Verfrühte Veröffentlichung: iOS 11.2 macht Probleme

05. Dez 2017 16:30 Uhr - Redaktion

Wie berichtet, hat Apple die Freigabe von iOS 11.2 vorgezogen, um einen schwerwiegenden Fehler, der Abstürze und Neustarts verursachte, zu beheben. Befürchtungen, wonach die verfrühte Veröffentlichung des Betriebssystemupdates zu Problemen führt, haben sich nun bewahrheitet.

 

iOS 11

iOS 11.2 behebt viele Fehler, führt aber auch neue Probleme ein.
Bild: Apple.

 

Im Web häufen sich Berichte und Beschwerden von Nutzern, wonach bestimmte Lightning-auf-USB-Kabel nach der Installation von iOS 11.2 nicht mehr zur Datensynchronisation verwendet werden können. Es sollen sowohl Kabel mit als auch ohne Apple-Zertifzierung betroffen sein. Demnach klappt das Aufladen mit diesen Kabeln zwar noch, die Synchronisation mit iTunes ist jedoch nicht mehr möglich.

Ein weiterer, mit iOS 11.2 neu eingeführter Bug betrifft die Gesichtserkennung Face-ID des iPhone X. Anwenderberichten zufolge funktioniert sie nach dem Einspielen des Betriebssystemupdates mitunter nicht mehr. Hier soll ein Neustart in den meisten Fällen Abhilfe schaffen. Apple hat sich zu den beiden Problemen bislang nicht geäußert. Es ist davon auszugehen, dass der Hersteller bereits an einem Update arbeitet, um die neuen Bugs auszubügeln.

Kommentare

So stolpert Apple mehr und mehr über seine eigene Idiotie, jedes Jahr ein neues System herausbringen zu müssen. 

Das ist doch nichts Neues. war schon immer so, dass einige Kabel und Adapter aus Fernost nicht mit dem iPhone funktioniert haben. Ist vielleicht dann auch besser, sie nicht zu benutzen. Gibt genügend, die gut funktionieren und auch günstig sind. Batterien übrigens auch. Manche tun es nicht im Trackpad. Muss schon akzeptable Qualität sein. Neustart nach Update ist auch Routine. Drittprogramme funktionieren sonst häufig nicht, richtig, aber auch alter Hut. Wenn Apple keine größeren Probleme hat. Virtuelle Welt, wenn kine Probleme existieren, kann man immer welche konstruieren. 

Warst du die letzten Tage in Urlaub?

Root-Bug (heftige Sicherheitslücke, Admin-Rechte ohne PW!) und Datums-Bug (Abstürze, Neustart) waren wohl so ziemlich die größten GAU, die passieren konnten. Das alles binnen weniger Tage.

Wenn man liest, dass auch MFi Kabel (also zertifiziert!) nicht mehr gehen, ist das schon übel. Also die teuren Kabel, nicht die ganz billigen.

Es liegt offenkundig ganz gewaltig etwas im Argen in der Software-Abteilung bei Apple. So krass wie momentan habe ich es noch nie erlebt.

Warten ist das Stichwort. Bereits seit vielen Jahren warte ich bei meinen Geräten einige Versionen ab, bevor ich es update. Das ist ja sowas von Standard, die Kinderkrankheiten bei jedem neuen System.

Mein iPad (praktisch aber entbehrlich) dient mir als Vortrupp zum Schnuppern und Bugs eruieren.

iPhone und (Haupt-)Mac warten mindestens Versionen x.x.2 oder sogar x.x.3 ab.

 

Irgendwie selber blöd, wenn man gleich nach dem Regenguss in den Park hüpft und sich danach beklagt, dass die Schuhe schmutzig sind.

    Wie oft ist denn irgend etwas von alledem in der Wirklichkeit passiert? Ich habe wohl gelesen, was passieren kann, aber ich kenne nicht einen einzigen von vielen Mac-Nutzern, der einen der Berichte bestätigen kann oder selbst erlebt hat. Ein bekannter Mobile-Hesrteller beschäftigt bekanntlich  eine 1000 Personen starke Spezialabteilung "Sentimentanalyse" nur um Stimmungen zu erfassen und zu generieren. Die Emails werden zwar nicht auf dem Absendercomputer gelesen, aber die abgesetzten Posts nach Stimmungslage bewertet, z.b. "ärgerliche Mail zu so und so". In einer sehenswerten Dokumentation, setzten Journalisten eine manipulierte Geschichte als Gerücht in Umlauf, um dann per Medienaufruf  im Umkreis Zeugen für den Vorfall zu suchen. Zuerst fanden sich ein paar, dann immer mehr Zeugen - für etwas, das nie passiert ist. Am Ende war das ganze Dorf überzeugt. 

    oder Crimson Hexagon und Co.. Da ist die Technik so grob beschrieben und dann einige Anwender Deiner Wahl, u.a. Handyhersteller.

    Ich kann positives berichten. Seit langem, ist das mal ein gelungenes Update. Ich nutze ein iPad Air 2 LTE. Endlich läuft WLAN mit meiner Fritz.box stabil. VPN/IPSec läuft jetzt mit WLAN und LTE stabil. Ich nutze die Adobe Cloud mit den bekannten Apps. Uploads und syncro, ist endlich brauchbar schnell und die Apps lassen sich weiter benutzen. Thema Hintergrundaktualisierung! iTunes habe ich wieder zurück gestellt auf die "App syncro Version" und es läuft alles wie vor dem Update. Der einzige Makel war, dass die Rückstellung meine bestehende iTunes Lib. zerschossen hat. Cloud Wiederherstellung hat nicht funktioniert. Ich benutze Yate 3.17.3 zur Verwaltung meiner Musik und bin froh, dass ich damit meine Sammlung wieder ordentlich aufbereitet in iTunes habe. War aber mehr als eine Stunde Arbeit.

    Ich bin Anwender seit Mac OS 8.5.1, und kein Programmierer!!!

    Wäre ja alles okay mit dem Abwarten von Updates, wenn Apple einen nicht zwingen würde, Neugeräte mit dem aktuellsten System benutzen zu MÜSSEN. Das ist halt eine optionslose Bevormundung.