Apple informiert über Softwarekompatibilität mit macOS High Sierra

24. Aug 2017 11:45 Uhr - Redaktion

In ein bis eineinhalb Monaten ist es soweit, dann wird Apple macOS High Sierra in der Finalversion veröffentlichen. Nun hat der Hersteller die Nutzer seiner professionellen Anwendungen über die Kompatibilität mit dem neuen Betriebssystem informiert. In einem Support-Dokument listet Apple diejenigen Versionen auf, die sich problemlos unter macOS High Sierra einsetzen lassen.

Konkret sind dies Final Cut Pro X ab Version 10.3.4, Logic Pro X ab Version 10.3.1, Motion ab Version 5.3.2, Compressor ab Version 4.3.2 und MainStage ab Version 3.3. Ältere Versionen dieser Programme sowie die vor mehreren Jahren eingestellten Produkte Final Cut Studio und Logic Studio werden laut Apple unter macOS High Sierra nicht unterstützt. Wer veraltete Versionen dieser Software einsetzt, wird von Apple per E-Mail auf die Kompatibilitätsprobleme im Zusammenhang mit macOS High Sierra hingewiesen.

macOS High Sierra

macOS High Sierra: Finalversion kommt wahrscheinlich Ende September oder Anfang Oktober.
Foto: Apple.



Bezüglich iWork hat das Unternehmen keine Angaben gemacht, es ist jedoch davon auszugehen, dass Pages, Numbers und Keynote gleichzeitig mit der Markteinführung von macOS High Sierra in neuen Versionen erscheinen werden, die ausschließlich unter dem neuen Betriebssystem lauffähig sind. Die Serversoftware macOS Server erhält mit der im Betatest befindlichen Version 5.4 Unterstützung für das neue Betriebssystem, gleiches gilt für Configurator 2.5.

MacGadget warnt professionelle Nutzer schon jetzt davor, zu früh auf macOS High Sierra umzusteigen. Erfahrungsgemäß bedarf es zwei bis drei Updates, bis ein neues Mac-Betriebssystem als ausgereift für den Produktiveinsatz gilt. Außerdem ist zu Beginn nur ein Bruchteil aller Programme und Treiber 100prozentig für macOS High Sierra optimiert. Wer zwei oder drei Monate wartet, bis Version 10.13.2 oder 10.13.3 erschienen ist, ist auf der sicheren Seite. Ohnehin besteht keine Eile für einen Wechsel, da macOS Sierra noch zwei Jahre lang Sicherheitsupdates erhalten wird.