Pixelmator: Weitere Details zur Pro-Version der Bildbearbeitung

12. Okt 2017 11:30 Uhr - Redaktion

Im September wurde die Bildbearbeitungssoftware Pixelmator in einer leistungsstärkeren Pro-Version angekündigt. Nun hat der Hersteller zusätzliche Informationen und Videos veröffentlicht, die tiefere Einblicke in das neue Programm ermöglichen.




Auf der erweiterten Produktseite wird ausführlich über Layout, Malen, Farbwerkzeuge, Effekte, Bildoptimierung und andere Bereiche des Programms informiert. Demnach gehören über 40 Effekte, die individuell konfiguriert und kombiniert werden können, zu Pixelmator Pro. Die Mal-Engine wird von Metal 2 beschleunigt – ein Hinweis darauf, dass die neue Anwendung macOS High Sierra voraussetzen wird. Benutzeroberfläche und Malfunktionen werden in zwei neuen Videos (eingebettet in diesem Artikel) näher beleuchtet.

Weiterhin keine Angaben macht das Unternehmen zum geplanten Lizenzierungsmodell. Somit bleibt unklar, ob Pixelmator Pro gekauft oder lediglich gemietet werden kann. Die Markteinführung der Software ist für den Herbst geplant. Es handelt sich dabei um eine vollständige Neuentwicklung, die für die nicht-destruktive Bearbeitung konzipiert wurde. Pixelmator Pro wurde mit Apples moderner Programmiersprache Swift geschrieben.



Pixelmator Pro bietet eine Ein-Fenster-Benutzeroberfläche, durchgängige GPU-Hardwarebeschleunigung, volle RAW-Unterstützung (inklusive Ebenen) und Integration von CoreML, dem neuen Apple-Framework für Maschinelles Lernen. Dadurch sollen verschiedene Bildbearbeitungswerkzeuge intelligenter arbeiten. Weitere Features, darunter erweiterte Textwerkzeuge, eine Zeitleiste und ein eigenständiger Vektoreditor, sollen mit künftigen Updates ergänzt werden.

Die Standard-Ausführung von Pixelmator liegt seit letzter Woche in der Version 3.7 vor, die für das neue Betriebssystem macOS High Sierra optimiert wurde.