E-Mail-Client Spark erhält Anbindung an externe Programme

Der kostenfreie E-Mail-Client Spark liegt seit heute in der Version 1.4 vor (Mac-App-Store-Partnerlink). Mit dem Update hat der Hersteller Readdle eine Exportfunktion für insgesamt elf Anwendungen ergänzt, darunter Things, OmniFocus, Wunderlist, Todoist, Apple Erinnerungen, Evernote und OneNote.

E-Mails aus Spark lassen sich in wenigen Schritten an diese Programme übergeben, auf Wunsch mit zusätzlichen Informationen wie Schlüsselwörter oder einer Fälligkeit. Der Exportvorgang mitsamt verschiedenen Formaten ist auf den jeweiligen Dienst abgestimmt. Dabei wird auch eine Verknüpfung erstellt, um eine exportierte E-Mail schnell in Spark wiederfinden zu können.



Spark läuft ab OS X El Capitan, bietet eine minimalistische Benutzeroberfläche und ermöglicht Suchabfragen in natürlich Sprache (zum Beispiel "E-Mails von XYZ der letzten Woche"), unterstützt neben IMAP-Accounts auch iCloud-, Gmail-, Yahoo- und Exchange-Postfächer und kann auf Wunsch nur über solche E-Mails informieren, die für den Nutzer wahrscheinlich von Bedeutung sind ("Smart Notifications" und "Smart Inbox").

Zu den Kritikpunkten an Spark gehören neben dem Fehlen von POP3-Unterstützung und einer deutschsprachigen Oberfläche auch der Umstand, dass die Zugangsdaten von E-Mail-Accounts auf Readdle-Server übertragen werden müssen (verschlüsselt), um Funktionen wie das Senden von Push-Notifikationen und Empfangsbestätigungen zu ermöglichen.

Im Frühjahr konnte Readdle den ehemaligen Apple-Mail-Entwicklungschef Terry Blanchard für die Arbeit an Spark gewinnen. Spark soll für Einzelpersonen kostenlos bleiben, für den Unternehmenseinsatz ist jedoch eine kostenpflichtige Ausführung mit Zusatzfunktionen geplant.