Bildbearbeitung Pixelmator: Standard-Ausführung soll weiter Updates erhalten

Die am gestrigen Dienstag erfolgte Ankündigung von Pixelmator Pro hat viele Nutzer der Bildbearbeitungssoftware aufhorchen lassen. Allerdings bleiben etliche Fragen vorerst offen. So wollte sich der Hersteller auf MacGadget-Anfrage nicht darauf festlegen, ob Pixelmator Pro auf Kauf- oder Leihbasis angeboten werden wird.

Man wolle die Anwendung für jedermann so günstig wie möglich machen, sagte Andrius Gailiunas vom Pixelmator-Team, ohne jedoch näher auf die geplante Preisgestaltung einzugehen. Für Nutzer der Standard-Version gibt es jedoch gute Nachrichten: Der Hersteller will das Programm zumindest vorerst weiterhin mit Updates versorgen. Der Fokus liege künftig aber klar auf Pixelmator Pro, so Gailiunas weiter.



Pixelmator Pro wurde von Grund auf neu entwickelt. Dies sei eine Notwendigkeit gewesen, da die Standard-Ausführung des Programms hinsichtlich Engine, der Konzeption (fehlende nicht-destruktive Bearbeitung) und der Benutzeroberfläche zu viele Beschränkungen aufweisen würde, die den geplanten Neuerungen im Wege stünden, erläutert Gailiunas.

Pixelmator Pro wurde mit der neuen Programmiersprache Swift 4.0 geschrieben und für macOS High Sierra und moderne Betriebssystemtechnologien optimiert. Die neue Software soll im Herbst im Mac-App-Store veröffentlicht werden und standardmäßige nicht-destruktive Bearbeitung bieten. Gegenüber dem Original-Pixelmator gibt es zusätzliche Werkzeuge, Effekte und Filter, für die Zukunft sind weitere Neuerungen wie ein Vektoreditor und eine Timeline geplant.