"Grünes Internet": Greenpeace lobt Apple

13. Mai 2015 16:30 Uhr - sw

Die Datenmengen, die durch das Internet bewegt werden, wachsen rasant. Dementsprechend werden immer mehr und leistungsstärkere Rechenzentren benötigt, die einen hohen Stromverbrauch verursachen. Vor diesem Hintergrund hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace untersucht, wie "grün" die Internet-Infrastruktur ist, d. h. in welchem Umfang erneuerbare Energien zum Betrieb der Rechenzentren zum Einsatz kommen.

Die Bestnote erhielt Apple. Der Mac- und iPhone-Hersteller sei das einzige Unternehmen, das seine Rechenzentren zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien betreibe, so Greenpeace. Zudem loben die Umweltschützer die Transparenz Apples und das klare Bekenntnis des IT-Pioniers zu erneuerbaren Energien.

Grünes Internet: Greenpeace lobt Apple

Grüne Energieversorgung von Rechenzentren: Apple ist Vorreiter.
Bild: Greenpeace.



17 Firmen wurden in die Untersuchung einbezogen, neben Apple auch andere Schwergewichte wie Amazon, eBay, Facebook, Google, HP, IBM, Microsoft, Oracle und Yahoo. Hinter Apple landeten Yahoo, Facebook und Google, die ihre Internet-Infrastruktur zu 73, 49 bzw. 46 Prozent mit erneuerbaren Energien versorgen. Der komplette Bericht liegt in englischer Sprache als PDF-Dokument vor.

Apple verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, die komplette Infrastruktur, d. h. neben Rechenzentren auch Ladengeschäfte, die neue Firmenzentrale, eigene Fabriken und andere Büros, zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Im vergangenen Geschäftsjahr lag diese Quote bei 87 Prozent.