-Kauf

Apple hat heute die Mitte Juli in Nordamerika gestartete Sonderaktion für den Bildungsbereich ("Back to School") nach Europa ausgedehnt. Studenten, Lehrer und Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen, die ein MacBook, ein MacBook Air, ein MacBook Pro, einen iMac oder einen Mac Pro erwerben, erhalten die drahtlosen Beats-Kopfhörer Solo3 Wireless im Wert von 299,95 Euro bzw. 299 Franken kostenlos dazu (alternativ Powerbeats3 Wireless oder BeatsX Earphones).

Wer ein iPad Pro kauft, bekommt die BeatsX Earphones gratis oder einen Rabatt auf Powerbeats3 Wireless oder Solo3 Wireless. Beim Kauf von Macs und iPads gewährt Apple außerdem die üblichen Rabatte für den Bildungsbereich (der Status als Student, Lehrer oder Mitarbeiter muss zuvor via Unidays bestätigt werden).

Apple-Sonderaktion für den Bildungsbereich

Apple: Sonderaktion für den Bildungsbereich läuft jetzt auch in Europa.
Bild: Apple.



Die Aktion läuft ab sofort bis zum 02. Oktober in Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen weiteren europäischen Ländern sowohl in Apple-Ladengeschäften als auch im Education-Online-Shop des Herstellers. Der Mac mini und generalüberholte Produkte sind von dem Angebot ausgeschlossen. Details sind den Angebotsbestimmungen für Deutschland, für Österreich und für die Schweiz zu entnehmen (jeweils PDF-Format).

Die Promotion "Back to School" hat bei Apple Tradition. Sie wird jedes Jahr im Sommer zum Start des neuen Unterrichtsjahres aufgelegt. Seit 2015 verschenkt Apple Kopfhörer der Tochterfirma Beats, von 2011 bis 2014 gab es Guthaben für den iTunes-Store und zuvor kostenlose iPods.

Kommentare

Studenten? OK! Lehrer und Mitarbeiter? NÖ!!!!

Sicherlich haben die meisten Verständnis dafür, dass in der Regel permanent klammen Studenten eine Vergünstigung eingeräumt wird, wenn auch nur in einer Dreingabe. Der eigentliche Wert der Dreingabe dürfte sich für Apple wahrscheinlich in der Höhe von 50 € beziffern, wenn überhaupt...

Dass Lehrer und Angestellte von Bildungseinrichtungen davon auch "profitieren" können, ist nur als marketingtechnischer Multiplikator zu verstehen. Wenn der Prof ein MacBook hat, brauche ich das auch.

Jeder "normale" Apple-Kunde sollte sich eigentlich massiv auf den Schlips getreten fühlen, weil EINE Berufssparte begünstigt wird. Aber den Lehrern, Dozenten und Professoren sowie dem Sekretär (alles auch mit /innen) geht es natürlich finanziell so bescheiden, dass sie auch noch gepimpert werden müssen...

Würde man bzw. Apple das Education-Angebot konsequent und richtig bei den eigentlichen Adressaten festmachen und die anderen Empfänger davon ausschliessen, könnten sicherlich tatsächliche Vergünstigungen dabei herauskommen. So ist es nur Augenwischerei.

Preise im Netz vergleichen ist IMHO eh besser

Bei Macs sind problemlos Ersparnisse von mehreren Hundert Euro drin. Der Käufer muss sich nur mal die Mühe machen, eine Preissuchmaschine anzuwerfen. Z. B. kriegt man das kleinste 2017er MacBook inzwischen fast 200 Euro günstiger, beim höherpreisigen MBP (oder auch den neuen iMacs) sind es entsprechend größere Rabatte.