Kostenfreie Videobearbeitungssoftware OpenShot: Update mit mehreren Verbesserungen veröffentlicht

Das kostenlose Videobearbeitungsprogramm OpenShot steht seit heute in der Version 2.3 zum Download (160 MB, mehrsprachig) bereit. Das Update wartet mit umfangreichen Leistungsoptimierungen auf, die unter anderem die Echtzeitvorschau und das Auswahlwerkzeug betreffen.

Zu den weiteren Neuerungen gehören ein Transformieren-Werkzeug, ein weiteres Schneidewerkzeug (Razor), Stabilitätsoptimierungen, ein überarbeitetes Exportfenster sowie Verbesserungen für den Zeitleisten-Zoom, die Erzeugung (animierter) Titel, die Audioverarbeitung und die Benutzeroberfläche. Außerdem wurde die englischsprachige Dokumentation überarbeitet.



Die Anwendung steht unter einer Open-Source-Lizenz. Angaben zu den Mac-Systemanforderungen machen die Entwickler nicht - unter macOS Sierra lässt sich OpenShot problemlos starten. Die Mac-Version befindet sich weiter in der Betaphase. Die Software basiert auf dem Entwicklungs-Framework Qt und ist auch für Linux und Windows verfügbar.

OpenShot ermöglicht den Audio- und Videoschnitt (inklusive Unterstützung für 4K-Auflösung), unterstützt eine Vielzahl an Dateiformaten (via FFmpeg) und bietet unter anderen eine Zeitleiste (mit Features wie Pan & Zoom, Drag & Drop und Snapping), eine unbegrenzte Anzahl von Audio- und Videospuren, Frame-Stepping, zahlreiche Effekte (Ken Burns, Chroma Key...), Encoding, Key-Frame-Animationen, Erzeugung von Übergängen und Titeln, eine Audio-Wellenformanzeige und einen Audio-Mixer.

Wichtiger Hinweis zur Installation: OpenShot unterstützt die Mac-Sicherheitsfunktion Gatekeeper nicht und muss daher erstmalig über den Finder-Kontextmenübefehl "Öffnen" gestartet werden.