Apple mit Gewinn- und Umsatzplus, Mac- und iPhone-Absatz gestiegen, iPad bleibt Sorgenkind

20. Okt 2014 23:00 Uhr - sw

Apple hat heute die Zahlen des am 27. September abgeschlossenen vierten Quartals des Geschäftsjahres 2014 bekannt gegeben. Das Unternehmen überraschte positiv sowohl bei Gewinn und Umsatz als auch beim Ausblick auf das neue Quartal.

Apple erwirtschaftete im vierten Quartal Einnahmen in Höhe von 42,1 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 8,5 Milliarden Dollar oder 1,42 Dollar je Aktie. Die Analysten rechneten im Durchschnitt lediglich mit 39,85 Milliarden Dollar beim Umsatz und mit 1,31 Dollar je Aktie beim Gewinn. Im Vorjahreszeitraum erwirtschaftete der Mac- und iPhone-Hersteller Einnahmen in Höhe von 37,5 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 7,5 Milliarden Dollar oder 1,18 Dollar je Aktie.

iPhone 6

iPhone 6 und iPhone 6 Plus bescheren Apple Smartphone-Absatzplus.
Foto: Apple.



Für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres 2015 bahnt sich ein neuer Rekord an. Apple rechnet mit einem Umsatz zwischen 63,5 bis 66,5 Milliarden Dollar – die Analysten gingen im Schnitt lediglich von 63,52 Milliarden Dollar aus. Im Vorquartal meldete Apple einen Umsatz von 57,59 Milliarden Dollar und einen Nettoprofit von 13,07 Milliarden Dollar.

Während die Erfolgsgeschichte von iPhone und Mac weitergeht, bleibt das iPad das Sorgenkind Apples. Bereits in den ersten zwei Quartalen dieses Kalenderjahres ging der iPad-Absatz zurück – das dritte Quartal bildete keine Ausnahme. Apple verkaufte 12,32 Millionen iPads – 13 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ob sich dieser Trend angesichts der wachsenden Beliebtheit großer Smartphones – der Apple mit dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus entspricht – umkehren lässt, erscheint fraglich.

Mac-Absatz um 21 Prozent gestiegen

Mac und iPhone bilden weiter die Glanzstücke in Apples Quartalsbilanz. Apple setzte im letzten Quartal 39,27 Millionen iPhones ab – ein Plus von 16 Prozent. Der Mac brachte es sogar auf ein 21prozentiges Stückzahlenwachstum. Der Absatz stieg von 4,57 auf 5,52 Millionen Geräte – und dies obwohl Apple im letzten Quartal bis auf ein kleines MacBook-Pro-Upgrade keine neuen Modelle vorstellte.

Die Bruttogewinnspanne legte von 37 auf 38 Prozent zu. Das Geschäft außerhalb der USA machte 60 Prozent des Gesamtumsatzes aus (unverändert gegenüber Vorjahresquartal). Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen von 1,17 auf 1,69 Milliarden Dollar.

Das vierte Quartal des Apple-Geschäftsjahres 2014 begann am 29. Juni und wurde am 27. September abgeschlossen.